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Outfit - My Style,  Sommeroutfit,  Themen allerlei - aber immer mit Outfit,  Wahnsinn

Traumberuf Bloggerin? Spätsommerlook: Shirt mit Smiley

Sodele, heute kommt mein am Freitag vollmündig angekündigter Beitrag… Die Idee dazu kommt von einer Freundin, die meinte, ich sollte da mal darüber schreiben. Witzigerweise hat mich dann auch noch eine fremde Frau in der Münchner U-Bahn auf das Thema und eine Kollegin angesprochen. Also, wenn das mal nicht Grund genug ist über den Traumberuf Bloggerin oder Youtuberin zu schreiben. Okay über die Youtuber kann ich natürlich keine eigenen Erfahrungswerte beisteuern. Meine Bewegtbild-Karriere ist derzeit eher im Schlafmodus… Aber immerhin habe ich mir das nötige Wissen mal draufgeschaufelt… 🙂 Theoretisch zumindest… Mein Look ist heute noch ein bisschen Sommer. Aber mit Strumpfhose, Jacke und natürlich anderen Schuhen kann man den auch prima im Herbst tragen. Außerdem ist ein Shirt mit Smiley immer ne gute Idee…

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Traumberuf Blogger also… Ich unterschreibe diese Aussage sofort… Allerdings gehe ich davon aus, dass die meisten Kids, die heute diesen “Berufswunsch” äußern, andere Vorstellungen damit verbinden. Ich brauch da nur meine Kids nehmen. Sie lesen eigentlich keine Blogs … neeee, das ist so oldschool… Sie schauen Youtube Videos!!! Und ich weiß von vielen Kindern meiner Freundinnen, dass es bei ihnen auch nicht anders ausschaut. Und natürlich gucken sie keine Ratgeber-Videos… In drei Schritten zur Mathe-Eins etwa oder wie lerne ich Vokabeln im Schlaf. Nope, solche Titel sind mir bisher noch nicht untergekommen. Müsste ich jetzt glatt mal die Videoplattform durchforsten, ob es Filmchen zum Thema gibt. Da könnte ich mich bei meiner Lieblingsbrut gleich mal beliebt machen. Wenn ich was gelernt habe, dann, dass es eigentlich nichts gibt, was bei Youtube nicht zu finden ist.

Traumberuf

Ich habe mir damit auch schon viel Wissen angeeignet. Über WordPress beispielsweise. So heißt das Programm mit dem ich meinen Blog schreibe… Oder über Fotobearbeitung und Filmschnitt. Hauptsächlich aber mache ich Sport mit Youtube und höre Musik… Meine Kinder hingegen haben da ganz andere Vorlieben. Sie schaut Bibi und Co und er konsumiert meistens irgendwelche Gamer… Streamer heißen die wohl. Menschen, die zocken den ganzen Tag irgendwelche Spiele auf der Konsole oder am Rechner. Derzeit ist wohl Fortnite das mit Abstand gefragteste Spiel. Die Gamer filmen also ihre Fortnite-Sessions und manche auch sich selbst. Das wird dann für Youtube aufbereitet und online gestellt. Damit lässt sich wohl richtig Geld verdienen. Ganz erschließt sich mir das nicht, weil nicht alle der Streamer schalten Werbung vor den Videos…

Instagram – eine App machts möglich

So eine Fortnite-Session zum Beispiel dauert im Schnitt 20 Minuten. Die Kids schauen also 20 Minuten lang dem Streamer dabei zu, wie er einen epischen Sieg holt. Vielleicht sollte ich mal ein Video machen, während ich Wäsche aufhänge und das online stellen. Ich glaube, das hätte echt was Beruhigendes… also ich kenne kaum was Langweiligeres…  Aber gut, ich schweife schon wieder ab. Schließlich wollte ich ja über den Berufswunsch Blogger, Youtuber oder Instagrammer schreiben. Denn Letztere sind den Kids von heute näher, als Blogger und vielleicht auch als Youtuber. Denn für Instagram braucht man letztlich nur die App, ein gutes Handy und WLAN oder ein super Datenpaket. Aber ansonsten ist eine Extra-Software erst Mal nicht nötig. Kein extra Equipment – das meiste bringt die App bereits mit. Vorerst zumindest. Und man braucht starke Nerven und Durchhaltevermögen. Das gilt aber für alle drei Traumberufe.

Bloggen ist wie Tennisspielen oder so

Ich kann natürlich nur aus der Seite einer Bloggerin schreiben. Und nein, ein Blog ist nicht immer nur spaßig… wie fast jedes andere Hobby auch. Beim Tennisspielen muss man nach dem Match den Platz abziehen und nach der Golfrunde, sollte man seine Schläger und Schuhe säubern. Und kaum wird man Mitglied in einem Verein, wird auch schon eine Schatzmeisterin, Schriftführerin oder eine Vorständin gesucht. Außerdem ist es zu Anfang auch so, wie beim Sport… Wer zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand hat, trifft auch nicht jeden Ball. Genauso ist es mit einem neuen Blog… Und damit meine ich jetzt nicht die mega Kooperationen… Denn das Wichtigste für einen Blog sind die LeserInnen und zwar immer. Und ich erinnere mich auch noch an meine Anfänge, da sind einige Monate vergangen, bis meine Texte überhaupt mal über Google gefunden und von fremden Menschen gelesen wurden.

Bloggen heißt auch Durchhalten

Ehrlich gesagt erfüllt mich dieser Gedanke noch immer mit Ehrfurcht…. Dass sich so viele Menschen Zeit nehmen und meine Geschichten lesen. Also ein dickes DANKE an Euch an der Stelle… Ihr macht mich glücklich und zwar jeden Tag aufs Neue. Doch wie gesagt, es ziehen viele Monate ins Land, bis man sich eine treue Leserschaft aufgebaut hat. Und da heißt es Durchhalten… Wenn man nicht mit Herzblut und Spaß bei der Sache ist, dann wirft man eher die Flinte ins Korn, bevor man sich jede Woche mehrmals hinsetzt und Texte verfasst, die niemand liest. Und es sind ja nicht nur die Texte… Alle Blogger überlegen sich Themen und illustrieren ihre Texte. Ist ja ganz egal mit was. Fotos, Zeichnungen, Filmchen. Und dann ist da noch die Suchmaschine, die uns vorschreibt, wie lang ein Text zu sein hat… Und dass man sogenannte Keywords benutzen soll.

Wie möchte ich bloggen?

Das heißt, wer Bloggerin sein müsste, muss auch noch ganz viel theoretischen Kram lernen. Neben den technischen Finessen, solch komische Sachen wie Impressumspflicht oder Datenschutzgrundverordnung. Natürlich braucht man da weniger Rücksicht darauf nehmen, wenn man seinen Blog komplett privat halten möchte. Allerdings ist das ein sehr schmaler Grat. Denn selbst ein Tipp, eine Erwähnung oder eine Verlinkung zu einer befreundeten Bloggerin könnte einem als Werbung ausgelegt werden. Das heißt, man sollte sich auch noch mit der Rechtslage auskennen. Beziehungsweise jemanden kennen, die einen im Zweifel zur Seite stehen oder besser, vielleicht sollte man schon vor einsetzenden Zweifeln jemanden befragen. Und dann gibt es noch so grundsätzliche Dinge zu klären, wie, möchte ich meinen Blog selbst hosten oder vielleicht doch lieber unter Blogspot oder WordPress segeln. Und den Unterschied sollte man kennen.

Blogger brauchen ein Netzwerk

Außerdem gaaaanz wichtig – eine Nische. Das wird allen schon vor Beginn eines Blogs nahegelegt… Such Dir Deine Nische! Irgendwie sollte man in dem Bereich über den man gerne Bloggern möchte, ein Crack sein… ein Profi. Klingt einfach – doch ist mitunter das Schwierigste überhaupt. Das ist aber wohl der einzige Weg, sich in der Fülle des Angebots, den das Internet zwischenzeitlich bietet, eine Leserschaft aufzubauen. In meiner Nische tummeln sich hoffentlich fashioninteressierte Frauen und Mütter… Allerdings weiß ich da auch, dass ganz viele Frauen meiner Zielgruppe oft gar keine Zeit zum Bloglesen haben. Umso mehr weiß ich zu schätzen, dass Ihr es trotzdem tut… :-* Außerdem superwichtig: Vernetzten. Wie in jedem anderen Job, ist es auch beim Bloggen wichtig, ein Netzwerk zu haben. Allein schon für die ganzen Fragen, die sich einem täglich stellen, ist es ein sehr gutes Gefühl, wenn man weiß, mit wem man sich vertrauensvoll austauschen kann.

Businessfrage

Und zu guter Letzt, die Businessfrage… Ich weiß nicht, ob es ratsam ist, einen Blog mit einer Gewinnerzielungsabsicht zu beginnen. Also für mich war und ist das nie der Antrieb. Aber es kommt natürlich darauf an, in welcher Nische man sich bewegt… ist sie so klein und überschaubar, dass man als Einzige/r total viel Ahnung von einem bestimmten Thema hat. Dann kann es vielleicht sogar Sinn machen, sich ein Business mit einem Blog aufzubauen. In meinem Fall hat es ca. 2,5 Jahre gedauert, bis Firmen auf meinen Blog aufmerksam geworden sind und ihnen mein Tun hier zugesagt hat und da komme ich doch gleich zu Frage aller Fragen – die mir immer als aller erstes gestellt wird, wenn Menschen mich kennenlernen.conny doll lifestyle: shirt mit smiliey, traumberuf bloggerin, burgunderrock, spaetsommerlook, sandale,

Wirst Du von Firmen ausgestattet?

Wirst Du eigentlich von den Firmen ausgestattet? Ja, das kommt vor… Immer dann, wenn ich über ein Label schreibe, dann habe ich in der Regel den gezeigten Look, den ich mir immer selbst ausgesucht habe, zur Verfügung gestellt bekommen. Und on top gibt es für meine Arbeit auch ein Honorar – so wie bei jeder Werbung. Allerdings könnt Ihr Euch sicher sein, dass ich hier nur über Themen, Kleidung, Beauty, etc. schreibe, die ich mir zu 100 % auch selbst geleistet hätte. Das gilt ohne Einschränkung für jede Werbung, die es hier zu Lesen gibt. Natürlich ist über die Zeit auch einiges an Kleidung zusammengekommen, die ich zur Verfügung gestellt bekommen habe und alles gibt es hier mehrmals zu sehen. Bezahlt werde ich nur einmal für einen Beitrag. Aber ich bewerbe ja keine Einmalkleidung… Gott sei Dank. 🙂

Traumberuf Bloggerin

Ob ein Blog eine Haupteinnahmequelle sein kann? Diese Frage kann ich nicht wirklich beantworten, da ich nicht hauptberuflich blogge und das auch nicht möchte. Trotzdem bin ich absolut davon überzeugt dass Bloggen ein echter Traumberuf ist, weil jeder auf seinem/ihrem Blog machen kann, was er/sie möchte. Doch neben den tollen Sachen und Gelegenheiten, die sich einem bieten, ein Blog macht auch Arbeit und es gibt Zeiten, da möchte man vielleicht lieber auf der Couch sitzen und ein gutes Buch lesen… Oder Zeit mit der Familie und Freunden verbringen. Ich gebe zu, gerade die beiden letzten Sachen bleiben manchmal auf der Strecke… Denn nicht nur das, was die Leserschaft zu sehen bekommt macht einen Blog aus… Es gibt Zeiten, da ist das, was im Hintergrund läuft nicht weniger umfangreich. E-Mails beantworten, Angebote und Konzepte erstellen, Auswertungen liefern, Rechnungen schreiben. Fotoshootings, Backups und reichlich anderen technische Kram.

Nicht alles Gold, was glänzt

Und mit der reinen Blogschreibe ist es ja auch nicht getan. Denn nur durch Abrakadabra und Suchmaschinen kommen die Menschen heute nicht mehr auf einen Blog. Dafür ist das Angebot einfach zu groß. Deshalb ist es unerlässlich, auch auf manchen Socialmediakanälen vertreten zu sein. Damit wären wir auch wieder beim Stichwort Netzwerk… und man sollte auch nicht davor zurückschrecken, sich eben selbst zu vermarkten. Zumindest nicht im Fashionbloggerbusiness. Außerdem sollte man in seinen Texten immer schnell auf den Punkt kommen. Nicht, so wie ich… die Euch gerade knapp 1600 Worte zumutet, um Euch das Bloggerbusiness ein bisschen näher zu bringen… Aber kürzer geht es einfach nicht… Bloggen hat einfach viele Facetten und nicht jede davon ist toll… Wie mit allem im Leben…

Shirt mit Smiley

Und jetzt zum Look… Es ist noch ein Spätsommerlook, den ich in den letzten warmen Tagen getragen habe. Kurzfristig hatte ich sogar überlegt, ihn auf der Eröffnung des neuen Groundfloors vom Oberpollinger zu tragen. Doch, da habe ich mich dann, dank der Hilfe meiner Instagram-Follower für ein Blumenkleid entschieden und den Look mit Burgunder-Rock und Shirt mit Smiley zu einem anderen Zeitpunkt getragen. Der Rock ist übrigens auch für Herbst und Winter geeignet. Hier zum Beispiel habe ich ihn im Winter gezeigt. Der lässt aber hoffentlich noch ein bisschen auf sich warten.  Beim Shirt bin ich mir übrigens nicht sicher, ob es die am Freitag erwähnte Wäscheprozedur unbeschadet überstehen würde. Aber gut, es ist ja auch ein Smiley-Shirt und kein euliger Totenkopf… Da muss es bei der Wäsche  ein bisschen liebevoller zugehen…. und nun wünsche ich Euch einen liebevollen und entspannten Sonntag und sollte ich was vergessen haben. Ich freue mich über Eure Fragen…


Rock: Closet – würde ich mir heute einen Rock kaufen, dann wäre es dieser karierte Rock hier von Shirtaporter via Breuninger (Affiliatelink)
Shirt: Iphoria – leider habe ich kein einziges Smiley-Shirt gesehen, das mir gefallen hätte. Weder mit kurzen noch mit langen Ärmeln
Schuhe: Bianco – nun gut, Sandalen kauft jetzt wohl die wenigsten – aber diese warmen Boots von Bianco finde ich auch sehr cool – gefunden habe ich sie Amazon-Fashion (Affiliatelink)


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4 Comments

  • Geli

    Hi Conny,
    bin zwar in der Regel nur eine stille Leserin, aber da Du heute mal so auf die Arbeit des Bloggens einge-
    gangen bist, möchte ich nur kurz bemerken, dass ich Deine/Eure Arbeit sehr zu schätzen weiß und eigentlich
    jeden Blog auch lese komme …
    glg, Angelika

    • Conny

      Liebe Geli,
      ich freue mich ganz arg, dass Du das geschrieben hast. Vielen lieben Dank dafür und Dir noch einen schönen Abend – herzlicher Gruß – Conny

  • Claudia Braunstein

    Liebe Conny, da braucht man eh nimmer viel dazu sagen. du hast besonders den ganzen Kram im Hintergrund sehr gut beschrieben. Den, den fast niemand sieht und der inzwischen große Dimensionen angenommen hat. Achja, die Nische! Ich weiß ja durch meinen Food Blog, was es heißt mit einem Thema tatsächlich ganz alleine zu sein, gänzlich ohne Mitbewerbe, das ist nicht immer von Vorteil, da heißt es echt durchbeißen. Auch mit dem zweiten Blog bin ich in einer Nische, zum Glück bloggen nun auch immer mehr Frauen über 50. Ich frag mich wie es dann in vier Jahren ist, wenn ich dann zu den Ü60 zähle, da gilt es dann wieder Pionierarbeit leisten 😉 Liebe Grüße, Claudia

    • Conny

      Danke liebe Claudia, Dein Lob freut mich besonders… Ich glaube, ich hätte noch mehr darüber schreiben können. Aber der Beitrag ist schon sooooo laaange geworden… Vielleicht gibt’s bald noch eine Fortsetzung… Freue mich auch, dass Du den Beitrag auf Facebook geteilt hast. Danke dafür!!! Hab nen schönen Abend, lieber Gruß – Conny