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Outfitinspiration für einen Übergangslook – Socialmedia ist nicht sozial

Hmmm… da ist sie wieder – eine Sonntagspredigt. Ich mach mir halt auch ständig irgendwelche Gedanken. Vielleicht nicht unbedingt immer über die richtig großen Sachen. Ganz oft geht’s mir auch nur, um das Mittagessen für die kommenden Tage… Wobei – ehrlich gesagt, schiebe ich diese Frage ganz oft an meinen Mann weiter. Der kocht einfach besser als ich… Das ist natürlich der einzige Grund. Ich beschäftige mich währenddessen mit den wirklich wichtigen Dingen… Derzeit treibt mich mal wieder eines meiner Lieblingsthemen um: Instagram nämlich bzw. eher Socialmedia im Allgemeinen, die Sucht und der Umgang… Ach… da könnte ich jetzt weitaus mehr Punkte aufzählen – aber das führt an der Stelle zu weit. Außerdem ist die Zeit heute besonders knapp, weil meine Tochter nämlich eine Einkaufsberatung von mir wünscht… Und family first… Zumal ich keine Ahnung habe, wie lange, ich da noch beraten darf. Ihr wisst, wie das ist… Und es gibt eine weitere Outfitinspiration für einen Übergangslook.

Outfitinspiration Übergangslook

conny doll lifestyle: Outfitinspiration für einen Übergangslook - Socialmedia ist nicht sozial, Instagram, Facebook, soziale Netzwerke, Strickjacke, Schal, Pullover, Stiefeletten, neutrale Farben, FrühlingslookIch habe schon länger über diesen Beitrag nachgedacht, es ist nur so, dass jedes wettern gegen Socialmedia und im speziellen gegen Instagram gleich mit den Worten im Keim erstickt werden kann, dass man ja nicht gezwungen ist, sich dort rumzutreiben. Und ja, ich unterschreibe das sofort… Das muss man nicht. Doch, so einfach ist es irgendwie dann doch nicht. Denn, wenn es so wäre, dann wäre Instagram bereits Geschichte und niemand könnte sich mehr an die Bilderapp erinnern. Aber das Gegenteil ist der Fall… Die Nutzerzahlen von Instagram sind riesig und es tummeln sich dort alle Altersgruppen… Klar, sind nicht alle gleich stark vertreten – aber mit einer solch altersmäßigen Vielfalt war meiner Meinung nach vorher noch kein Socialmedia-Dingens gesegnet. Twitter hatte in meiner Wahrnehmung eher die klugen Wortkünstler bzw. Wortkünstlerinnen.

Wortmüll auf Socialmedia

Wobei, anscheinend hatte ich da einen völlig falschen Eindruck. Denn eine Studie von Amnesty International aus dem letzten Jahr hat herausgefunden, dass Twitter wohl extrem frauenfeindlich ist. Laut der Studie wird auf Twitter alle 30 Sekunden eine Frau beleidigt oder beschimpft. Okay… Man sieht, selbst mit einer beschränkten Zeichenanzahl sind die Leute in der Lage, ihren Wortmüll auf Socialmedia abzuladen. Allerdings frage ich mich, warum da gerade Twitter so unter Beobachtung steht. Denn geistigen Dünnschiss verbreiten die Menschen auf allen Socialmedia-Plattformen… Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf Instagram weniger gedisst wird. Oder auf Facebook… Okay – dort ist es vielleicht ein bisschen schwieriger, weil es komplizierter scheint, anonym zu bleiben. Und ich glaube Kreti und Pleti, die nur ihren Müll ins Netz blasen wollen, haben in vielen Fällen nicht das technische Know How, um sich in Facebook zu hacken.

Wie Du mir, so ich Dir Prinzip

Doch zurück zu Instagram. Ich denke, jeder weiß – Instagram gehört zur Facebook-Gruppe insofern schenken sich die beiden wohl nicht wirklich was. Auch beim Datenschutz. Das merkt man auch daran, dass sich beide Plattformen immer ähnlicher werden und die gleichen Funktionen anbieten. Für mich ist ein Vorteil von Facebook, dass ich schnell mitbekomme, wenn in meiner Nähe eine interessante Veranstaltung ist.. Denn Personen vernetzen, das schafft Facebook in meinen Augen schon lange nicht mehr. Möglicherweise liegt das aber auch daran, dass mein Vernetzungswunsch manchmal einfach zu einseitig ist. Denn ich habe auch nicht immer Zeit, mich durch die Profile meiner Freunde zu klicken… Bei vielen bin ich wohl leider zwischenzeitlich zur Freundesleiche mutiert. Außerdem mochte und mag ich bei Facebook dieses Wie-Du-mir-so-ich-Dir-Prinzip nicht.

Ich like da, wo ich will

Es nervt mich, dass viele der Auffassung sind, bei der X oder Y like ich nur, wenn sie oder er auch bei mir liken. Und eben dieses System wird vom geheimen Algorithmus der Socialmedia-Plattformen unterstützt… Das gilt sowohl für Facebook, als auch für Instagram. Denn wenn da nur einseitiger Austausch stattfindet, dann wird einem das jeweilige Profil eben gar nicht mehr angezeigt. Hmmm??? Möglicherweise ist das das Wesen von Socialmedia. Aber ich verteile Herzen dort, wo mir etwas gefällt… wo ich mich wiederfinde. Sei es beim Schreibstil, beim Look, bei den Themen und manchmal einfach nur deshalb, weil ich die Person hinter einem Beitrag gut leiden kann oder ich mich inspirieren lassen möchte. Da geht es mir nun nicht darum, dass der- oder diejenige auch zu mir zum Liken kommen. Klar, es freut mich, wenn es so ist. Aber das ganze mit einer Pflicht zu verbinden? Oder mir von Facebook aka Insta vorschreiben zu lassen, was ich mir anzusehen habe? Echt jetzt?conny doll lifestyle: Outfitinspiration für einen Übergangslook - Socialmedia ist nicht sozial, Instagram, Facebook, soziale Netzwerke, Strickjacke, Schal, Pullover, Stiefeletten, neutrale Farben, Frühlingslook

Instagram ist voller Influencer

Kein Wunder, dass irgendwelche Wahlen dadurch beeinflusst werden können. Es lebe meine Filterblase… Immer sind alle meiner Meinung und wenn nicht, dann klick ich einfach auf „verbergen“ oder „stumm schalten“ Schöne, neue Welt… In meinen Augen geht es nicht „mehr“ um einen echten Austausch. Für mich kann man die Instagram-Nutzer in sechs Lager unterteilen. Die, die nur schauen,  nie kommentieren, ganz sicher niemals Likes verteilen und ebenso auch niemals etwas posten würden. (Stalker) Die, die einfach nur da sind, um irgendwo ihren geistigen Dünnschiss abzulassen (Hater). Die, die dort sind, um ihr Online-Business bekannter zu machen. (Selbstständige). Die, die nur dort sind, weil man eben dort ist und die, die dort sind, weil ihre Kinder dort sind. Und dann gibt es noch die, die mit Instagram berühmt/reich/whatever werden wollen (Influencer). Das ist wohl zwischenzeitlich die am stärksten vertretene Gruppe dort.

Beeinflusser beeinflussen Beeinflusser

Ganz Instagram ist voll davon… und in meinen Augen ist auch das zwischenzeitlich nur eine Blase geworden. Beeinflusser beeinflussen sich gegenseitig. Bei manchen Accounts werden jede Woche eine Vielzahl von Produkten in die Kamera gehalten. Gerne im Beautybereich oder beim Schmuck. Alles, was den Damen und vielleicht auch den Herren, da kenne ich mich zu wenig aus, zugeschickt wird, wird fast direkt nach Posteingang in der Story präsentiert. Diese Woche ist es Serum X und kommende Woche Serum Y… und jedes davon natürlich ultimativ genial… Es mag auch sein, dass das der Wahrheit entspricht. Aber um kosmetische Artikel beurteilen zu können, muss ich sie erst einen kompletten Hautzyklus lang probiert haben. Mindestens 4 Wochen lang…

Cheerleader vs. Debattierklub

Und ich glaube, egal zu welcher Gruppe man gehört – die Hater mal ausgenommen – jeder ist damit beschäftigt, gesehen zu werden. Deshalb versuchen wir alles herauszubekommen über den ominösen Algorithmus. Wir installieren Apps, die uns sagen sollen, zu welcher Tages- bzw. Nachtzeit wir unsere Bilder posten sollen. Wir befragen das Internet, auf der Suche nach den besten Hashtags. Wir treten in Foren ein, um uns Hilfe zu holen, wenn die Likes nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Denn was sagt denn das über uns aus, wenn die Bilder weniger Likes und weniger Follower haben, als der Account von beispielsweise einer Freundin oder der einer Kollegin? Jaaa, was sagt das über uns aus? Das fühlt sich ein bisschen so an, wie damals in der Schule, wenn man nicht zur Gruppe der hippen Mädels gehört hat. Nicht Cheerleader, eher Debattierklub. Laaaaangweilig!!!!

Wir investieren Zeit

So verbringen wir also täglich Stunden auf den Socialmedia-Apps, um deren Geheimnisse zu lüften. Alles wird analysiert: Accounts, Likeverhalten, Kommentare. Kein Treffen unter Influencern vergeht, auf dem sich nicht über DIE APP ausgetauscht wird. Und ebenfalls wie damals, geht es nicht um die Inhalte, sondern nur darum, wie etwas aussieht… Das kann man auf Instagram ganz super beobachten. Trotzdem, wir investieren viel Zeit und versuchen uns dort eine Community aufzubauen. Manchen scheint das mühelos zu gelingen, wieder andere treten ewig und drei Tage auf der Stelle. Und jetzt bitte kommt hier niemand mit dem Argument, Instagram verbindet doch auch Gleichgesinnte…Das mag ja sein, aber hey, wenn ich darüber nachdenke, wie viele Gleichgesinnte sich dort auch von heute auf morgen schon verabschiedet haben (manche sogar wortlos), dann hält sich das die Waage.

Jagd nach Anerkennung

Socialmedia ist eben Socialmedia und Lichtjahre entfernt vom richtigen Leben und in meinen Augen alles andere als sozial… Denn dafür läuft dort viel zu viel im Hintergrund und das meiste davon durchblickt die Einzelne gar nicht. Und Socialmedia kostet echt viel Zeit… Eigentlich doch das Gut, von dem wir so wenig haben… und mit dem wir sonst wohldosiert umgehen. In Instagram kann man sich die Zeit, die man dort verbringt in den Aktivitäten anzeigen lassen… Ich schaue dort gelegentlich rein und es erschreckt mich jedes Mal, dass ich im Durchschnitt 2 Stunden täglich auf dieser App verbringe. Klar, nicht am Stück, aber am Ende des Tages habe ich 2 Stunden auf Instagram verbracht. Zwei Stunden auf der Jagd nach Likes, Gleichgesinnten und auf der Jagd nach Anerkennung für meine Arbeit. Für eine Arbeit, die unterm Strich nichts wert ist. Denn in diversen Foren habe ich schon davon gelesen, dass manche User z. B. gehackte Accounts nie wieder bekommen haben. Und was dann?

Mein Tipp für Socialmedia

Deswegen ist mein Tipp für Socialmedia. Auf keinen Fall vergleichen. Das macht nur unzufrieden und ist ähnlich, wie bei der Kindererziehung…  Denn auch, wenn Anton aus der Krabbelgruppe schon Zwei-Wort-Sätze spricht, sollte es immer noch das genialste auf der Welt sein, wenn das eigene Kind gerade „da“ sagen kann… Zufällig bin ich zu diesem ganzen Socialmedia-Thema auf einen tollen Blogbeitrag  gestoßen. Den finde ich absolut lesenswert und am Ende dessen gibt’s elf Regeln für den Umgang in den sozialen Netzwerken. Und jetzt seid Ihr dran… Seid Ihr bei Instagram? Wenn ja, aus welchem Grund? Das würde mich wirklich sehr interessieren und ich schließe Euch in mein Nachtgebet ein, wenn Ihr es mir verratet. Und jetzt – muss ich aber echt los… Meine Tochter hätte gerne eine Highwaist-Jeans und ein bauchfreies T-Shirt? Hä? Da muss ich noch ein wenig Überzeugungsarbeit leisten. Hihi… Das brauche ich für meinen Übergangslook hoffentlich nicht? Die Strickjacke ist so dick, dass sie derzeit ein ständiger Begleiter ist…

Über Insta habe ich wirklich schon oft geschrieben: Das Thema bewegt mich echt, auch im Hinblick auf meine Kinder…

Im Januar habe ich mich gefragt: Instagram, wohin gehst Du?

Der November stand im Zeichen des Geheimrezepts für Erfolg auf Instagram.

Und im Sommer war es der Liebesbetrug und die Fakefollower mit denen ich mich beschäftigt hatte.


Hose: Jim(X)Judy – diese Hose hab ich der Beratung von Christine vom sego.-Store zu verdanken. Und was soll ich sagen, ich ziehe die Hose kaum noch aus… Toller Denim.
Pullover: neyo. über neyo. habe ich bereits geschrieben. Ein tolles Label, dass mega Kaschmirware aus Nepal anbietet und sich dort um Arbeitsplätze kümmert.
Strickjacke: Zara – sie ist schon einige Jahre alt…
Stiefeletten: Dune – beim Breuninger habe ich so ähnlich in Wildleder gefunden (Affiliatelink).
Schal: Toni-Fashion – der Schal stammt aus der Kooperation mit dem Label und ist leider nimmer verfügbar.


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11 Comments

  • Brigitta

    Dieser Übergangslook gefällt mir außerordentlich gut. Bequem und trotzdem edel.
    Schönen Sonntag und liebe Grüße aus Wien
    Brigitta

  • Wiebke

    Liebe Conny,

    ich bin bei IG. Weil ich Wohnungen und Einrichten liebe und mir gerne Fotos anschaue.
    Ich bin dort eher nicht so präsent. Ich habe meinen Namen nicht angegeben und auch wenn ich öffentlich bin, habe ich wenig Follower. Ich suche Inspirationen. Facebook hab ich aufgegeben. Pinterest ist ok, aber da bin ich immer noch zu selten, weil mir der Kontakt da fehlt. Aber als Inspirationsquelle echt super.
    Ausserdem gebe ich auch ab und zu gerne meinen Kommentar ab. Mich erschrecken Haterkampagnen und immer wieder gleiche Bilder von Sofas mit Lichterketten und Kerzen auf Plaids. So Influencern entfolge ich sehr schnell. Besondere Fotografien von Ausschnitten einer Wohnung finde ich toll. Werbung für diverse Produkte bei den Mitgliedern mit zig K Followern nerven noch mehr und werden weggedrückt und ab einer gewissen Zeit entfolgt. Fotos mache ich wenn es mir Spaß macht. Ich kann auch Tage ohne IG und lese lieber Blogs.
    Dich muss ich immer suchen und bin froh, dass ich im Newsletter vom Blog bin…da bekomme ich wenigstens alles mit…
    So, dann bin ich mal gespannt, was andere sagen und geh mal den 2. Kaffee trinken.
    Einen schönen Sonntag, hier ist noch fett Karneval heute.
    LG Wiebke

  • Beate

    Hallo Conny!
    Ich bin nicht bei Instagram und mir fehlt nichts. Inspirationen finde ich an allen Orten sowohl im Internet wie auch im echten Leben. Und ich lese sehr gerne Modeblogs wie deines. Warum ich mich heute hier melde, was ich nur äußerst selten tue, sind meine Beobachtungen in diversen Modeblogs in die ich hinein schaue. Das Thema Instagram, so wie du es heute beschreibst, ist bei sehr vielen Bloggerinnen immer mal wieder Thema. Und immer wieder mit negativer Ausrichtung. Meistens geht es darum, Probleme mit Followern zu haben, Probleme mit Kommentaren zu haben oder generell viel zu viel Zeit zu investieren, zum Beispiel um Kommentare zu beantworten, oder aber generell negative Kommentare bearbeiten zu müssen.
    Bei alldem frage ich mich natürlich, warum das ganze eigentlich. Das ist natürlich eine sehr fundamentale Frage, und wenn ich selbst Instagram nicht nutze, habe ich da natürlich eine eingeschränkte Sicht. Aber da man ja sogar nichts fehlt, freue ich mich über die 2, 3 oder wie viel auch immer Stunden gewonnene (bzw. nicht verlorene) Zeit pro Tag, die viele User täglich in Instagram investieren. Ich freue mich über meine realen „Follower“, die ich Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen oder Ähnliches nenne. Und freue mich darüber, mich nicht für irgendwelche Menschen auf der Welt stetig optimieren und bestmöglich darstellen zu müssen, Von diesen Menschen habe ich doch gar nichts, es sei denn ich bin hauptberuflich im Internet unterwegs und das ist mein Geschäftsmodell. Das ist bei den meisten, bei denen ich hineinschaue, aber nicht der Fall. All diese Follower sind so weit weg, dass ich es eigentlich völlig unpassend finde, von einem sozialen Netzwerk zu sprechen. Das soziale Netzwerk, was mich wirklich trägt, in guten wie in schlechten Zeiten, wie so schön heißt, sind doch die realen Menschen. Aber jetzt komme ich wirklich langsam in eine fundamentale Argumentation hinein, ich bin mal gespannt ob ich irgendwann mit dieser Haltung ein alter Dino bin, oder ob es auch noch mal einen Weg zu kritischerer Einschätzung der Nutzung von sozialen Medien gibt.
    Viele Grüße
    Beate

  • Sabine

    Liebe Connie,

    ich bin (noch) bei facebook, weil ich so den Kontakt zu unseren amerikanischen Freunden am besten halten kann, die dort sehr aktiv sind.
    Zu Instagram bin ich ehrlich gesagt durch dich und ein paar andere Blogger gekommen, deren Blogs ich gerne lese. Ich wollte vor allem wissen, was eine „story“ ist und da mal die Stimmen zu den Gesichtern hören 🙂
    Auf Insta folge ich nur ein paar Style-, Einrichtungs- und Gartenaccounts für die Inspiration. Manchmal hatte ich da schon nette Kontakte, aber nur sporadisch. Hauptsächlich lese ich still mit und verteile Herzchen, wenn ich etwas mag.
    Selber bin ich dort privat unterwegs und lege keinen Wert auf Follower.

    Mach gerne weiter so, ich höre und lese gern von dir.
    Viele Grüße
    Sabine

  • Anita

    Ich muss wieder zugeben, ich besitze keinen einzigen social Media account. ich bin definitiv eher ein Lese- als ein Bilderanguck-Typ. Beschäftige mich beruflich mit IT Themen und war von daher von Anfang an skeptisch bzgl der Datensammelwut, der Macht der Algorithmen, und ich fand aus psychologischer Sicht diese ganze Gruppendynamik, Vergleicherei und immer- mehr-vom-selben Filterblase zu bedenklich, um mich dem auszusetzen. Deine Analyse oben aus Anwender-Sicht hat mir noch mal konkret vor Augen geführt, wie sehr das Thema (Lebens!)Zeit frisst und die Leute stresst. 🙁 Es tut mir weh zu lesen, denn ich sehe so viele Leute um mich herum, die für die guten Dinge im Leben viel zu wenig Zeit zu haben scheinen und nur durch die Gegend hetzen auf der Suche nach einem neuen Kick. Und das ganze scheinen sie auch noch online durchzuführen in einer diese asozialen Plattformen, besonders um die jungen Leute und da besonders die Mädchen mache ich mir schon Sorgen, denn die blicken die Hintergründe, die du oben so schön erfasst und in Worte gebracht hast, ja noch gar nicht, denn die sind im Gehirn ja noch selber under construction… 😮 Und wie schwer es ist, sich in jugendlichen Jahren dem Gruppendruck zu entziehen, weiß ich noch aus meiner eigenen, rein analogen, Teenie Zeit. :-/
    Insofern bleibt mir nichts übrig, als an alle Erziehungsberechtigten zu appellieren, auf ihre Kinder dementsprechend einzuwirken, dass sie sich nicht in dieser Scheinwelt verlieren, sondern noch etwas als Gegengewicht erfahren, wie Freundschaften im realen Leben gepflegt werden, wie man gute Beziehungen führt, sich selber und andere wertschätzt (!), ganz ohne Kunst Herzchen, und die Unterschiedlichkeit im Leben feiert, anstatt immer uniformer zu werden!

    Dir und deinen „Sonntagspredigten “ folge ich jedenfalls gern, ich mag deine klare Sicht auf die Dinge und deine originellen Lebensbeschreibungen voller Humor.

    Dein Outfit heute gefällt mir wieder aussprechend gut, auch oder gerade weil es mal wieder so normal daherkommt, aber ich mag die Strickjacke und die Lässigkeit, mit der Du das ganze Outfit präsentierst. Strickjacken liebe ich auch in allen Farben und Formen, am liebsten die etwas längeren, die man über alles drüberwerfen kann. Die Idee mit dem Gürtel habe ich mir heute direkt abgeschaut!:-))
    Schönen Sonntag noch! Und bitte bitte, stell nie diesen Blog ein! Sondern eher Deinen instagram-account *wegduck* 😀

  • Barbara

    Ich bin bei Insta. Ich betrachte es als mein persönliches Foto-Tagebuch. Follower habe ich wenige. Wer mir neu folgt wird genau angeschaut und darf dann bleiben oder wird gnadenlos geblockt. Ich folge nicht nur weil mir jemand folgt. Ich entfolge Accounts, die alle zwei Tage ein neues Beautiprodukt als das Gelbe von Ei bewerben und frage mich dann ernsthaft, für wie blöd mich die Dame hält.
    In letzter Zeit nervt es mich auch, dass gesponserte Beiträge und Werbung im Hunderterpack aufpopen.
    Dein Blog mag ich und dein heutiges Outfit auch!

  • EvelinWakri

    Wenn ich jetzt sage, ich bin auf Instagram, da sagst Du, menno ist se bekloppt, dass weiß ich eh🤣 Aber warum? Ja warum ? Ich um berühmt zu werden, da lach ich mich gleich tot. Einfach um zu schreiben und meine Fotos zu zeigen! Und weil ich zu doof bin einen eigenen Blog hinzubekommen 🤷🏼‍♀️ … Schreiben ist meine Leidenschaft und fotografieren. Diese täglichen Abpreisungen von A-Z gehen mir auf die Nerven! Überhaupt Kosmetikprodukte, wie Du sagst ein Mittel muss monatelang getestet werden! Kooperation habe ich eine einzige und die teste ich und mein Mann seit Wochen. Aber sonst lehne ich alles ab, denn ich halte meine Follower bewusst klein. Like wo es mir Spaß macht und nicht weil ich gerade ein Herz bekommen habe… Dir folge ich zuerst Insta und dann gleich am Blog…
    Weil Du wirbst und authentisch bleibst..
    Toller Übergangslook!! Eine Inspiration!!
    Schönen Sonntag liebe Conny
    EvelinWakri

  • Birgit

    Hallo Conny,

    der Schal ist der Hammer, ich würde ihn sofort kaufen wenn ihn denn noch gäbe 😉 und die Jacke gefällt mir auch sehr gut

    lieben Gruß, Birgit

  • Gunda von Hauptsache warme Füße!

    Also, ich bin bei Instagram Teil der von Dir nicht genannten Gruppe 7. 😉

    Ich schaue mir einfach supergern Bilder an, poste, wann oder wozu ich Lust habe (eine Art unregelmäßiges Mini-Tagebuch irgendwie, ohne auf bestimmte Tage oder Zeiten zu achten), ich like, ich kommentiere (okay, nicht ständig „schönen Tag“-wünschend, aber immer mal wieder hier und da, wenn mir eben danach ist!), und ich MAG es nach wie vor – trotz Werbenerv und einigen anderen Widrigkeiten.

    Nenne es Hobby, Unterhaltung, Spaß an der Freud, wasweißich. Wenn jemand so auf meinen Blog findet (so ich denn mal etwas Neues dort veröffentliche ….), ist das schön, wenn nicht, halt nicht.

    Ich suche auch keine Kooperationen, sondern einfach einen möglichst netten Austausch mit einem „Aufwand“, der mit meinem Ganztagsjob und der damit einhergehenden Lustlosigkeit, abends noch weiter in die Tasten zu hauen, vereinbar ist. Analysieren würde ich da nichts …

    Ja, und NATÜRLICH „stalke“ ich auch ganz gern mal ein bisschen hier und da, wobei mich nicht nur die offizielle Werbung dabei stört, sondern tatsächlich auch die ganzen Pröbchen, Tiegelchen und Co., die von Bloggerseite beworben werden und zu sehr unnatürlich wirkenden Accounts führen. Diese Beiträge hast Du ja ebenfalls gerade kritisiert – danke dafür! 😉

    Liebe Grüße nach München,
    Gunda

  • Nicole Kirchdorfer

    Also dich lese ich einfach nur gern! Und ich stimme dir 1000% in jedem Detail zu! Ich hab mit insta angefangen, um meinen Blog bekannter zu machen. Den habe ich angefangen, weil ich arbeitslos war und ich einfach gerne schreibe. Nun hab ich demnächst wieder einen Job und werde meinen Aktivitäten sehr begrenzen, wenn nicht sogar einstellen müssen. Und ds fängt das Dilemma an….nur Blog, nur insta? Es hat Arbeit gekostet, meine 4500 Follower zu gewinnen und wir du sagst: die Anerkennung tut gut und hat mir sehr durch einen depressive Zeit geholfen….Schritt 1: alle „taktischen“ follows entfolgen (dir folge ich natürlich weiterhin sehr gerne) – schon mal 1,5 Stunden gespart 🤗🤗🤗 aber, man will die lieben Worte ja auch eigentlich zurückgeben…fühlr mich da manchmal echt unter Druck, aber ich muss und werde mich reduzieren….so….Wort zum Dienstag Ende 🤭
    Schlnne Tag Liebes 😘

  • Sabina@OceanblueStyle

    Liebe Conny,

    ich gehöre ja zu den Selbstständigen. Und wenn ich nicht mit meinem eigenen Account und Blog dort präsent wäre, dann müsste ich es ja schon sein, um auf dem Laufenden zu bleiben, wenn ich Firmen in Social Media Nutzung berate.
    Das ist das eine. Das andere ist, dass ich mir sehr viel Zeit gelassen habe, bis ich mir überhaupt einen Account angelegt habe.

    Mir gefällt Instagram. Weil ich sonst etwa nie meine tolle Freundin und Geschäftspartnerin Julie aus Antwerpen, meiner Lieblingsstadt kennengelernt hätte. Hätte ich sie nicht, hätte ich niemals den Sommerhit 2018 aus Flandern, der meinen liebsten Urlaubsort in den Niederlanden besingt. Soll heißen: Ich ignoriere inzwischen die nervigen Seiten und gucke, was mir Spaß macht.

    Instagram ist Kapitalismus pur: Wer hat, dem wird gegeben. Haste nix, haste es schwerer (Unter 10k, kein Swipe up in den Stories etwa.)

    Superviel Spaß machen mir und dir ja offenbar auch, die Stories. EIne Stimme zum Gesicht zu haben, ist was Feines.

    Liebe Grüße Sabina

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