conny doll lifestyle: Meine Tipps fürs Sale-Shopping ohne Frust
Frühlingslook

Meine Tipps fürs Sale-Shopping ohne Frust

Schon öfter habe ich darüber geschrieben, dass die Menschen ziemliche Rabattjäger sind. Ich nehme mich da gar nicht aus. Das Wort Sale hat irgendwie eine magische Anziehungskraft, selbst wenn genau weiß, dass man sich beim Einkaufen selten etwas spart. Schließlich gibt man am Ende immer Geld aus… und hat damit weniger im Portmonnaie oder auf dem Bankkonto. Diesbezüglich hat die Werbung wirklich ganze Arbeit geleistet… Also zumindest bei mir. Mit Sätzen wie: „mehr shoppen, mehr sparen“ oder „mehr gespart mit mehr Rabatt“, ködern uns die Händler quer durch alle Produktsparten. Und witzigerweise lassen wir uns gerade dann zu Impulskäufen hinreißen, wenn wir das Gefühl haben, wie hätten beim Geldausgeben auch noch was gespart. Doch auch wenn ich der Meinung bin, dass die Modebranche mehr Impulskäuferinnen braucht. Im Sale sollten wir uns nicht dazu hinreißen lassen… oder nur in seltenen Fällen. Deshalb kommen heute meine Tipps fürs Sale-Shopping ohne Frust.conny doll lifestyle: Meine Tipps fürs Sale-Shopping ohne Frust

Ein NoGo beim Sale

Ich fang gleich mal mit einem NoGo an… Vom Sale der üblichen Verdächtigen sollte man auf jeden Fall immer die Finger lassen. Egal ob bei den alteingesessenen wie dem Spanier oder dem Schweden als auch von den neuen Billigheimern. Gar nicht nur aus nachhaltigen Aspekten, sondern einfach, weil diese Sale-Teile oft als Schrankleichen enden. Obwohl es den klassischen Sale ja eigentlich nicht mehr gibt, wird hier der Ausverkauf noch gehypt. Online mit einem Countdown, der gerade  beim Spanier regelmäßig zu Serverzusammenbrüchen geführt hatte. Aber auch im stationären Handel. Wer einmal einen Spanier während der Sale-Zeit betreten hat, weiß, was ich meine. Ein heilloses Durcheinander überall. Zwischendrin rote Rabatt-Schilder und genervte Servicekräfte. Beim Schweden ist das meinem Eindruck nach, nicht ganz so schlimm, aber auch dort sollte man vom Sale die Finger lassen.

Fastfashion-Sale ist Schlussverkauf

Dieser Meinung bin ich, weil die hochwertigeren Teile bei beiden Fastfashion-Anbietern in der Regel ziemlich zügig abverkauft sind und meistens auch nicht nachproduziert werden. Für den Sale bleiben meistens die Trends. Trends, bei denen man sich zum regulären Preis schon nicht sicher war, ob man diese überhaupt mitmachen wollte. Außerdem sind diese Sales meist zum Ende der Saison, so wie früher der Schlussverkauf. Grundsätzlich finde ich antizyklisch einkaufen eine tolle Idee. ABER nicht, wenn man sich von Trends verleiten lässt. Es sei denn, man ist felsenfest davon überzeugt, dass ein Teil auch im nächsten Sommer oder Winter noch getragen wird. Doch oh Wunder, meist sind exakt die Teile gar nicht erst reduziert. Oder sie sind nur noch in wenigen Größen vorhanden und das ist eigentlich nie meine. Kaufe ich mir doch ein Sommerteil kurz vorm Herbstbeginn, trage ich es höchstwahrscheinlich nimmer und hab dessen Existenz bis zum nächsten Jahr vergessen.conny doll lifestyle: Hose mit Schlitz und Leopumps

Keine Rabatt bei Highend online

Nach Geld sparen klingt das für mich nicht. Eher nach Einkaufen wie im Urlaub. Ihr wisst schon das türkisfarbene Strandkleid mit dem man sich noch im Urlaub fühlt wie die Königin der Nacht. Doch im heimischen Garten wirkt das Ganze deplatziert. Und jetzt sagt nicht, dass nur mir so was passiert? Das Verflixte am Sale ist, dass es die Teile, die man sich wirklich wünscht, eher selten bis nie zu reduzierten Preisen gibt. Dazu zähle ich die Klassiker. Ein Tweedkleid von Chanel zum Beispiel findet man im Laden nicht im Sale und gebraucht über die einschlägigen Plattformen? Da ist es drölfzig Jahre alt und vielleicht nicht echt? Oder hat ne Macke. Sollte man so einen Klassiker haben wollen, dann ist wahrscheinlich ein guter Designer-Secondhand die richtigere Wahl. Auf den Webseiten dieser Highendmarken sucht man allein das Wort „Sale“ bereits vergeblich.

Glück im Offline-Shopping

Aber es lohnt sich manchmal vor Ort in einer der Highend-Boutiquen vorbeizuschauen. Denn mit Glück gibt es vielleicht ein Einzelstück. Und der Faktor „Glück“ spielt beim Sale-Shopping auf jeden Fall eine Rolle. Damit findet man vielleicht auch mal ein Schnäppchen in der richtigen Größe zur richtigen Zeit in einem der großen Kaufhäuser vor Ort. Online – so mein Gefühl – bieten diese Häuser fast nur die Ladenhüter zum reduzierten Preis an. Sofern sie überhaupt einen Online-Shop haben. Deswegen ist mein ultimativer Sale-Tipp. Such Dir eine Boutique Deines Vertrauens – oder auch zwei oder drei. Ist man regelmäßige Kundin, hat das ausschließlich Vorteile. Die Ladeninhaberin und deren Team kennt Deine Größe und Deinen Geschmack. Außerdem sind diese Ladys bei der Beratung ehrlich. Zumeist wissen sie auch schon vorher, ob es sich vielleicht lohnt bei einem bestimmten begehrten Stück auf den Sale zu warten oder ob es aussichtslos ist.conny doll lifestyle: gelbes Hemd, braune Tasche, blaue Hose, Details

Werde Stammkundin

Im Übrigen: Stammkundin zu sein hat auch den Vorteil, dass man oft vom Sale der Lieblingsboutique erfährt, bevor es alle anderen wissen. Und manchmal kommt man auch in den Genuss von außertourlichen Rabattaktionen. Denn inhabergeführte Läden haben auf jeden Fall ihre eigenen Rabatt-Gesetze und lassen sich den Sale nicht von außen aufzwingen. Damit meine ich jetzt übrigens nicht nur Boutiquen, die hochpreisige Fashionlabels führen. Es gibt auch genügend Shops mit Marken aus dem mittleren Preissegment. Wenn wir wollen, dass diese Vielfalt erhalten bleibt, ist es sowieso eine gute Idee, eine Stammkundin zu werden. Aber ja, ich weiß schon, dass das im Moment nicht so leicht geht. Aber da kann man ja vielleicht mal bei Instagram nachsehen. Dort sind viele lokale Boutiquen vertreten und manche nutze auch die Funktion des Online-Shoppings via Instagram.

Influencercodes auf einen Blick

Damit ich nun aber auch noch meiner Überschrift gerecht werde, gibt es hier zwei praktische Tipps. Zufällig bin ich auf die Web-Seite Influencer-Codes gestoßen. Dort sammelt ein Herr aus Oldenburg Codes zusammen, die große Influencer auf ihren Kanälen teilen. Wenn man gerade ein Auge auf etwas geworfen hat, lohnt es sich dort vorbeizuschauen. Oben findet Ihr den Namen des jeweiligen Shops, wenn Ihr den Namen angeklickt habt, müsst Ihr auf der Seite ganz nach unten scrollen – dort findet Ihr den Code. Manche sind abgelaufen aber einen Versuch ist es Wert. Zeigt auch schön auf, welche Shops quasi im täglichen Wechsel mit Influencern zusammenarbeiten. Da fragt man sich, warum man überhaupt reguläre Preise bezahlen soll.conny doll lifestyle: Meine Tipps fürs Sale-Shopping ohne Frust

Preisnachlass für Schuhklassiker

In Sachen Schuhe, empfehle ich Euch bei Fashionette vorbeizusehen. Hauptsächlich Taschen – aber zwischenzeitlich findet man dort auch Schuhe und Accessoires und gerade für Basics wie schwarze Pumps oder weiße Sneaker lohnt sich ein Blick ins Angebot. Last but not least ist es immer eine gute Idee, beim Label oder Lieblingsshop selbst vorbeizusehen – auch online. Viele bieten ein sogenanntes Outlet an. So bin ich zum Beispiel zu dieser Hose gekommen. Sie war ein Einzelstück und deswegen bei Mykke Hofmann im Sale zu haben. Ich habe mir quasi einen Schlitz in die Hose gefreut, weil ich dieses Beinkleid sooooo Siebziger finde. Stoff, Farbe und Schnitt sind absolut genial. Und Mykke Hoffmann verfolgen mir ihrem Label ja auch einen nachhaltigen Ansatz. Das gelbe Hemd habe ich über Insta bei Karin von Stilvoll Köln regulär gekauft und finde, die zwei zusammen geben ein perfekt match.

Eure Sale-Tipps

Und nun freue ich mich, wenn Ihr mir Eure Sale-Tipps verratet… Ich finde, dafür ist ein langes Wochenende ja genau die richtige Zeit dafür… Habt ein schönes Osterfest und danke für Euren Besuch.


Hose: Mykke Hoffmann – im Online-Outlet – von diesem Label habe ich bereits eine tolle Schluppenbluse, die bestimmt auch toll zu der Hose passt.
Bluse: Penn&Ink – via Karin von Stilvoll Köln. Schaut mal bei ihrem Insta-Kanal vorbei. Dort findet Ihr fast jeden Tag einen Look, den sie in der Story vorstellt… und im Laufe der Zeit gibt es einige Kombi-Ideen mit den Kleidungsstücken… Das ist ein super Service…
Pumps: Michael Kors… die sind bestimmt schon drölfzig Jahre alt.
Tasche: Erbstück


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3 Comments

  • Renate

    Guten Morgen liebe Conny, ich unterschreibe jedes Wort. Ich versuche falls überhaupt, gezielt nach DEM Schnäppchen zu suchen. Oftmals habe ich ein Wunschteil und hoffe dann eben auf einen Salepreis. Wenn es klappt gut, wenn nicht dann eben nicht. Zara & Co. meide ich sowieso 😂. Ich habe schon seit vielen Monaten nichts mehr dort gekauft. Ich war einmal im Sale vor Jahren im Laden und das war eine Katastrophe 😂. Nie wieder! Die viel beworbenen Marken auf IG interessieren mich auch nicht wirklich. Ich habe zwei kleine Geschäfte Vorort wo es auch einfach mehr Spaß macht zu stöbern. Bei Schuhen überlege ich sehr sehr lange und Taschen locken mich so gar nicht 😂😅. Einen schönen Tag

  • Helene Mennig

    Hallo Conny, ich glaube ja, dass eine Agenda dahinter steckt, dass wir immer kaufen und konsumieren (Medien usw) sollen. Und ja, wenn ein sale Schildchen irgendwo drauf steht, gehen auch bei mir die Lämpchen an. Ich wünsche dir auch schöne Feiertage😘Helene

  • Nicole

    Liebe Conny,
    wir nehmen uns da doch alle nicht aus- denn natürlich lockt es uns. Obwohl ich mich bei höher preisigen Marken schon manchmal ärgere, wenn ich das Teil zum regulären Preis gekauft habe, es dann für 50% angeboten wird, während mein Mann dann beschwichtigend daneben steht und sagt: Vielleicht gäbe es das jetzt nicht mehr oder wolltest du so lange warten?
    Ich kaufe im Sale nur noch, was eine Addition meines Kleiderschranks ist und ich es auch regulär bezahlen würde.
    Aber mir ist es zu viel Sale. Da lobe ich mir doch den Winter- und Sommerschlussverkauf. Warum macht man nicht EINEN vernünftigen Preis und verkauft es dann, statt es hinterher zu verramschen?
    Vielleicht ändert sich ja was. Und beim Spanier? Furchtbar, dieser lieblose Umgang mit der Kleidung und diese Unordnung.
    Hab schöne Ostern und liebe Grüße
    Nicole

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