conny doll lifestyle: Nachhaltige Jeanslabel - RE/Done eine stylishe Nadel im Heuhaufen
Gedanken über Nachhaltigkeit

Nachhaltige Jeanslabel – RE/Done eine stylishe Nadel im Heuhaufen

Heute geht’s um ein nachhaltiges Jeanslabel, das Gigi Hadid wohl schon 2018 getragen hat – ich allerdings habe erst kürzlich davon erfahren und das auch eher zufällig. Tztztz… wo doch Gigi… 🙂  Nope, es ist jetzt nicht so, dass ich nicht schon genügend Jeanshosen hätte… Hab ich! Wirklich! Insofern sollte ich es doch einfach mal gut sein lassen. Allerdings sind einige Skinny-Jeans darunter und ich merke, dass ich in letzter Zeit einfach weitere Hosenbeine bevorzuge. Ganz speziell an Tagen an denen ich viel sitze, sind mir entweder gerade oder weite Beine lieber. Vielleicht ist das so ein Ding mit dem Alter… Oder mein Alter ist einfach trendbewusst… 🙂 Letztere Begründung gefällt mir besser und so stelle ich Euch das nachhaltige Jeanslabel RE/Done vor… und schreibe leicht größenwahnsinnig, dass diese Hose viel mehr Blogger tragen sollten.conny doll lifestyle: RE/Done nachhaltiges Jeanslabel, Levi's individualisiert, weites Bein, Denim, Frünlingslook

Nachhaltige Jeanslabel RE/Done

Immer, wenn mir ein nachhaltiges Label begegnet, seid Ihr die ersten, die davon erfahren. Wobei das Wort „Nachhaltig“ ja wirklich ein breites Spektrum beinhaltet. Und ja, ich weiß schon, das nachhaltigste Kleidungsstück ist das, welches gar nicht erst produziert wurde. Ergo auch nicht gekauft werden kann. Schließlich haben wir wahrscheinlich alle, wie wie hier versammelt sind, genug zum Anziehen. Doch ich bin wahrscheinlich nicht die einzige Sammlerin hier. Wenigstens kann ich vermelden, dass ich mich wirklich selten von meinen textilen Schätzen trenne. Auch, wenn manche Schnitte vielleicht ein wenig oldschool sind, es kommt doch hauptsächlich aufs Styling an. Außerdem ist für mich der größte Spaß, vermeintlich weniger trendige Kleidungsstücke „modern“ zu kombinieren. Um „Altes“ geht es im Übrigen auch beim Jeanslabel RE/Done. Das nachhaltige Jeanslabel bekommt alte Jeans von Levis und haucht den Modellen durch Umstyling neues Leben ein.

Ein Impulskauf schadet nicht

Sind wir uns doch mal ehrlich, Kleidungsstücke verlieren mit dem Gang zur Kasse bereits an Wert. Wahrscheinlich gilt das nicht in gleichem Maße für Highend-Mode, doch selbst diese findet heute nicht mehr so leicht eine secondhand-begeisterte Käuferin. Aber vielleicht wendet sich das Blatt gerade wieder und der Markt für Mietkleidung, Tauschbörsen und Secondhand-Läden wächst? Da würden mich Eure Erfahrungen interessieren. Vielleicht habt Ihr da gute Tipps? Doch wie gesagt, meine Erfahrung ist, dass selten exakt das Teil „gebraucht“ angeboten wird, welches ich gerade suche… Und einfach nur kaufen um des Kaufenswillen? Ne, ich glaube, genau das ist unser Problem! Erst recht, wenn wir glauben, wir können ein Schnäppchen ergattert – dieses Modell funktioniert bei den üblichen Verdächtigen immer noch. Allerdings schadet es wirtschaftlich gesehen auch einem nachhaltigen Label nicht, wenn man sich mal von einem Impulskauf mitreißen lässt. Warum also nicht bei einer Hose von einem nachhaltigen Jeanslabel?conny doll lifestyle: nachhaltiges Jeanslabel, RE/Done, orange, weiß,

Nachhaltige – aus alt mach neu

Da wir Deutsche ja als „preissensibel“ gelten, würden sich dann der Konsumwahn schon über den Preis regulieren. Okay, das gilt natürlich nicht für jede, schließlich haben auch einige wenige so viel Geld, dass sie sich problemlos gleichzeitig fünf neue Jeanshosen für 400 Euro kaufen können. Allerdings halte ich das für völlig schwachsinnig. Und auch die Freude über einen Neuerwerb bleibt dabei doch auf der Strecke. Vorbei die Zeiten, in denen die Menschen ihre neuen Jeanshosen am liebsten nie gewaschen oder ausgezogen hätten. Ich erinnere mich sogar noch daran, dass ich meine Lieblingsjeans zur Schneiderin gebracht hatte, damit sie mir länger erhalten bleibt. Und ich würde das wahrscheinlich heute noch machen, wenn es nicht so schwer wäre, eine gute Schneiderin zu finden. Aber Moment – anderes Thema. Doch das nachhaltige Jeanslabel macht lt. eigener Aussage auch nichts anderes. RE/Done individualisiert „alte“ Levis-Jeans.

Individuelle Jeans

Ja, möglicherweise kann man nun sagen, dass es sich bei Levis nicht um nachhaltige Jeans handelt. Aber immerhin stellt RE/Done seine Denim aus alten Levi’s Jeans her. Selbst gesammelten und zum Teil wohl direkt von Levi’s selbst. So nehme ich zumindest mal an, dass es sich hierbei um unverkaufte Textilien handelt, die sonst verbrannt oder gehäckselt würden. Ich denke, die Entsorgung ist billiger… Was in Anbetracht der verwendeten Ressourcen, Wasser, Baumwolle, Arbeitskraft niemals stimmen kann. Wobei ich jetzt da Levi’s nichts unterstellen möchte. Aber es heißt ja immer, wir Verbraucher könnten es richten. Also ist es sicher am besten gar keine Jeans zu kaufen und wenn, dann von einem nachhaltigen Label. Irgendwo hatte ich einen Artikel gesehen, dass RE/Done-Jeans Unikate seien, weil keine Hose der anderen gleicht. Ob es stimmt, kann ich nicht beurteilen… Trotzdem, die Idee hinter dem nachhaltigen Jeanslabel finde ich klasse.conny doll lifestyle: Schluppenbluse, orange, weiß, Frühlingslook, Leostiefeletten

Greenwashing – Fakenews – Halbwahrheiten

Ich denke, heute möchten wohl die wenigsten zwei Mal die gleiche Hose besitzen… Bei der angebotenen Masse und Vielfalt ist es eh schwer, ein Wunschmodell ein zweites Mal zu finden. Wobei es natürlich durchaus Labels gibt, die bleiben ihren Schnitten treu und das ist auch gut so… denn schließlich unterliegt mein Hintern auch keiner wöchentlichen Veränderung. Und auch, wenn ich die Idee hinter dem nachhaltigen Jeanslabel wirklich toll finde, ein bisschen Greenwashing ist schätzungsweise bei dieser ganzen Geschichte auch dabei. Denn RE/Done mag, mit aus alt mach neu einen nachhaltigen Ansatz verfolgen. Doch ich bin mir nicht sicher, ob der Begriff nachhaltiges Jeanslabel auch für die restliche Kollektion gilt. Zumindest habe ich darüber nichts gefunden… Da der Wunsch nach nachhaltiger Kleidung immer größer wird – also zumindest bei mir ist das so, glaube ich wohl manchmal lieber eine Halbwahrheit, bevor ich mich intensiver damit beschäftige. Aber wie gesagt, ich möchte keine Fakenews unter die Leute streuen – weder Nachhaltiges erfinden, noch Nachhaltiges kleinreden. Ist irgendwie schwierig geworden in dieser Zeit.

Nachhaltige Jeanslabel – registriere Deine Jeans

Möglicherweise ist diese Strategie ja auch einfach nur der Anfang und wenn nachhaltige Mode so richtig in den Verbraucherköpfen angekommen ist, dann zieht die restliche Kollektion nach? Aber auch das ist natürlich nur eine Vermutung. Auf alle Fälle besteht bei RE/Done die Möglichkeit, seine Jeans zu registrieren. Sollte sie dann irgendwann einmal reißen, hat man die Möglichkeit, sie kostenlos von RE/Done reparieren zu lassen. Das klingt in der Theorie ganz wunderbar und so lange, ich es in der Praxis noch nicht ausprobiert habe, glaube ich jetzt einfach mal, dass es tatsächlich ganz wunderbar ist. Und ja, ich weiß, ich habe genügend Hosen – aber das ist meine erste von einem nachhaltigen Jeanslabel. Habt ne schöne Woche liebe alle…

Auch die Harpers Bazaar hat über nachhaltige Jeans geschrieben. Auch RE/Done hat in dem Artikel einen Platz.

Meine letzte nachhaltige Neuentdeckung war übrigens das Label Fitbuddah,die auch im Winter ganz wunderbare selbstgestrickte Sachen im Angebot haben. Und auch beim sego-Store findet Ihr viele nachhaltige Labels.
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Jeans: RE/Done – genug gesagt – fast – die Jeans fühlt sich nämlich großartig an, ein absolut wichtiges Kriterium – Ihr findet das Label bei Breuninger (Affiliatelink), bei Jades24 (Affiliatelink) und bei Lodenfrey (Affiliatelink).
Bluse: Mykke Hofmann – findet Ihr bei Breuninger (Affiliatelink) oder zum Beispiel diese Bluse bei Seezona (Affiliatelink).
Schuhe: Sam Edelman – die sind schon ewig alt… und bei WENZ gibt es ein Modell (Affiliatelink), welches so ähnlich aussieht.
Mantel: Dorothee Schumacher – ein oranger Teddyfell-Mantel sieht auf jeden Fall sehr cool aus via Breuninger(Affiliatelink).


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One Comment

  • EvelinWakri

    Das ist einer der Gründe, weswegen ich Dir von Anfang an am Blog gefolgt bin, nämlich?! Das Du schon damals über Nachhaltigkeit nachgedacht hast und nicht immer Styles mit nur neuesten Trendteilen zeigtest, sondern ältere Kleidungsstücke cool und stylish wieder trendy kombiniert. Das war und ist genau mein Thema und das was ich auch gerne umsetze und Wert auch auf gute Qualität lege. Sicher falle auch ich absolut in die Falle der Fashionstores, aber immer weniger und für die nächsten Monate gilt die Devise maximal ein Stück neu und bei Fehlkauf zwei Stück zusätzlich aus dem Schrank. Einige alte Teile sind derzeit bei der Schneiderin und ich bin sehr gespannt. Ach ja diese tolle nachhaltige Jeans würde ich gleich in allen Farben kaufen, die es gibt 🙈 und dafür einige Fehlkäufe im Schrank entsorgen. Entsorgen heißt bei mir an jemanden verschenken und da habe ich eine treue Abnehmerin.
    Mann ist die Hose cool!!
    LG Evelin