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Lifestyle

Warten – eine angestaubte Kunst – Winterlook mit roter Lederhose

Happy Friday liebste Leseleute – heute gibt’s hier wirklich nur was ganz kurzes zu lesen. Ich weiß schon, das sag ich oft und dann laber ich Euch trotzdem die Ohren äh die Augen äh, ja – Ihr wisst eh, was ich sagen will. Aber Ihr wisst ja nicht, wie lange der Text geworden wäre, hätte ich das nicht anfangs erwähnt… Ja, ja – denkt da mal darüber nach… Und gebt es zu, Ihr konntet meinen neuen Freitagsbeitrag kaum erwarten? Hehe… So sind mir doch schon beim Thema, das mir diese Woche im Kopf rumschwirrte. Das Warten nämlich. Dabei handelt es sich zwischenzeitlich um eine ziemlich angestaubte Kunst. Beim Look musste ich auch warten und zwar bis mir die richtige Inspiration für eine weitere Kombination mit meiner roten Lederhose in den Sinn kam.conny-doll-lifestyle: Die Kunst des Wartens, rote Lederhose, Sneaker, heller Pullover, Kuschelpullover, casual styling

Die Kunst des Wartens

Bei meinem Wartethema heute geht es aber nicht ums große Ganze… Soll schließlich ein kurzer Text werden. Ultrakurz. Wirklich – denn ich war wie immer zu langsam und ich habe mich verzettelt… Das sind zwei meiner echten Kernkompetenzen. Hinzukommt, Eure Kommentare sind immer mit neuen Themenvorschlägen gespickt – damit kann ich mich auch ganz hervorragend verzetteln und abschweifen… Wie man sieht – denn ganz eigentlich will ich doch übers Warten schreiben. Ich habe mich nämlich gefragt, wann ich das letzte Mal aktiv und bewusst gewartet habe. Also so richtig… Warten hat echt viele Facetten. Manchmal warte ich auf etwas, von dem ich gar nicht wusste, dass es kommt. Ich denke da an unerwartete Geschenke… Da steckt das Warten sogar schon im Wort. Oder Steuerbescheide, die sind zwar angekündigt und kommen trotzdem immer unerwartet – vor allem wenn es sich um Nachzahlungen handelt.

Vom Warten und Warten

Außerdem warte ich gelegentlich auf Anschlusszüge und öfter warte ich auf die S-Bahn. Die meiste Zeit verwarte ich allerdings an Ampeln oder seit neuestem auch bei der Tiefgaragenausfahrt meines Arbeitgebers. Da haben sie so einen tollen Radelschnellweg hingebaut. Das ist grundsätzlich ne wunderbare Idee, allerdings lässt sich darüber streiten ob die Stelle so clever gewählt war. Aber gut… bevor ich jetzt wieder vom Hölzchen aufs Stöcken komme und Ihr warten müsst bis es weitergeht, komme ich doch mal zurück zum Thema. Mir ist also aufgefallen, dass wir eigentlich perfekt warten können… Es sei denn, es sind die großen Sachen… Ab Montag zum Beispiel aufs Wochenende warten… oder auf den nächsten Urlaub. Nach einer Krankheit aufs wieder gesund werden… Da fällt uns warten schwer, weil es nämlich nichts bringt, währenddessen aufs Smartphone zu glotzen…Beziehungsweise ist es in Anbetracht der Zeit, die vergeht meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Vom Jugendlichen bis zum Senior

Hingegen ist Warten im Alltag völlig aus der Mode gekommen. Bei meinem letzten Besuch eines Wartezimmers ist mir das wieder total aufgefallen. Ausnahmslos alle Menschen, die dort wartend saßen, glotzten auf ihr Smartphone. Das gleiche gilt für Bushaltestellen oder Warteschlangen beim Bäcker oder bei der Post. Es wird nicht mehr gewartet, sondern es wird Instagram durchgescrollt oder es werden Nachrichten gelesen oder geschrieben. Meistens allerdings wird gespielt… So sitzen zwar viele Menschen zusammen an ein- und demselben Ort, wartend auf die mehr oder minder selbe Sache und sind trotzdem alle woanders. Verrückt, wie dieses kleine Gerät innerhalb von einigen Jahren das alltägliche Leben völlig verändert hat. Auffällig finde ich auch, dass es sich durch alle Altersschichten zieht. Gerade im Wartezimmer war wirklich der Senior bis zum Jugendlichen mit dem Smartphone beschäftigt. Einzig die Mütter mit kleinen Kindern widmeten sich „noch“ ihrem Nachwuchs.

Wir warten mit Smartphone

An mir fällt mir jedenfalls auf, dass ich mit Smartphone einfach perfekt warten kann. Denn da gibt es immer was zu tun. Wenn ich nicht so große Patschefinger hätte, würde ich wahrscheinlich meine Blogposts auf dem Smartphone schreiben. Nur wehe, wenn ich das Gerät vergessen habe – dann ist es gleich aus mit meiner engelshaften Geduld. Dann bin ich schon aus zwei Gründen ungeduldig… Einmal, könnte ich ja einen Anruf vom Kaiser von China (das ist ein Synonym für meine Kinder) verpassen. Zum anderen, kann ich dann kaum erwarten bis ich endlich dran bin… Also nüscht los mit der Geduld… Womit bewiesen wäre, ich habe keine Geduld… So gar keine… zumindest, wenn dabei meine Zeit verschwendet wird. Derweil finde ich das Warten wirklich eine Kunst und ich wünschte, ich könnt es besser. Ich bilde mir ein, das ist ein ziemlich vielschichtiges Thema und es interessiert mich sehr, wie Ihr darüber denkt.

Rote Farbe im Alltag

Und wie bekommt man bei dem Thema jetzt ne Überleitung zum Look? Möglicherweise könnte ich das Outfit beim auf dem Bus warten tragen und warum musste ich auf eine Kombinationsidee mit der roten Lederhose warten? Weil mir schlichtweg keine in den Sinn gekommen ist. Bis ich den Look bei Cla von Glam up your lifestyle gesehen habe. Einen ähnlichen Look hat Cla nämlich bei unserem gemeinsamen Besuch im la pura getragen. Ich bin quasi die punktlose Kopie…  Aber ich mag die Kombination auch so… Eine rote Lederhose zaubert Farbe in den Alltag und ist ein richtiger Hingucker… Was natürlich auch für jedes andere rote Kleidungsstück gilt. Aber manche Menschen haben ja ein Problem mit Rot in Gesichtsnähe und würden die Farbe aber trotzdem gerne tragen. Da ist eine rote Hose eine tolle Alternative. Ich wünsche Euch einen stressfreien Freitag…


Lederhose: WENZ – ist aus meiner Frühjahrskooperation und die Hose ist noch verfügbar (Affiliatelink), alternativ findet Ihr bei About you eine rote Lederlegging von Tigha (Affiliatelink).
Pullover: H&M – weiß nicht mehr, wann ich ihn gekauft habe… sehr kuschelig sieht auch dieser Pullover von YAS aus via About you (Affiliatelink).
Schuhe: Zara – da hatte ich damals in der Herrenabteilung gefischt und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum die ugly-Sneaker heißen. Unverdient, wie ich finde – bei Otto gibt’s ein besonders schönes Paar ugly-Sneaker von Kappa (Affiliatelink).
Mantel: OUI – den habe ich auch schon einige Zeit…und ihn auch schon öfter gezeigt – hier zum Beispiel.
Schal: neyo. – dieses nachhaltige Label hat gerade eine tolle neue Kollektion am Start – und diesen Schal gibt es gerade in wunderschönen bunten Farben (und nein, für diese Äußerung wurde ich nicht bezahlt.)


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8 Comments

  • Coryanne

    Hallo Conny, gerade diese Woche sass ich zweimal im Wartezimmer meiner Zahnärztin und habe ganz bewusst mal ohne Smartphone gewartet. Es ist mir auch auch aufgefallen, dass so gut wie alle das machen. Ja, warten ist unpopulär, weil es Zeit kostet… Und die hat keiner mehr. Und Geduld gehört auch zum Warten. Die haben auch die meisten nicht. Zum Beispiel auch die Geduld, die zur Genesung von einer Krankheit gehört. Und da meine ich jetzt nicht eine Erkältung. Die Aufbauphase, die kostet Kraft und Geduld und das Warten auf bessere Zeiten. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. „Geduld“ waere doch auch mal Thema für dich 😉 Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! C.

    • Conny

      Hey liebe Coryanne, danke für den Themenvorschlag… Das ist sehr verrückt… Gerade sind all Eure Kommentare ständig mit neuen Ideen gespickt… Das ist wirklich genial und ich gebe Dir ganz recht… Geduld haben die meisten nicht mehr – auch ich nicht. Gelegentlich versuche ich mich bewusst darauf einzulassen. Es gelingt mir nicht immer. Nur gibt es eben Situationen im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig – wie eben die Rekonvaleszenz. Da hilft Ungeduld nicht weiter. Letztlich wissen wir das wohl alle und sind trotzdem ungeduldig… Der Mensch ist schon komisch gestrickt… Hoffe, Du bist wieder ganz gesund und wünsche Dir einen tolles Wochenende – lieber Gruß – Conny

  • Jana

    Guten Morgen Conny,

    toll sieht die rote Lederhose an Dir aus. Und interessant welchen Schuh Du dazu gewählt hast. Das ist wieder so eine Kombi die ich nie gewählt hätte. Dann auch die Kombi mit Mantel-Schuh-Hose, würde für mich nicht zusammen passen. ABER ich finde es durchaus tragbar, so wie Du es uns hier präsentierst. Vielleicht sollte ich einfach mal, in meinen Augen, verrückte Kombis anprobieren, um dann festzustellen, dass es angezogen nicht schlecht aussieht. Mutiger bin ich bei manchen Kombinationen schon geworden, seid ich euch „Mädels“, die ihr auch Mode präsentiert, folge.
    Was die Zeit angeht, ja kaum einer/e wartet heute noch irgendwo ohne Handy. Und ich finde wir sind in den letzten Jahrzehnten, noch ungeduldiger beim Warten geworden. An der Kasse, beim Arzt, in der Warteschleife am Telefon usw. usf. Und damit man sich die Zeit des Wartens vertreibt, gucken viele eben aufs Handy. In der Bahn wurde früher viel gelesen, heute Handy…. Viel schlimmer finde ich aber, die Leute die während des Laufens auf`s Handy gucken und dann vielleicht noch ganz plötzlich mitten auf dem Gehweg stehen bleiben…. 😦
    Sorry ich bin vom Thema Zeit und Mode abgekommen…..
    Was ich noch sagen wollte, schön, dass Du meistens die Mode verlinkst. Heute allerdings ist mir kurz die Luft weggeblieben, als ich den Schalpreis gesehen habe. Welcher Normalverdiener kauft sich so einen teuren Schal? Aber vielleicht liege ich da auch falsch mit meiner Ansicht. 😉 Dagegen ist ja die Lederhose ein ausgesprochenes Schnäppchen.

    Lieben Gruss und schönes Wochendende
    Jana

    • Conny

      Liebe Jana, danke für Deine Meinung zum Thema und zur Mode. Weil Du den teuren Kaschmirschal von neyo. extra ansprichst, möchte ich darauf auch extra eingehen. 🙂 Ich gebe Dir recht, der Schal ist mega teuer… und er ist nichts, was man so im Vorbeigehen kauft. Das gilt auch für die restlichen Kaschmirteile von neyo. Allerdings kannst Du Dir bei neyo. sicher sein, dass Du ein hochwertiges Kaschmirstück in Deinen Händen hast. Kein billiger Verschnitt von chemisch behandelten Stoffen. Hinzukommt neyo. lässt in direkt in Nepal in Eigenverantwortung stricken und gibt den Menschen dort vor Ort Arbeit und damit ein eigenverantwortliches Leben. Letztlich all das, was wir uns heute von den großen Playern wünschen würden, versucht neyo. im kleinen. Und das soll jetzt keine Werbung sein… Lieblingsstück, das ist der Name des Schal, und das ist er auch… Wirklich – es ist ein Schal an dem man wirklich lange Zeit Freude hat und ich hatte vorher noch nie so ein kuscheliges Teil in Händen. Auf den Schal muss man echt sparen oder sich Geld schenken lassen – dann ist es aber ein Stück für die Ewigkeit – zumindest, wenn man es pfleglich behandelt…
      Hab ein schönes Wochenende liebe Jana… herzlicher Gruß – Conny

      Über neyo. geschrieben hatte ich auch schon mal. Den Post darüber findest Du hier.

  • Helene Mennig

    Hallo Conny, wusstest Du, dass es nach 8 Jahren, seit es Smartphones gibt, es mittlerweile 2,8Milliarden sind? Das ist doch der HAMMER! Wie im übrigen auch Deine rote Lederhose, liebe Grüße, Helene

    • Conny

      Liebe Helene, das ist ja ne krasse Zahl und nein, darüber hab ich mir noch keine Gedanken gemacht… Echt verrückt… Freu mich, dass Dir die Hose gefällt. Lieber Gruß – Conny

  • Michaela

    Hallo Conny,

    warten, warten, warten, fällt mir sehr schwer.
    Ich denke aber, dass genau diese Zeit dazu benutzt werden kann, über manche Dinge mal nachzudenken.
    Sei es über die Beziehung, über das Leben allgemein, über sich Selbst etc.
    Somit muss ich nicht unbedingt meine Wartezeit mit Instagram und Co. überbrücken, auch wenn das oftmals einfacher fällt.

    Dir ein schönes Wochenende und bitte mach weiter so
    Michaela

  • Ralf

    Hallo Conny,
    mir ist es auch aufgefallen, dass egal wo man hinkommt und warten muss, das Smartphone aus der Tasche geholt wird, egal welche Altersgruppe. Ich habe vor kurzem die Spiele vom Smartphone heruntergeschmissen damit ich dafür keinen Grund mehr habe darauf zu starren.
    Schönes Outfit, die Hose ein echter Blickfang, mir gefällt der Mantel sehr gut.
    Liebe Grüße
    Ralf

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