conny-doll-lifestyle: Preisvergleich im Onlinehandel - zweifarbiger Plisseerock, orange, weiße Bluse, Sommerlook
Shopping - offline

Almans und der Preisvergleich im Onlinehandel – zweifarbiger Plisseerock

Erst kürzlich hatte ich wieder eine Lanze fürs Online-Shopping gebrochen. Insbesondere die Trennung zwischen Offline- und Online-Shopping finde ich wirklich überholt. Ich denke, die beiden gehen Hand in Hand – zwischenzeitlich. Natürlich bringt Online-Shopping für kleinere Boutiquen viel mehr Arbeit mit sich… Anderseits eröffnet es auch die Möglichkeit, neue Kundschaft zu erreichen. Und bestenfalls behält man diese dann auch offline im Ladengeschäft. Gerade die Ladenlokale, die nicht unbedingt Laufkundschaft haben, könnten so ein virtuelles Schaufenster öffnen. Wenn die Kundin also nicht zum Geschäft kommt, dann hat das Geschäft auf diese Weise die Möglichkeit, zur Kundin zu kommen. Ob das nun gut ist oder nicht, diese Frage möchte ich heute gar nicht stellen. Meinen neuen zweifarbigen Plisseerock habe ich online gefunden und der hat mich auch auf das Thema Preisvergleich im Onlinehandel gebracht.conny-doll-lifestyle: Preisvergleich im Onlinehandel - zweifarbiger Plisseerock, orange, weiße Bluse, Sommerlook

Wenig rosige Zeiten

Wann immer ich einen Bericht über Online-Shopping finde, dann geht es hauptsächlich um Preisvergleiche. Genaugenommen möchte ich mich da gar nicht einreihen. Allerdings denke ich, dass eben der Preisvergleich den Onlinehandel für viele interessant macht. Da verzichten vielleicht auch einige auf die Beratung bzw. manche lassen sich vor Ort beraten und kaufen dann doch online. Das finde ich eigentlich ziemlich verwerflich. Aber gerade im technischen Bereich scheint der Preisunterschied wohl oft ziemlich exorbitant zu sein. Das ist bestimmt auch der Grund, warum die kleinen Elektro-Einzelhändler zwischenzeitlich so gut wie ausgestorben sind. Und wenn das so weitergeht, dann sehen die kleineren Fashionboutiquen den gleichen, wenig rosigen Zeiten entgegen. Oder aber sie bieten so eine spezielle Auswahl an und haben die Kundschaft, die sich das auch leisten mag. Die Nische ist also auch dort wichtig.

Die Stückzahl macht den Preis

Manchmal denke ich, sowas wie die Buchpreisbindung würde hier Abhilfe schaffen. Da ist es einfach egal, wo man den gewünschten Titel kauft, der Preis ist überall derselbe. Ich glaube, die gilt selbst für E-Books. Doch das ist wohl auch der einzige Bereich, wo dieses Prinzip Anwendung findet. Bei allem anderen gelten die Gesetze des freien Marktes. Und das ist ja ne ganz einfache Rechnung. Je größer die Stückzahl, die Händler abnehmen, desto höher der Spielraum bei der Preisgestaltung. Ich finde, das ist im Moment wieder sehr gut zu beobachten. Um die Käufer*innen wieder zurückzulocken, geben die großen Player satte Rabatte. Auch auf aktuelle Waren. Diese Möglichkeit haben kleiner Geschäfte eher nicht, weil sie von vorneherein viel kleinere Stückzahlen beim Hersteller ordern.conny-doll-lifestyle: Preisvergleich im Onlinehandel - zweifarbiger Plisseerock, orange, weiße Bluse, Sommerlook

Impulskäuferinnen machen keinen Preisvergleich

Ich denke, kleine Läden können es sich nicht leisten, einen hohen Preisnachlass auf aktuelle Kollektionen einzuräumen. Deshalb sind sie ja auch auf die Impulskäuferinnen angewiesen und nicht auf die, die langwierig einen Preisvergleich im Onlinehandel machen. Doch genau dieser Umstand ist für mich auch dafür verantwortlich, dass es für den lokalen Einzelhandel immer schwerer wird. Was da Abhilfe schaffen kann, weiß ich auch nicht. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, dass die Hersteller eine Art Preisbindung für ihre Waren an die Händler weitergeben und nur alle zusammen die Preise reduzieren können. Aber das ließe sich in der Praxis vermutlich nicht durchsetzen. Es hätte wahrscheinlich auch nichts mehr mit freiem Markt zu tun. Doch für die Vielfalt in unseren Städten sind die kleinen Läden verantwortlich. Die geben den Einkaufsstraßen und Vierteln ihre besondere Note.

Almans brauchen den Preisvergleich

Und ich glaube, Deutschland ist überhaupt ein eher zähes Pflaster. Wir Deutsche sind ja nicht gerade für unsere Impulsivität bekannt… Wir wägen ab, überlegen und vergleichen – auch beim Preis. Ja, vor allem stellen wir wohl gerne Preisvergleiche an. Von der Unterwäsche bis zum Flachbildfernseher oder beim Urlaub. Ich denke, wir sind die einzige Nation, die Prospekte durchforstet und fünf verschiedene Supermärkte für einen Einkauf abklappert. Außerdem denke ich, dass sich die Deutschen grundsätzlich immer betrogen fühlen. Ich weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken soll. Aber ich schätze, oft macht sich das Gefühl breit, das Produkt xy woanders doch sicherlich noch günstiger zu finden. Doch, darum geht es bei Fashion doch gar nicht… Bei Mode geht es darum, ein Teil zu finden, das uns schöner macht… weil wir uns eben gut darin fühlen! Und das wiegt doch jeden Preisvergleich auf? Oder seht Ihr das anders…? So oder so, freue ich mich über einen Kommentar.conny-doll-lifestyle: zweifarbiger Plisseerock, orange, weiße Bluse, Sommerlook

Plisseerock mit Beispielfunktion

Der Kauf von meinem zweifarbigem Plisseerock bietet sich übrigens vortrefflich als Beispiel für einen Preisvergleich, den ich aber nicht gemacht hatte, an. Er ist von Maerz München und exakt dort habe ich ihn auch gekauft. Es war der letzte im Online-Shop und deswegen dort im sale. Ich hatte keine Recherche betrieben –  man könnte sagen der Rock hat mein Herz im Sturm erobert. Gestern dann hat mich eine Followerin auf Instagram zum Plisseerock befragt und ich habe deshalb heute recherchiert und bin so über dieses Thema gestolpert. Den Rock gibt es nämlich noch beim Breuninger (Affiliatelink), bei Wöhrl und beim Peek & Cloppenburg. Über den Preisunterschied verliere ich nun kein Wort – aber falls es Euch interessiert, sollte Ihr die drei Links durchklicken…


Werbung, weil ich hier Affiliatelinks einbinde. Affiliatelink bedeutet, wenn Ihr auf einen dieser Links klickt und etwas kauft, bekomme ich eine Provision vom Online-Shop – Euch kostet diese Service nichts.

Bluse: H&M – die ist steinalt und ich habe keine vergleichbare Bluse gefunden.
Schuhe: Paul Green – uiuiui… die habe ich schon total lang und ich glaube … die Espadrilles mit Absatz bei Asos (Affiliatelink) finde ich ganz witzig…


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4 Comments

  • Tina von Tinaspinkfriday

    Du siehst toll aus in dem Rock Conny. Die Farbe ist echt klasse.
    Ich vergleiche Taschen gern online. Denn meine Lieblingstaschen haben hier keinen LAden und ich muss die eh online kaufen. Das hat mir kürzlich 100 Euro gespart.
    Liebe Grüße Tina

  • Nicole

    Liebe Conny,
    ich habe ein Kindheits-Orange-Trauma: Orangefarbenes Kindrzimmer, Fahhrad, Puppenwagen, Ranzen.
    Aber an dir finde ich diesen Rock sprotzig, frisch und cool.
    Ein wirklich schönes Outfit.
    Deine Aussagen treffen, wie immer, den Kern- man muss für sich abwägen, was man macht. Ich mische meine Einkäufe: bekomme ich etwas lokal, kaufe ich es da, sonst online.
    Ich mag deine Meinung…
    Liebe Grüße
    Nicole

    • Hasi

      Ein wunderschöner Rock- durch Dich mutiere ich schön langsam wirklich noch zum Orange-Fan. Und letztendlich darf und soll es jeder für sich entscheiden wie er es mit dem Shopping handhabt. An sich finde ich die Mischung offline/online durchaus praktisch, habe ich aber die Möglichkeit, kaufe ich ein Produkt eben weiterhin lieber vor Ort. Und ich versteh eigentlich auch nicht so ganz, wenn bei manchen gerade bei Luxusgütern (und da gehört ja meines Erachtens z.B. auch die zwanzigste neue Hose auch schon dazu, denn neunzehn Hosen wären ja auch schon mehr als reichlich…) plötzlich die Pfennigfuchserei beginnt, ob es denn nicht irgendwo anders noch billiger hergehen könnte. Ich überlege mir im Zweifel immer: Kann ich den Preis in Abwägung zu Material-, Arbeits- und weitere Kosten nachvollziehen? Macht mich das begehrte Teil vorraussichtlich glücklich? Kann ich es mir gerade wirklich leisten? Brauche ich es tatsächlich? Ist die Antwort jeweils ja, dann greife ich höchstwahrscheinlich zu. Und gehe dann entspannt und hoffentlich zufrieden mit meiner neuen Errungenschaft nach Hause – und gut isses 😉…
      Liebe Grüße
      Hasi

  • Alice

    Liebe Conny,
    wenn ich die Ware die ich möchte vor Ort bekäme, würde ich nicht Online bestellen. Leider ist das hier nicht möglich. Besonders in C-Zeiten möchte ich nicht in die nächst größere Stadt fahren. Bremen ist in dieser Hinsicht leider ein Dorf. Es bliebe also nur das Geld zu sparen und ein- oder zweimal im Jahr in die große Stadt zu fahren oder eben Online zu bestellen.
    Schönes Wochenende
    Alice

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