conny doll lifestyle: Gedanken zum Weltfrauentag: Frauen und ihre eigene Wertschätzung
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Frauen und ihre eigene Wertschätzung – Gedanken zum Weltfrauentag

Mir kam heute sehr spontan in den Sinn, dass „spontan“ bestimmt von spät dran kommt… Möglicherweise rollen sich einer Germanistin bei dieser Behauptung die Zehennägel hoch und auch den Lateinern… Aber es ist ja nur meine Vermutung… Und sie stützt sich auf meine sehr spontane Themenidee… Die kam mir heute beim Friseur… Ein Ausbildungsberuf, den nach wie vor mehr Frauen als Männer lernen. Möglicherweise ist das auch einer der Gründe, warum Friseur*innen heute noch schlechter bezahlt werden, als andere Ausbildungsberufe. Männer hätten sich wahrscheinlich schon lange zusammengerottet und ihr Recht auf ein höheres Gehalt eingefordert. Das glaube ich zumindest… Mein Look ist heute völlig unpassend zum Thema… zeitloses schwarz-weiß.conny doll lifestyle: Es geht um Frauen, schwarz-weiß, Outfit, Inspiration, Fashionblog

Rechte von Frauen

Denn schwarz-weiß erscheint mir bei dieser ganzen Sachen nüscht zu sein. Und ich gebe zu bedenken, dass sich beim nachfolgenden Text lediglich um meine Gedanken handelt und ich sie mit keiner Statistik untermauern könnte. Schade eigentlich! Aber mal von Anfang an… Kürzlich bekam ich eine Anfrage, eines in meiner Generation ziemlich bekannten Labels… Keine Ahnung, ob ich nun namhaft sagen soll. Ich denke, das ist nicht die richtige Beschreibung und letztlich tut das auch gar nichts zur Sache… Jedenfalls hat das Label anlässlich des internationalen Weltfrauentages für dieses Jahr eine limitierte Kollektion entworfen. Tolle Idee – ich finde grundsätzlich alles eine gute Idee, was auf die Rechte von Frauen aufmerksam macht. Denn die werden in vielen Teilen der Welt immer noch nicht berücksichtigt.

Zurück auf die Bäume

Und sieht man sich die heutigen, politischen Tendenzen in unserem Land an, dann scheinen manche zu hoffen, dass die Frau bald wieder am Herd steht und dem Mann die Pantoffel bringt… Aber gut – ich schweife ab… Weil soweit sind wir Gott sei Dank nicht. Und sollte es jemals wieder so kommen, dann wünsche ich mir, dass wir Frauen geschlossen aufstehen, uns solidarisieren und die Affen wieder zurück auf ihre Bäume schicken. Denn für die Freiheit, die wir heute genießen, haben Generationen vor uns gekämpft und wir sollten das alles nicht leichtfertig verspielen.conny doll lifestyle: Fashionblog, schwarz-weiß, eleganter Look, edgy

Kollektion für den Weltfrauentag

Nun gut – das Label jedenfalls schickte mir und ganz sicher noch zig anderen eine Anfrage, ob ich ein oder zwei Teile der Kollektion auf Instagram bewerben möchte. Eben weil die Firma mit den Stücken auf den internationalen Weltfrauentag hinweisen möchte. Und auf jeden Fall möchte ich das – denn wie nun hinreichend dargelegt, ich finde diesen Tag wichtig. So habe ich also absolut positiv auf diese Mail geantwortet und natürlich auch mein Honorar genannt. Ja, viele können überhaupt nicht nachvollziehen, warum Menschen überhaupt für Bilder auf Instagram bezahlt werden. Und möglicherweise ließe sich da auch eine Grundsatzdebatte vom Zaun brechen. Doch das ist wieder ein anderes Thema – darum geht es mir heute nicht. Da können wir uns gerne ein anderes Mal darüber austauschen.

Arbeit ohne Honorar

Mir antwortete die Dame also, dass für diese Kooperation kein Honorar vorgesehen sei, sondern die Ware die Bezahlung sei. Also ein Tauschgeschäft. Damit habe ich grundsätzlich schon mal ein Problem, weil es einfach so ist, dass wir diese Ware als sog. geldwerten Vorteil versteuern müssen. Und ich denke, ich kann dem Finanzamt keine Bluse anbieten. Das andere ist, dass die Labels im Falle einer Zeitungsanzeige wohl eher nicht mit ihren Kleidungsstücken bezahlen könnten. Weiter sparen sie sich das Studio, die Fotografin, das Model, die Stylistin, die Visagistin und dann auch noch das Geld für die Veröffentlichung. Denn letztlich vereint all das eine sog. Influencerin, oder in meinem Fall Bloggerin in Personalunion. Mag sein, dass ein Label im Falle einer eigenen Anzeige mehr Einfluss nehmen kann – aber in der Regel wissen die Firmen ja relativ genau, welche Influencer*Innen sie beauftragen und damit auch um deren Qualität.conny doll lifestyle: Details, Outfit, Fashioninspiration, schwarz-weiß, Frauen

Frauen und die eigenen Wertschätzung

Wirklich crazy finde ich gerade den Zusammenhang mit dem Weltfrauentag. Eine Kollektion, gewidmet einem Tag, der sich für die Frauenpower stark macht. Dafür sollen also Frauen arbeiten, die dann mit einem Kleidungsstück bezahlt werden. Sorry Leute, aber da bekomme ich echt nen Krampf in den Gehirnwindungen. Und ich bin jetzt bestimmt keine so mega Feministin – aber gerade bei diesem Thema bin ich empfindlich. Natürlich kann ich jetzt nicht behaupten, dass Männer nicht für Barterdeals arbeiten – das machen wahrscheinlich auch männliche influencende Blogger. Vielleicht ist das ja auch die Gleichberechtigung an der Sache. Aber Frauen haben meiner Erfahrung nach eher ein Problem, ihr Arbeit selbst wertzuschätzen und etwas zu fordern und sind deshalb viel eher bereit, solche Deals einzugehen. Das ich damit nicht ganz falsch liege, sehe ich auf Instagram. Denn da bleibt ja nicht verborgen, wer diese Kooperation eingegangen ist.

Gleichberechtigung der anderen Art

Ich könnte es verstehen, wenn es sich um eine nachhaltige Geschichte handelt. Nachhaltige Firmen haben in der Regel kein Budget. Sie haben schon kein Geld für ihre Kollektion, geschweige denn dafür, große Werbekampagnen zu fahren. Außerdem möchte ich festhalten, dass ich kein Problem damit habe, für einen Barterdeal zu arbeiten, wenn es sich um eine Charity-Aktion handelt. Das Label hätte mit den Erlösen aus den Verkäufen ja zum Beispiel eine Organisation unterstützen können, die sich für Frauenrechte einsetzt. Aber auf diese Weise – finde ich das einfach nicht richtig. Ich hatte das der Dame im Übrigen auch so geschrieben, woraufhin sie meinte, dass sie auch meinen männlichen Kollegen kein Honorar bezahlen. Na dann ist die Gleichberechtigung ja hergestellt… Anstatt Frauen für ihre Arbeit wertzuschätzen, hören wir bei den Männern auch damit auf.conny doll lifestyle: Frauen, Weltfrauentag, Rechte, Mütze, Outfitinspiration, schwarz-weiß

Think big ist eher Männersache

Und nein, diesen Beitrag möchte ich bitte nicht in der Richtung verstanden wissen, dass ich eine beleidigte Leberwurst bin oder Fräulein Raffgierig. Beides kann man mir nicht nachsagen. Auch, wenn die Influencerszene vielen überflüssig erscheint und von ihr auch oft zweifelhafte Aussagen ausgehen (siehe die aktuelle Wassergeschichte), dieses Thema gilt ja nicht nur für diesen äh Berufszweig… Man nehme mal die Friseure vom Anfang meines Blogpost… Da sind die großen bekannten Namen zumeist Männer und auf die Schnelle fällt mir außer Marlies Möller auch überhaupt keine andere Friseurin ein. Doch in den meisten Salons in denen ich bisher gewesen bin, waren zumeist Frauen die Friseurinnen und die Inhaberinnen. Think big ist in dem Bereich vielleicht auch eher Männersache.

Schwarz-weiß

Möglicherweise hätte ich ein knalligeres Outfit für diesen Beitrag wählen sollen – aber wie gesagt, das war eine spontane Idee und da das Fotografieren von Outfits Zeit und Planung benötigt, hatte ich da gerade keins in petto… Außerdem geht schwarz-weiß immer – also beim Outfit. Im Leben ist es so gut wie nie ein Thema… das ist bunt und zuweilen auch ganz schön grau. So, wie dieses Thema eine Grauzone ist. Denn man spricht nicht über Bezahlung…und man fordert sie natürlich auch nicht… Aber wer ist schon man? Bei meinem Outfit sind heute keine neuen Teile dabei… Die Mütze ist das aktuellste Stück… der Blazer und die Bluse stammen aus einer Kooperation mit Madeleine aus 2018 und die Hose hab ich auch schon gezeigt… Und jetzt seid Ihr dran? Eure Meinung ist wie immer schwer gefragt… wie denkt Ihr über dieses Thema? Habt einen entspannten Sonntag liebste alle…


Hose: ??? – ich habe sie schon so lange und es kein Zettel mehr drin… bei S.Oliver habe ich eine schwarze Hose aus der nachhaltigen Kollektion gefunden (Affiliatelink)
Blazer&Bluse: Madeleine – diese Bluse von Morgan via Asos gefällt mir ganz gut (Affiliatelink), außerdem die von See by Chloé via Breuninger (Affiliatlink).
Schuhe: Zara – bei Asos habe ich ein total ähnliches Paar von Steve Madden entdeckt (Affiliatelink).
Mütze: Hallhuber


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16 Comments

  • Christin

    Guten Morgen Conny,

    ich bin absolut Deiner Meinung- und hoffentlich findet die Firma niemand, die den Job mit dieser Art „Bezahlung“ macht, so als Lerneffekt 🤔.

    Schönen Sonntag und

    liebe Grüße

    Christin

    • Conny

      Hello liebe Christin, danke für Deine Zustimmung… und doch, doch – die Firma findet genügend, die diese Koop eingehen. Auf Instagram habe ich es schon gesehen… Da lernt niemand was dabei… leider… Hab einen tollen Sonntag und danke für Deinen Besuch, lieber Gruß
      Conny

  • Anita

    Wenn ich sowas lese, ähnliches ja gerade auch bei Sabrina, finde ich Instagram noch unschöner als sonst. Diese Verlogenheit geht mir auf den Keks. Und ich stimme dir zu, Frauen neigen leider immer noch dazu, sich unter Wert zu verkaufen. Kein Mann käme auf die Idee, ohne Geld oder wenigstens riesig seinen Namen vorne drauf zu sehen, Werbung zu machen. Wenn früher die Mannequins am Anfang ihrer Karriere gebucht wurden und statt Geld nur die Sachen behalten konnten, hatten die erstens mehr wert und zweitens wurden die Show, das Licht, der Fotograf immerhin noch vom Auftraggeber bezahlt, wann hat das denn angefangen, dass das komplett auf die eigene Kappe gehen muss?!?

    Gut ist nur, an solchen Anfragen kann man immer schön üben, stark zu bleiben und sich eben nicht unter Wert zu verkaufen, jedes Geschäft hat ja zwei Seiten. Und wenn alle Frauen aufhören würden, bei diesem Spiel mitzumachen, hätte sich das ganz schnell erledigt. Dann bleibt diese Kooperation eben aus.
    Wobei ich leider leise Zweifel habe, dass man auf der anderen Seite etwas bewegt, denn es sindeinfach zu viele junge, dumme Mädchen auf dem Markt, die denken aufgrund ihrer Jugend kommen sie schon durch und zum Erfolg. Die werden das irgendwann auch lernen. Aber bis dahin perfekt ausgenutzt. :-/

    • Conny

      Ich danke Dir für Deine Meinung liebe Anita und ich gebe Dir recht, was die jungen Frauen betrifft… Allerdings machen diese Kooperation nur Frauen meines Alters… Ausschließlich. Zwischenzeitlich haben es ja einige begriffen, dass es nichts bringt, eine Kollektion an 20-Jährigen zu zeigen, die sich an 40plus Frauen richtet… Und ich habe die Kooperation bereits auf Instagram gesichtet… Es ist halt toll, eine Kooperation zu zeigen… Wahrgenommen zu werden von den Marken – ich denke, da spielt die psychologische Komponente eine große Rolle. Gerade bei uns Frauen – wir wollen ja wahrgenommen werden und haben oft ein Thema damit, dass das nicht passiert… Ich bin davor auch nicht gefeit… Man denkt halt immer, wenn ich das jetzt mache, dann bin ich bei der nächsten bezahlten Kooperation dabei… Vielleicht stimmt das ja auch – aber oft macht die dann eben eine namhafte Bloggerin/Influencerin/Prominente… da bleibt dann nicht mehr so viel Budget übrig für die anderen… Hab ich auch schon erlebt…
      Leider macht man mit dieser Haltung halt auch eine ganze Branche kaputt… aber Hauptsache XY hat eine neue Bluse oder ein neues Kleid… Und ich gebe Dir recht, mit meiner Haltung und diesem Beitrag werde ich nichts bewegen – aber es war mir wichtig, ihn zu schreiben… Hab einen schönen Sonntag… lieber Gruß – Conny

      ps: auch vielen Dank für Deinen Kommentar beim Jumpsuit-Beitrag äh pardon Overall…

      • Anita

        Ja ,Du hast mit allem Recht. Kennst dich da sicher besser aus als ich.
        Und, das hier ist DEIN Blog, Deine Regeln! Hier kannst du predigen oder dich aufregen ,, albern sein oder diral Luft machen!
        Und, nicht aufgeben!
        Instagram und der ganze Kram ist irgendwann auch wieder wech.:-p Deine Stories bleiben.;-))

  • Birgit Alice Oldenburger

    Liebe Conny,

    ich kann Dich gut verstehen und finde es richtig, daß du auf einer Bezahlung bestehst. Ich finde Firmen unverschämt, die eine solche als Gegenleistung nicht bezahlen wollen. Einmal bin ich auch eine solche Koopertion eingegangen. Das lag aber daran, daß ich in dem Jahr kein Geld mit soetwas verdient habe. Bei einer einmaligen Sache ist der Wert zu gering. Da wertet es das Finanzamt als Liebhaberei, denn es liegt keine Gewinnerzielungsabsicht dahinter. Eine Geschäftsfrau mit so etwas abzuspeisen ist unverschämt.
    Schönen Sonntag

    • Conny

      Liebe Alice, danke für Deine Meinung und dass Du meine Entscheidung gut heißt. Und es ist jetzt nicht so, dass ich niemals einen Barterdeal eingegangen wäre… Gerade zum Anfang meiner Blogzeit. Ehrlich gesagt, hatte ich diesen Blog ja auch nie als Geschäftsmodell gesehen. Mode und Geschichten schreiben zählt einfach zu meinen Hobbys – deswegen Dieser geldwerte Vorteil, ist für mich ja schon der nächste Streitpunkt… Denn nachhaltig ist diese Art der Versteuerung sicherlich nicht. Ich kann dieser ja nur aus dem Weg gehen, wenn ich die Kleidung wieder zurückschicke. Ergo kann ich sie kein zweites Mal zeigen, was für mich ja wünschenswert wäre… Von dem CO2 Ausstoß, der durch die Rücksendung entsteht mal ganz abgesehen. Ein nachhaltiger Ansatz ist das nicht… Ich finde, auch die Finanzbehörde sollte mal darüber nachdenken, wie sie dieses Thema zeitgemäß ins Gesetz bringt. Hab einen schönen Sonntag, lieber Gruß – Conny

  • EvelinWakri

    Liebe Conny!
    Bin ganz Deiner Meinung und ich stehe dazu, dass Leistung bezahlt werden muss. Ich mache auch nicht meinen Job ohne Gehalt, wobei ich noch immer weniger verdiene wie ein Mann für die selbe Arbeit 😥 …. Ich bin mir gerade selbst unsicher, ob ich als so eine winzige Instagramerin bei einer Kooperation etwas verlangen kann, wenn der Kooperationspartner nicht von selbst draufkommt. Ist es da unverschämt, nachzufragen?
    Du hast es diesmal wirklich auf den Punkt gebracht mit Deinem Beitrag über die Frauen und Gleichberechtigung und ob wir zurück zu alten Gewohnheiten und Ansichten kehren. Gott bewahre, da hätten die Frauen der Generationen vor uns umsonst gekämpft. Ich stehe mit Dir als erstes auf, sollte dies eintreten.
    Toll Dein Look und maskulin und feminin zugleich!!!
    Liebe Grüße Evelin

  • Katja

    Liebe Conny,
    du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht und stimme dir voll und ganz zu.

    Aber ich gehe noch weiter….was unsere Frauenrechte und den Weltfrauentag betrifft und schweife vielleicht ab, aber solange es junge Frauen gibt, die freiwillig zu GNTM gehen, um sich nackisch aufs Pferd zu setzen, in der Hoffnung groß rauszukommengehen oder sich von einem Bachelor freiwillig und ohne Not zum Objekt degradieren zu lassen, wundert mich gar nichts mehr. Sie verkaufen sich selbst weit unter Wert und merken es noch nicht einmal.

    Liebe Grüße
    Katja

  • Moni

    Hallo Conny,

    ich bin absolut Deiner Meinung, eine angemessene Bezahlung sollte unter Geschäftspartner selbstverständlich sein.

    Unglücklicherweise, gibt es wohl einige Bloggerinnen die den „Deal“ akzeptiert haben.
    Sehr traurig finde ich das.

    Lieber Gruß
    Moni

  • Hasi

    Herrjeh, das hat meine Gedanken wieder mal bestätigt, dass sich viele Firmen heutzutage ins Fäustchen lachen müssen, da es wohl nie zuvor so einfach war, durch Internet unbezahlte Werbung zu bekommen. Wenn man mal überlegt, wie billig heutzutage in der Textilbranche produziert wird, ist ja ein gratis Kleidungsstück wirklich keine nennenswerte Investition für eine etablierte Firma – zumal sie ja vermutlich eh Probleme hätten, eine bereits getragene Kleidung weiterzuverwenden. Also, ich sehe es jedenfalls auch so wie Du – ein bisschen mehr Wertschätzung für hier erwartbar ordentlich geleistete Arbeit wäre eigentlich schon zu erwarten – unabhängig vom Geschlecht.
    Schöne Grüße und morgen einen guten Start in die neue Woche!
    Hasi

  • Jana

    Hallo Conny,

    ich finde Du hast richtig entschieden. Und ja, ich hätte auch sofort unterschrieben, das sich Viele finden werden, die die Mode, ohne Bezahlung im eigentlichen Sinne, präsentieren werden. Denn die freuen sich eben über die Kleidung die sie im Gegenzug bekommen. Das kann verschiedene Gründe haben, auf die ich hier gar nicht eingehen will.
    Und was die Gleichberechtigung betrifft, haben wir noch einen weiten Weg vor uns. ABER es ist auch schon viel passiert, dass darf man auch nicht vergessen! Und auch daran sollte man wenigstens am 08. März einmal denken, aber wohl nicht in der Art, wie sie Dir angeboten wurde.
    Und schreib weiter, wie Dir der Schnabel gewachsen ist, denn das mach Dich und Deinen Blogg auch aus!!!!!

  • Claudia

    Hallo liebe Conny,
    toller Beitrag, du hast es mal wieder treffend gesagt. Wir habe beide unsere Blogs seit bestimmt 7 Jahren. Damals war das alles noch ganz neu. Wir wussten es nicht, wie Kooperationen eigentlich funktionieren und haben uns über Produkte gefreut. Doch heute sind wir doch alle besser informiert und wissen, was wir wert sind. Wir investieren so viel Zeit und Energie – das muss angemessen bezahlt werden.

    Leider wird es bei den Firmen und Agenturen nicht so schnell ein umdenken geben, warum sollten sie auch. Finden sie doch immer wieder Frauen, die für ein Paar Schuhe oder einen Tee alles machen würden. Wünschenswert wäre es , wenn es so was wie eine Blogger-Gewerkschaft geben würde. 😉

    Lieben Gruß
    Claudia

  • miras_world_com

    Die Kooperationsfirmen gehen nach Reichweite, vielleicht war da eine Damen dabei, die vergütet wurde… Eins ist klar, Blogger und Influencer sind „laufende Werbung“. Es stimmt tatsächlich, in diesem Fall, wäre die Bezahlung eine Geste des Respekts arbeitenden Frauen gegenüber. Liebe Grüße!

    • Conny

      Ich denke, es ist genau diese Denke, die Firmen mit dieser Art durchkommen lassen… „Vielleicht war da eine der Damen dabei, die vergütet wurde“ – das funktioniert auch immer. Ich frage mich dann allerdings, warum frage die Firma überhaupt Accounts/Blogger*innen an, deren Reichweite eigentlich zu niedrig ist??? Weil die etwa einen bedürftigen Eindruck machen? Dieses System funktioniert einfach gut mit Frauen, weil wir eben ein Problem mit der eigenen Wertschätzung haben…
      Genau deshalb habe ich ja über Wertschätzung geschrieben….Ganz egal, wie viele Follower/Likes/Reichweite man aufweist… Für irgendwen wird es immer zu wenig sein. Ganz sicher hat es etwas mit Respekt zu tun, ich hoffe doch, dass Firmen gar nicht erst mit Menschen kooperieren möchte, vor denen sie keinen Respekt haben. Aber eine erbrachte Leistung zu honorieren – ist im Geschäftsleben kein Zeichen von Respekt, sondern die Basis jeglichen Unternehmertums… Liebe Grüße

  • Gabi

    Liebe Conny,
    Deine Entscheidung war vollkommen richtig. Es ist respektlos und unverschämt, dass sich die Firmen das ueberhaupt trauen. Aber so lange sie damit immer noch erfolgreich sind, wird sich nichts aendern. Da hilft nur ein geschlossenes NEIN.

    Bloggen ist Arbeit und kein Zeitvertrieb! Es ist so wichtig, seinen eigenen Wert zu kennen und auch einzufordern. Da gibt es noch viel zu tun.

    Liebe Gruesse
    Gabi

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