conny doll lifestyle: Was sind Affiliatelinks und Freizeitlook mit einem Ganzjahreskleidungsstück
Bloggerthemen

Was sind Affiliatelinks? Freizeitlook mit einem Ganzjahreskleidungsstück

Jepp, am Mittwoch habe ich es zwar angekündigt – trotzdem gibt es heute keinen Beitrag über Corona und wie ich mit den ganzen Einschränkungen umgehe. Ich schiebe das mal auf Mittwoch… und rege mich über etwas anderes auf… Über ein Bloggerthema, das eigentlich gar nicht nur ein Bloggerthema ist. Genau genommen ist es ein Internetthema und ich stell gleich mal die Frage: Was sind Affiliatelinks? Wisst Ihr das? Das schreibe ich auch hinter meine Links, wenn es sich eben um Affiliatelinks handelt. Meistens am Ende meines Blogposts, an der Stelle, wo ich für Euch ähnliche Teile meines Looks empfehle. Diese Verlinkungen nennt man im Fachjargon Affiliateverlinkungen und sie sind eine Art Verkaufsprovision. Mein Look ist heute mit einem neuen Lieblinsteil – einem Ganzjahreskleidungsstück nämlich. Die Erläuterung dazu findet Ihr am Schluss…conny doll lifestyle: Fashionblogger, Ärger über Affiliatelink

Affiliatemodelle

Am Anfang war, nein, nicht das Feuer, sondern Amazon. Diese All-in-One-Plattform hat Affiliatelinks wohl erst zu DER Marketingform gemacht. Das Prinzip gleicht letztlich einer Vermittlungsprovision und natürlich gibt es auch hier verschiedenen Formen. Die auf meinem Blog gängigsten sind „Pay for Sale“ gefolgt von „Pay for Click“. Was heißt, bei manchen Shops bekomme ich eine Vermittlungsprovision, wenn Ihr auf den Link klickt und dann im verlinkten Shop etwas kauft. Andere Anbieter bezahlen bereits eine Provision im Centbereich, wenn Ihr auf den Link klickt, unabhängig davon, ob Ihr etwas kauft. Die Provision für „Pay for Sale“ liegt meistens zwischen 5 und 10% des Umsatzes. Darüber hinaus gibt es noch einige andere Affiliatemodelle, die kommen auf meinem Blog aber nicht vor, weswegen ich hier gar nicht näher darauf eingehen möchte. Doch warum erzähle ich Euch das alles? Weil ich in der letzten Woche von diesem Urteil gelesen habe.

Werbung muss gekennzeichnet sein

Der Internetanwalt, Dr. Thomas Schwenke, hatte dazu vor ein paar Tagen einen Hinweis auf seiner Facebook-Seite gepostet. Das Urteil bezog sich zwar auf einen Einzelfall – auf einen Artikel auf BuzzFeed, aus dem wohl nicht so ganz klar hervorging, dass es sich bei „8 Dinge, die du bei Amazon mit einem Gutschein unbedingt kaufen solltest!“, um einen Beitrag mit Affiliatelinks gehandelt hatte. Trotzdem geht das Urteil wohl alle Seitenbetreiber an, die Affiliatelinks nutzen. Okay, dass wir uns hier nicht falsch verstehen. Ich bin keine Befürworterin der Schleichwerbung ganz im Gegenteil. Werbung muss ganz unbedingt ordentlich gekennzeichnet werden. Da gibts nichts dran zu Rütteln. Trotzdem stört mich dieses Urteil, und zwar, weil es besagt, dass ein Seitenbetreiber, also ich nicht davon ausgehen kann, dass der Internetnutzer weiß, wobei es sich um einen Affiliatelink handelt.conny doll lifestyle: Fashionblogger, Hund, Cardigan, Blau

Transparenz ist wichtig

Also, ich denke alle, die hier schon lange mitlesen wissen – ich bin großer Freund von Transparenz… Wirklich… Ich möchte Euch mit nichts hinters Licht führen. Mir ist wichtig, dass Ihr alle wisst, wann ich Werbung mache und warum. Keine kryptischen Erklärungen und auch keine hinterhältigen Angebotsfallen. Auch pflastere ich meine Seite nicht mit Abertausend Googlewerbungs-Bildchen zu. Obwohl das wohl sehr lukrativ wäre. Viel hilft viel, ist die Devise und dass da was dran zu sein scheint, sieht man daran, dass auch seriöse Nachrichtenportale diese Form der Werbung nutzen. Mich nerven diese Anzeigen, weswegen Ihr die hier vergeblich sucht. Aber bitte, jeder nach seiner Fasson… Ich muss ja nicht auf diesen Seiten lesen, wenn es mir nicht passt. Auch die Affiliatelinks sind nicht dazu gedacht, Euch einen Bären auf zu binden. Deshalb habe ich dieses Wort auch zu Erklärung immer hinter diese Links gepackt.

Was sind Affiliatelinks?

Nun ist es aber so, dass der Richter bei seinem Urteilsspruch argumentiert, dass der geneigte Internetuser nicht wissen kann, um was es sich bei Affiliatelinks handelt. Und exakt diese Begründung nervt mich… Ich weiß nicht, wie viele Versicherungsverträge ich schon unter der Nase liegen hatte, die ich mit einem Wörterbuch lesen musste. Es gibt genügend Wischiwaschi Formulierungen beim Buchen einer Reise. Es gibt Spieleapps auf dem Smartphone, die massiv beworben werden und von Glücksspielanbietern betrieben werden, einzig zu dem Zweck uns genau diesem zuzuführen – dem Glücksspiel mein ich. Selbst beim Einbau einer Tür geht jeder Handwerker davon aus, dass man mit Begriffen wie Zarge oder Blatt etwas anzufangen weiß… Oder nehmen wir die Steuererklärung:  „Außergewöhnliche Belastung“ zum Beispiel – davon habe ich ganz andere Vorstellungen als der Steuergesetzgeber. Trotzdem geht das Finanzamt davon aus, dass der Steuerzahler schon weiß, um was es sich handelt.conny doll lifestyle: Freizeitlook mit Cardigan, blau ist die tollste Farbe

Hohlroller unterwegs

Ja, ich weiß, bei der Online-Steuererklärung gibt es auch die Möglichkeit, sich eine Erläuterung anzusehen – aber mal ernsthaft, versteht Ihr diese Steuersprech? In Gänze? Oder die Erläuterungen in Eurem Steuerbescheid? Kann man davon ausgehen, dass jeder alle Begriffe versteht, die darin vorkommen? Also, ich glaube das nicht… Betreibt man jedoch eine Internetseite, ist die deutsche Rechtsprechung der Meinung, es sind nur Hohlroller unterwegs. Und den Seitenbetreibern unterstellt sie per se eine gewisse Unehrlichkeit. So was nervt mich… Weil es einfach nicht stimmt! Das schürt nur wieder das Misstrauen zwischen allem, was aus dem Internet kommt und der Offlinewelt. Huuu das böse Internet. Hinzukommt, bei meinen oben genannten Beispielen geht es nicht an Euren Geldbeutel, durch Affiliatelinks wird es für Euch nicht teurer. Ihr müsst diese Provision nicht bezahlen.

Affiliatelinks suchen kostet Zeit

Diese Provision muss der Shop an mich bezahlen, weil ich eine potenzielle Käuferin, als Euch, an ihn vermittelt habe… Beziehungsweise müsste der Shop diese Provision an mich bezahlen – denn Kontrolle habe ich keine. Ob nun der Klick von Euch gezählt wird oder nicht und ob ihr eingekauft habt? Wenn man es genau nimmt, dann ist das der eigentliche Schmu bei der Geschichte – zumindest in meinen Augen. Natürlich könnte man nun unterstellen, dass wir Blogger nur diese Shops verlinken für die wir Provision erhalten. Doch ich glaube, ich habe schon oft bewiesen, dass das nicht stimmt, weil ich verlinke in der Regel dort, wo ich auch gekauft habe. Hinzukommt, diese Affiliatelinks rauszusuchen kostet wirklich viel Zeit. Das soll jetzt kein Gejammer sein – aber für diese Zeit vielleicht 24 Cent für einen Klick zu erhalten, ist meiner Meinung nach gerechtfertigt.conny doll lifestyle: Jeans, blau, Freizeitlook, casual Styling, Cardigan

Affiliatelinks = Provisionslink

Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich mich darüber aufrege, und es wird wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Es macht mich echt wütend, wie kompliziert wir die deutsche Internetlandschaft gestalten, während andere Länder hier Web-Shops betreiben dürfen, ohne dass das deutsche oder das europäische Recht irgendetwas ausrichten kann. Man kann aus Deutschland in Webshops einkaufen, die kein Impressum haben und sich auch sonst einen, Pardon, Dreck um Käuferschutz scheren. Und wir in Deutschland müssen nun also jedes Mal erläutern, dass es sich bei Affiliatelinks um Links handelt, bei denen die Bloggerin eine Provision erhalten könnte. Ja, so ist es wohl….Eure Meinung würde mich dazu interessieren? Mir ist schon klar, dass es auch einige Seiten im WWW gibt, die ihre Werbung vielleicht nicht so transparent handhaben, aber ist es einem Internetuser nicht zuzumuten, dass er weiß, dass es sich bei Affiliatelinks um Werbung handelt?

Mein Ganzjahreskleidungsstück

Doch bevor ich jetzt gleich vor lauter Wut vom Stangerl falle, komme ich lieber zu den angenehmen Dingen des Lebens. Meinen Affiliatelinks nämlich… Ähhh nope, meinem Outfit natürlich mit meiner Lieblingsfarbe. Blau von Kopf bis Fuß quasi und weil Streifen immer ein bisschen an Urlaub erinnern, gibt’s noch eine gestreifte Bluse. Bei diesem Look sind eigentlich alle Teile schon lange in meinem Schrank. Bis auf den Cardigan, den habe ich mir gerade erst bei neyo. gegönnt. Dieser kurze Cardigan ist schon jetzt ein Lieblingsteil und Ihr werdet ihn ganz sicher noch öfter zu sehen bekommen. Für meine Proportionen hat er die optimale Länge und ich sehe mich in diesem Sommer an kühlen Abenden schon jetzt damit auf der Terrasse sitzen und im Winter ziehe ich einfach einen Rollkragen drunter… Somit ist das ein sogenanntes Ganzjahreskleidungsstück und nachhaltig ist es noch dazu… Ich finde es bombig…


WERBUNG, dieser Abschnitt erhält Affiliatelinks, die auch so gekennzeichnet sind. Affiliatelink bedeutet, ich könnte eine Provision erhalten, wenn Ihr auf so einen Link klickt oder etwas darüber kauft.
Hose: Mango – die habe ich schon länger und keine vergleichbare gefunden.
Bluse: H&M – die ist auch schon alt – ich habe eine aktuelle Streifenbluse bei S.Oliver gesehen (Affiliatelink).
Cardigan: neyo. – er ist auch noch in drei anderen Farbausfühungen erhältlich und Ihr findet ihn im Shop von neyo.
Schuhe: 10Days – jetzt, wo Ihr es sagt – die Schuhe sind auch neu… O:-) ich habe sie bei Karin von Stilvoll Köln via Instagram gekauft. Eine kleine und feine Boutique mit bezahlbarer Mode… Einen Blick auf ihren Instagramkanal schadet nie… Karin berät via Direktnachricht und Telefon – ganz wie es Euch lieber ist.


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8 Comments

  • Susanne Graue

    Liebe Conny, ich stimme dir absolut zu. Dieser bürokratische Nonsens an den völlig falschen Stellen. Und wie du sagst: das Finanzamt hat ja auch kein Problem damit, dass du im Prinzip so gut wie nichts in deren Unterlagen verstehst.
    Uuund: deine Schuhe sind top!!

  • Nancy

    I don t use any adds on my blog other then collaborations. Google adds and affiliatie links poison my blog is my opinion. But I blog for a hobby so I can imagine that bloggers who live from their blog need it!

  • Kerstin

    Guten Morgen Conny,
    spannendes Thema und auch für mich unverständlich, was Richter so für Sichtweisen haben…🧐… aber die Herren leben leider in einer anderen Sphäre und haben häufig wenig Bezug zu dem realen Geschehen..🤷‍♀️. Das durfte ich auch schon am eigenen Leib erfahren…..😞
    Sehr freue ich mich jedoch, heute durch das lesen Deines Blogs auf die IG-Seiten von Stilvoll Köln und neyo. aufmerksam geworden zu sein ! Da schau ich sicher jetzt öfter mal drauf 🥰! LG 🌺Kerstin

  • Chris Stylepeacock

    Liebe Conni,

    ja, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, aber wenn ein Internetbenutzer Begriffe nicht versteht, bin ich dafür verantwortlich? Das zeigt nur wieder, wie weit unsere Gerichtsbarkeit von der digtalen Wirklichkeit entfernt ist. Und so etwas rückt wieder Affilaitelinks in ein falsches Licht. Ja, Affiliate-Links setzen macht echt viel Arbeit und es bleibt ja jedem selbst überlassen, ob er die mühevoll erstellten Empfehlungen auch nutzt. Wer, wie du und ich, einen authentischen Blog führt, empfiehlt auch keinen Mist. Aber das ist ebenso Vertrauenssache wie, wenn die Verkäuferin mir im Geschäft sagt, das Produkt sei gut oder die Jeans mache einen tollen Hintern. Ich habe vor Jahren eien Artikel mit allen wichtigen Infos zu Affiliate-Links geschrieben:

    https://stylepeacock.com/ueber-affiliate/

    Dies habe ich damals gemacht, nachdem wir eine Leserin geschrieben hatte, wie böse ich sei, so etwas einzusetzen und wieviel Mühe es ihr machen würde, es zu umgehen und dennoch die von mir gezeigten Sachen zu kaufen. Also sie wollte unbedingt meine Schnäppchentipps, aber keinesfalls, dass ich dafür einen Cent erhalte, obwohl sie das ja gar nichts kostet. Affiliatelinks sind dabei die einfachste Möglichleit, gerade auch jetzt in der Krise, Blogger zu unterstützen, ohne dass es einen selbst etwas extra kostet. Es schadet ja niemandem einen solchen Link zu nutzen, aber es nützt den Bloggern.

    Ich kennzeichne dies über dem Beitrag mit „beinhaltet Affiliate-Links“. Und wer möchte, kann meinen Beitrag dazu auf dem Blog lesen. Aber ich erkläre nicht an jedem Link, was das ist. Danke für den tollen Beitrag und habe einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße
    Chris

  • Nicole

    Liebe Conni,
    Ich teile deine Meinung zu 100 Prozent. Denn ich denke, jedem Leser eines Blogs ist klar, dass auch Werbung dabei ist. Und solange ein User keine Gebühr zahlt, um ein Produkt zu erwerben,braucht er auch keine Rechtsbelehrung. Ich schreibe unter meine Blogartikel, dass es Affiliates sind. Aber ich gebe dir Recht: Du zwingst niemanden dort zu kaufen oder sagst, nur wenn er dort kauft, darf er deinen Blog lesen. Insofern gibt es auch manchmal ein zu viel an Rechtssprechung, während es an wichtigeren Stellen zu wenig gibt.
    Also: nicht aufregen, ein bisschen wundern und in den schönen Schuhen durch den Tag gehen.
    Liebe Grüße
    Nicole

  • Margit Friedrich

    Liebe Conny, ich weiß gar nicht mit welchem Sch…. sich gewisse Rechtsanwälte beschäftigen, weil wieder irgendjemand irgendwas nicht passt!!! Ich bin dankbar für diese Links, denn es ist leichter zu finden wenn ich das unbedingt haben muss/will. Und außerdem verstehe ich auch nicht, was da nicht zu verstehen ist🤔….Bussi Margit🥰😘

  • EvelinWakri

    Am Anfang und das ist schon ziemlich lange her ich verwundert, warum Du Affiliatelink auf Deinen Blog zu Deinen Teilen schreibst, doch nach Regere im Internet war ich gleich schlauer und schwupp, seitdem komme ich nicht daran vorbei, Deine Empfehlungen anzusehen und manchmal landet auch ein Teil im Warenkorb und dann bei mir… Ob und was Du dabei bekommst, hat mich nicht interessiert, da es ein großer Aufwand ist etwas Ähnliches zu finden und anderen die Sucharbeit abgenommen wird.
    Ich finde es ok und werde bei weiter auf diese Affi…. klicken.
    Liebe Grüße
    Evelin

    • Anita

      Gibt’s doch nicht, Internet ist doch kein Neuland mehr! Die neusten Apps , die die Leute sich mit einem Klick (!!) runterladen, klären die Leute null auf, was sie im Hintergrund alles für Daten ziehen und auswerten, die Hilfeseiten sind Schriftzug und Hersteller musst du erst umständlich ermitteln. Aber bei klar erkennbaren affiliate links noch erklären müssen, was da ist,wo jeder das inzwischen kennt, und gerade jemand, der online einkauft, oder mit einer suche bei Google sich das erklären lassen kann, siehe Kommentar vor mir!
      Deine Links sind am Ende des Artikels und führen zu einem Webshop, was soll das anders sein als ein Einkaufsrat? Und diese Links fallen im Gegensatz zu einer Kooperation ja nicht von Himmel! Also da bringt die Kooperation den Link ja mit, meine ich. ;-)Mann, da ist doch jedem klar, dass da auch ne Gegenleistung fällig ist, also Klick ich hier manchmal auf Beiträge oder sogar auf links; und ja, auch Kommentare können zählen! Interaktion und so.;-)
      Kurze Kennzeichnung vor dem Bereich und gut ist!

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