conny doll lifestyle: Mein Konsumverhalten muss sich ändern - Jeans-Culottes und Stiefel, Schluppenbluse von Madeleine, Blazer, Winterlook, Münchner Innenstadt, Gedanken über Nachhaltigkeit, Shopping
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Mein Konsumverhalten muss sich ändern – Jeans-Culottes und Stiefel

Okay Leute, die Sinnkrise hat immer noch kein richtiges Ende… Aber ich möchte mir jetzt keine Vorsätze ans Knie nageln, die ich spätestens Ende Januar beginne aufzuweichen. Trotzdem, es muss sich was ändern bei meinem Konsumverhalten. Doch hier auf dem Blog war und ist es mir eher ein Anliegen, immer unterschiedliche Kombinationen mit dem ganzen Inhalt meines Kleiderschranks zu zeigen. Manchmal mit Neuem, meistens aber, sind die gezeigten Sachen schon länger bei mir. Denn ich möchte nicht immer dem letzten Schrei hinterherhecheln… Denn da geht’s doch auch schon los. Was ist denn genau der letzte Schrei? Obwohl ich mich mit dem Thema viel beschäftige, weiß ich nicht genau, was im Moment toootaaal angesagt ist… Mein heutiges Outfit liegt natürlich voll im Trend – Jeans-Culottes und Stiefel – Schluppenbluse und Blazer.conny doll lifestyle: Mein Konsumverhalten muss sich ändern - Jeans-Culottes und Stiefel, Schluppenbluse von Madeleine, Blazer, Winterlook, Münchner Innenstadt, Gedanken über Nachhaltigkeit, Shopping

Konsumtempel mit Geruch

Und eigentlich, aaaalso eigentlich, bin ich völlig unschuldig. Denn es zwingt mich ja niemand in den Laden mit Z, H oder F zu gehen. Wobei ich anmerken muss und möchte, in den P-Laden habe ich wirklich noch niemals einen Fuß gesetzt. Jawohl. Da stinkt’s am Eingang schon ganz fürchterlich und mir tun die MitarbeiterInnen leid, die diesen „Duft“ den ganzen Tag einatmen müssen. Und Onlineshop hat der Laden mit P keinen – dafür aber eine Web-Seite. Da finden sich ein Video über das verantwortungsvolle Handeln des Unternehmens mit P. Internetseiten scheinen ebenso geduldig zu sein, wie Papier. Außerdem ist dort eine ganze Seite den Kundinnen gewidmet. Daraus geht auch absolut hervor, dass der Laden meine paar Kröten nicht braucht. Die florieren trotzdem und es gibt genügend, die dort liebend gerne einkaufen gehen….

Ändern des Konsumverhaltens Punkt 1

Doch in der Tat ist es so, dass ich beim Spanier in der Regel nicht einkaufe, weil ich ganz unbedingt dort einkaufen muss. Ich gehe dort nicht regelmäßig rein und die diversen Online-Shops stehen auch nicht auf der Liste meiner täglichen Internet Routine. Angeblich gibt es beim Spanier zwei Mal in der Woche Neuware, sowohl in den Geschäften als auch im Online-Shop und trotzdem gehört es nicht zu meinen wichtigsten Aufgaben, dort vorbeizuschauen, ob etwas für mich dabei ist. Weil auch ganz ohne Glaskugel, ich weiß, dass ich etwas finden würde. Denn gerade der Schwede und der Spanier – sie haben es einfach raus, treffen den Zeitgeist und bin ich erst Mal drin im Shop (online oder vor Ort), schon gibt es da mindestens ein Teil das mir dann nicht aus dem Kopf geht. Insofern ist Punkt 1 beim Ändern des Konsumverhaltens: Nicht in den Laden gehen!

Der Druck mit dem Musthave

Leider mach ich es trotzdem gelegentlich. Und das obwohl, ich weiß, dass die Qualität in der Regel zu Wünschen übrig lässt und dass an diesen Kleidungsstücken am Ende nur einer verdient. Und das ist nicht die Näherin oder der Baumwollplantagenmann oder oder… Warum aber, kann ich es, trotz des Wissens nicht lassen, gerade beim Spanier einzukaufen. Denn ganz ehrlich, Inditex, die Gesellschaft, die hinter Zara steht, ist die größte S** ever. Da macht sich niemand Gedanken um die kleinen Leute, die am Ende der Nahrungskette stehen. Da geht es nur um mehr, noch mehr und am meisten… auch bekannt als Wachstum… Das Schlüsselwort unserer Konsumgesellschaft… Aber auch, wenn ich weder einen Zara-Laden betrete, noch den Online-Shop regelmäßig besuche. Auf einer amerikanischen Plattform werden regelmäßig die Zara-Must-Haves veröffentlicht und ich gebe es zu… Für derlei Werbung bin ich sehr anfällig, obwohl ich weiß, dass es Werbung ist, beeinflusst sie trotzdem mein Konsumverhalten.

Werbung mit Glaskugel

Richtig lukrative Werbung ist das sogar… Denn sie ist verpackt in ziemlich gute redaktionelle Artikel. Würden wir solche Beiträge in Deutschland veröffentlichen, hagelte es wahrscheinlich Abmahnungen… Da das aber amerikanische Inhalte sind, gilt wohl ne andere Rechtslage… Wobei auch die Online-Seite der Instyle funktioniert auf die gleiche Weise. Allerdings sind dort die Affiliatlinks ordnungsgemäß gekennzeichnet. Sie haben erst kürzlich die 7 Trend-Teile vom H&M veröffentlicht und wenn ich erneut meine Glaskugel bemühe, sehe ich, dass sich alle bestimmt schnell verkaufen werden. Und das klappt im Highend-Bereich sicherlich auch… Da ist es dann vielleicht nur ein Teil, dass als angesagtes IT-Piece in keinem Schrank fehlen wollte. Und ja, ich gebe es zu – ich bin echt anfällig für sowas… und ich weiß, damit bin ich nicht alleine. Schade finde ich, dass sich gerade Redaktionen mit einem Team im Rücken, nicht mehr Mühe machen. 7 IT-Pieces vom H&M rauszufischen ist jetzt keine große Kunst. Es wäre längst an der Zeit, dass die Women-Power heute dafür genützt würde, 7 Must-Haves bei nachhaltigen Anbietern rauszusuchen. Ich glaube, das würde mittelfristig auch unser Konsumverhalten ändern.conny doll lifestyle: Mein Konsumverhalten muss sich ändern - Jeans-Culottes und Stiefel, Schluppenbluse von Madeleine, Blazer, Winterlook, Münchner Innenstadt, Gedanken über Nachhaltigkeit, Shopping

Druck aufs Konsumverhalten

Deshalb glaube ich auch, dass an solchen Artikeln grundsätzlich gar nichts verwerfliches ist…. Diese Beiträge gab es ja schon immer… früher eben ausschließlich in Zeitschriften und Magazinen oder im TV. Allerdings war das Konsumverhalten ein völlig anderes. Heute sehe ich was im Netz und zwei Klicks später, liegt es schon im Einkaufskorb. Ein Kauf früher war wesentlicher komplizierter und manchmal sogar komplett unmöglich. Wer jetzt sagt, ich würde hier, auf meinem Blog auch nichts anderes machen, hat recht… Aber einen Unterschied gibt es trotzdem – denn ich möchte keinen Druck aufbauen. Und sehr selten verlinke ich exakt das gleiche Teil. Und der vielleicht allerwichtigste Grund: Ich bin nicht die Instyle. Übrigens gibt es solche Shopping-Tipps nicht nur für Fashion… Auch für Discounter gibt es diese „Einkaufshilfen“, wie die 7 Besten im Januar bei A, L oder N zum Beispiel. Die beherrschen das Spiel mit dem Druck nämlich ebenfalls perfekt und das beeinflusst unser Konsumverhalten gleichermaßen.

Spenden aus den Affiliate-Erlösen

Und auch zum Schluss dieses Textes werde ich nun keinen irren Vorsatz formulieren… Das funktioniert bei mir nicht. Ich kann mich nicht selbst überlisten, bin aber wirklich gewillt mein Konsumverhalten zu ändern…Und mir ist auch noch eine andere Idee gekommen. Denn ich setze hier ja immer wieder Affiliatelinks  und habe mir gedacht, ich spende am Ende des Jahres – also im Dezember 25% von allen Einnahmen, die ich in 2019 über Affiliatelinks verdiene. Wohin? Also an welche Organisation? Da können wir uns übers Jahr ja immer mal gemeinsam Gedanken machen. Was haltet Ihr von dieser Idee? Seid Ihr dabei? Es sollte auf jeden Fall ein Verein sein, der sich thematisch auch mit meinem Thema auseinandersetzt. Bessere Arbeitsbedingungen in Bangladesh oder, oder… Ich bin sicher, wir finden da ein gutes Spendenziel… Es wäre klasse, wenn Ihr mit mir überlegt und ich freue mich schon jetzt über Eure Vorschläge.

Outfit mit Jeans-Culottes und Stiefel

Und was genau ist jetzt gerade Trend? Auf jeden Fall sind in diesem Jahr wieder helle Jeans angesagt. Bei mir waren die eigentlich nie weg. Das liegt bestimmt daran, dass ich mich nach Gefühl kleide und das vielleicht nicht immer so super informiert ist. Aber zurück zu meinem heutigen Outfit. Stiefel mit Culottes kombiniere ich seit Herbst 2015. Das weiß ich nur deswegen so genau, weil ich einen Blog habe und dort nachschauen kann. 😉 Nur eine Kombination mit Jeans-Culottes und Stiefel habe ich tatsächlich noch nie hier gezeigt. Zeit wirds finde ich. Und vielleicht darf ich noch anmerken, dass die Stiefel aus der Join-Kollektion von Zara sind, also aus dem nachhaltigen Angebot von Zara. Wobei ich mir auch nicht so ganz sicher bin, was da dran ist.  So, Leute – jetzt bin ich gespannt auf Eure Ideen und wünsche Euch ne schöne Woche…

Das Thema Nachhaltigkeit treibt mich immer wieder um… genau genommen täglich und darüber geschrieben habe ich auch schon öfter… Die beiden aktuellsten Artikel sind über Rabattjäger und über die Grauzone und die Lobbyarbeit


Hose: WENZ – die Hose stammt aus einer Kooperation aus dem Jahr 2016 und ich finde, diese Hosenform ist gerade mehr angesagt, denn je… eine ähnliche Hose habe ich bei About you gefunden von Replay (Affiliatelink).
Bluse: Madeleine – auch diese Hose stammt aus einer Kooperation aus dem Jahr 2016 und ich liebe sie und trage die total oft, welch ein Glück – sie ist noch verfügbar und hier ist der Link zum Shop von Madeleine (kein Affiliatelink).
Blazer: H&M – der Blazer ist schon älter, als der Blog und ich habe leider keinen vergleichbaren gefunden.
Stiefel: Zara – sind nicht mehr verfügbar…
Mantel: Dorothee Schumacher – bei Engelhorn Fashion derzeit im Sale (Affiliatelink)
Schal: Opus – orange, aus Kaschmir und im Sale bei Boden (Affiliatelink)
Tasche: Speedy 40


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4 Comments

  • EvelinWakri

    Eine gute Idee mit dem Spenden und weniger den Fashionstores den Vorzug geben. Da wir beide ziemlich gleich gestrickt sind indem wir nicht dem letzten Schrei von Insta und diversen Social Medien nachhechelb, wäre es ja einfach an den Großen vorbei zu laufen, aber manchmal ist die Versuchung doch sehr groß. Gerne laufe ich durch die Gassen von Wien und schaue in den einen oder anderen Laden mit hochwertiger trendiger Mode, die natürlich auch ihren Preis hat. Erst vor ein paar Tagen ging ein wunderschönes Fleece Oberteil in Leo mit und wahrscheinlich hätte es bei Z oder P wesentlich weniger gekostet, dafür aber nicht diese Qualität. Eine tolle Boutique gibt es in Köln, die wir beide kennen, das ist zB meine Online Sünde aber immer trendy mit Topqualität und Deinen heutigen Look mit Jeans- Coulottes Hammerklasse und sensationell!
    Schönen Tag und liebe Grüße EvelinWakri

  • Manon

    Liebe Conny,
    welch ein Text … der Hammer und ein toller Denkanstoß … bin nicht wirklich eine Kundin der Läden Z, H und schon gar nicht P! Ich bin nun 50 Jahre und habe meinen eigenen Style, den ich dann immer mal wieder mit neuen „hipster“ Teilen kombiniere. Bin gerade gedanklich durch den Kleiderschrank gestreift und habe festgestellt, dass sich dort Lieblingsteile befinden, die so ca 10 Jahre und älter sind…und ja die so 15 Jeans sind alle von einer Marke und liegen so bei 250€ bis 300€ das Stück … nenn mich „bescheuert“ aber die sitzen und sehen nach gefühlten 100 Wäschen immer noch top aus. Da gibt es aber keine helle und wird es auch nicht geben, denn das mag ich nicht.
    Fazit: recht hast du, alle kaufen was die Trendmagazine so als Musthave darstellen, manche vergessen leider mal in den Spiegel zu schauen, ob es Ihnen steht 🙈 .. das findet sich dann ruckzuck als Fehlkauf in den Tiefen des Kleiderschrankes wieder .. Denkt an Nachhaltigkeit, und gebt die Teile doch bitte weiter, an solche die es sich nicht leisten können jeden Trend mit zu machen (leider gibt es genügend davon) … dafür gibt es genügend online Plattformen oder auch Frauenflohmärkte.

  • Nicole Kirchdorfer

    Liebe Conny, ich mag ja Deinen Look und Deine Schreibe sehr! Auch die Idee mit der Spende am Jahresende finde ich klasse!! Allerdings finde ich shoppen bei Z, H und den anderen Kürzeln (wer ist den F und P???) nicht so toll, denn Du erkennst ja sehr wohl, was dahinter steht. Nun kenne ich natürlich nicht Deine finanziellen Verhältnisse und sehe durchaus ein, dass die Auswahl neuester Trends im Wochentakt verlockend ist, aber ein bisschen eine Vorbildfunktion hast Du ja. Warum nicht einfach Second Hand shoppen, oder einfach Markenqualität nur alle 10 Z und H Zyklen 😉
    Ich persönlich war ein einziges mal im H&M, als er hier aufgemacht hat. Damals kaufte ich ein T-Shirt. Nach der ersten Wäsche habe ich es weggeworfen, weil die Nähte kreuz und quer über den Körper verliefen und ich bauchfrei einfach nicht so toll fand. Als Zara unser verschlafenes Nest eroberte war ich auch neugierig, aber den Kauf hab ich mir gleich geschenkt.
    Beide, Z mehr als H, haben es drauf trends perfekt zu imitieren! Die Schaufensterdeko schaue ich mir auch gerne an und lasse mich inspirieren, aber, a) ist die Qualität ein Albtraum, b) wissen wir ja um die Bedingungen, zu denen die 29 EUR Kleider gefertigt werden und c) hat es jede 2. an (ob es Ihnen steht oder nicht).
    Also ich bin zu alt für diesen Sch***

    Sorry, jetzt habe ich mich ereifert…nichts gegen Dich, meine Liebe. Schätze Dich und lese Dich sehr gerne, aber diese Läden sollte wie die Plastiktüten-Diskussion, oder Nachhaltigkeit, alternative Energie usw behandelt werden. Also wie all die Themen, über die jeder spricht, aber keiner vor der eigenen Tür kehrt, sondern die Politik oder Gott-weiß-wen verantwortlich macht….huch…jetzt hör ich aber auf….
    Liebe Grüße, Nicole

  • Erika Schögl

    Hallo Conny, ich finde es toll , daß du dir diese Gedanken machst. Dein Looks gefallen mir meistens sehr gut, über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten.
    Wie würdest du denn selber deinen persönlichen Stil beschreiben? Die aktuellen Trends zu tragen ist ja spannend, aber das allein ist sicher nicht dein Stil. Ich versuche momentan mehr über Plattformen wie Mädchenflohmarkt,… zu kaufen. Damit hoffe ich meinen Teil dazu beizutragen, daß nicht soviel weggeworfen wird. Das würde wahrscheinlich aber nicht zu deinem Blog passen.
    Erika

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