conny doll lifestyle: Partylooks in schwarz - früher war alles besser - ganz sicher
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Partylooks in schwarz – früher war alles besser – ganz sicher

Werte Leserschaft, „viel“ ist das Wort, das am treffendsten beschreibt, was mir in dieser Woche alles durch den Kopf gegangen. Unglücklicherweise hat mich die Alterserscheinung „schnelles Vergessen“ ebenso fest im Griff, wie „nicht aufgeschrieben“. Die Ausrede, ich hatte keinen Stift zur Hand, zählt nicht, weil ich auch alle meine Notizen schon seit ewig und drei Tagen im Handy notiere und das ist mir zwischenzeitlich an die Hand gewachsen. Aber ich erinnere noch gut, dass die Themenauswahl so vielschichtig war, dass ich diese ohnehin nicht in einen Beitrag hätte vereinen können. Das wäre wirr geworden. Einen großen Teil allerdings, nahm die Konfrontation mit unserem Gesundheitssystem in Anspruch. Mit diesem musste ich mich nämlich in unterschiedlicher Ausprägung „umeinanderschlagen“. Wenn altbewährte Prozesse in D auf die Digitalisierung treffen, dann findet das Ganze nicht unbedingt zusammen. Ich habe da so eine Theorie, woran es liegen könnte und weil mir meine anderen Themen nicht mehr einfallen – dachte ich, ich lasse Euch an dieser wunderbaren Theorie teilhaben. Denn, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, deshalb war früher auch alles besser. Sicherlich auch der Valentinstag – dem im weitesten Sinne auch mein Styling gewidmet ist. Wobei beide Partylooks sicherlich auch zu anderen Anlässen passen.

Früher war alles besser

Ich weiß nicht genau, wann der Zeitpunkt im Leben ist, wann man so zum ersten Mal denkt. Ich bilde mir ein, es passiert irgendwann zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Also bei mir war das so und ich bilde es hatte sicherlich war mit der Optik oder dem körperlichen Verfall zu tun. Weniger Falten und eine durchgefeierte Nacht war früher spätestens am Nachmittag des Folgetages nur noch eine blasse Erinnerung. Heute spüre ich die Nachwirkungen eine ganze Woche lang – Tendenz steigend. Übrigens ist das auch der Grund, warum Partylooks wohlüberlegt sein sollten. Hohe Schuhe nur noch dann, wenn ich mehr sitze, als stehe. Meine letzte Tanzparty, auf der ich hohe Schuhe getragen habe, ist auch schon ein paar Jahre her. Heute hätte ich tags drauf wahrscheinlich einen orthopädischen Notfall. Aber mag die Denke „früher war alles besser“ bei körperlichen Abbauphasen vielleicht noch ihre Berechtigung haben, im täglichen Leben ist sie auch bisschen mit Vorsicht zu genießen. Denn auf alles kann diese Lebensweisheit auf keinen Fall zutreffen. Oder möchte jemand von Euch heute auf seine Waschmaschine verzichten und die Wäsche noch auf einem Holzbrett am Fluss schrubben? Eben – früher war doch nicht alles besser.

Wann beginnt man zu denken, dass früher alles besser war?

conny doll lifestyle: Partylooks in schwarz - früher war alles besser - ganz sicher

6,6 Millionen Partylooks im WWW

Unglücklicherweise hat aber eben alles zwei Seiten. Ach was heißt zwei, genaugenommen hat alles zwischenzeitlich sehr viel mehr Seiten. Bei Zweien wäre es sicher leichter, den Überblick zu behalten. Wenn ich beim Beispiel der Waschmaschine bleibe: Die spart unter anderem Zeit, Energie, Wasser und Geld. Aber was ist mit der Herstellung? Ist es auch eine gute Sache, dass die heute irgendwo zusammengebaut werden? Und was ist mit der Elektronik? Und wie kommt das gute Stück von irgendwo in unser Heim? War das früher besser oder heute? Und was ist mit der Fashionbranche als solches? Ich habe die Suchmaschine mal nach Partylooks befragt und habe dann vergessen, diesen Blogpost weiterzuschreiben, weil ich fortan die 6,6 Millionen Partylooks angeschaut habe. Außerdem habe ich mich über die krass vielen unterschiedlichen Shops gewundert, von denen ich noch nie gehört habe. Bei dieser Entwicklung bin ich mir zum Beispiel nicht sicher, ob es unbedingt nötig ist, dass ich meine Partylooks nun auch am anderen Ende der Welt kaufen kann. Direkt. Aber selbst wenn ich alles hier in der Stadt oder lokal online erwerbe, landen die Teile wahrscheinlich erst nach einer langen Reise in meinem Schrank. Ich kenne kaum einen Hersteller, der noch in Deutschland produziert – was natürlich nicht heißt, dass es keinen gibt.

Möglichkeiten und Fomo

Allerdings hatten wir früher nicht so viele Möglichkeiten, die sich uns heute durch diese Vielfalt bietet. Ja, unsere Lebenserwartung ist heute heuer als früher – aber benötigen wir deswegen wirklich so viel mehr Kleidung und andere Dinge. Zudem haben wir das gesellschaftliche Phänomen „Fomo“, was für „Fear of missing out“ steht und übersetzt „Angst etwas zu verpassen“ heißt. Das gab es wahrscheinlich auch schon immer, doch jetzt hat’s einen Namen. Zudem kann man heute alles mitnehmen, zu jeder Einladung gehen und alle Events besuchen und hat ganz sicher trotzdem etwas verpasst. Dann kann man eigentlich auch gleich zu Hause bleiben. Zu viele Möglichkeiten machen das Leben in meinen Augen nicht unbedingt leichter. Also nicht für alle Menschen, sondern nur für die entschlussfreudigen. Wer sich nicht entscheiden kann, bekommt bei all der Vielfalt wahrscheinlich nen Vogel und fürchtet immer, sich für das Falsche entschieden zu haben. War das früher besser?

Partylooks sind bei mir häufig schwarz

Und hat man sich mal für ein Event, eine Feier oder oder entschieden, steht die Wahl des richtigen Partylooks natürlich noch aus. Denn auch da gilt es sich zu entscheiden. Hier kann ich durchaus verstehen, dass sich viele Leute zum Konzept der capsule wardrobe hingezogen fühlen. Die Outfitwahl wird dadurch enorm erleichter, wenn alles zusammenpasst. Deshalb greife ich für solche Partylooks gerne zu Schwarz. Wirkt immer edel und ist leicht mit Accessoires aufzupeppen. Ich bilde mir ein, diese Vielfalt und die Summe an Möglichkeiten sind vielleicht auch der Grund, warum wir heute so einen cleanen Einrichtungsstil bevorzugen. Weil alles um uns herum so wirr, laut und groß geworden ist, soll das Zuhause ruhig und unaufgeregt sein. Also auf keinen Fall großgemusterte Wandtapeten, wie zu meiner Kinderzeit.

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Irren ist menschlich

Irgendwie witzig, am Anfang dieses Beitrags hätte ich schwören können, dass früher nicht alles besser war. Doch jetzt, nach diesen ganzen Worten, bin ich mir nicht mehr so sicher. Derweil bin ich wirklich ein großer Freund, der ganzen Digitalisierung. Ich finde, sie erleichtert unser Leben total. Ja, natürlich öffnet sie auch kriminellen Machenschaften Tür und Tor – aber hat nicht jede Zeit ihre Nepper, Schlepper und Bauernfänger? Was heute Phishing heißt und zumeist online passiert, kam früher via Brief in den Kasten geflattert. Während manche heute den digitalen Betrügern auf den Leim gehen, sind andere vielleicht damals in eine Glücksspielfalle getappt. Diese Dämonen haben immer einen Weg gefunden und das wird auch so bleiben. Irren ist menschlich – heute wie damals. Nur ich habe das Gefühl, wir ziehen aus dieser ollen Lebensweisheit die falschen Schlüsse. Denn wenn durch unsere Irrtümer, Fehler entstehen dann ist doch lebenslanges Lernen eine Antwort darauf. Anstatt also zum Beispiel diese Digitalisierung ausschließlich zu verteufeln, ist es doch viel nötiger, den Umgang damit zu lernen. Dann sind unsere Sinne eher für die Gefahren geschärft und wir wissen die Annehmlichkeiten, die uns die digitale Welt bietet zu schätzen. Allerdings ist mir natürlich völlig klar, dass Betrügereien nicht die einzigen negativen Auswirkungen sind, die die digitale Welt für uns bereithalten kann. Aber für mich überwiegen definitiv die positiven Aspekte, weil ich Euch meine Partylooks gar nicht zeigen könnte, wenn es diese Entwicklung nicht gäbe.

Lebenslanges Lernen gilt gerade,
um bei der Digitalisierung am Ball zu bleiben.

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Schwarz ist wie eine Leinwand

Viel war das Wort, mit dem ich diesen Beitrag begonnen habe und das passt irgendwie auch zum Ende. Denn wie Ihr seht, es gibt viel zu sagen und ich denke, wir hinken in D mit der Digitalisierung so hintendran, weil die meisten von uns eigentlich nur die Risiken sehen. Zurecht vielleicht – aber das führt für mich dazu, dass wir häufig in diesen Dingen nur so halbseiden zu Gange sind. Termine würden wir zwar gerne online ausmachen, aber die Akten über unsere Krankheiten wissen wir lieber in einem Leitzordner abgelegt. Und irgendwie ist das mit dem E-Rezept theoretisch ne ganz gute Idee, aber es verunsichert auch, dass wir in der Apotheke nichts vorlegen können. Zumal es nicht funktioniert und haben wir das nicht schon immer gesagt? Das sind Wasser auf die Mühlen derer, für die früher wirklich alles besser war. Aber ich denke, das gilt eben nicht für alles und kommt wie so oft im Leben, immer darauf an. Für Partylooks gilt in meinen Augen dasselbe wie immer – sie müssen hot aussehen und man muss sich darin wohlfühlen. Deshalb ist für mich Schwarz einfach immer die beste Wahl. Dieser Ton ist wie eine Leinwand und kann durch die stoffliche Beschaffenheit und die richtigen Accessories veredelt werden, finde ich und das war früher auch nicht besser, sondern einfach schon immer so. Jetzt aber seid Ihr dran, weil mich Eure Meinung zum Thema brennend interessiert. Zu welchem Team gehört Ihr? War früher alles besser? Ich danke Euch von Herzen für Eure Zeit und wünsche noch einen schönen Sonntag, liebe alle.

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Details vom Outfit

Hose

Helmut Lang

Shirt

Iro – habe ich vor einiger Zeit bei Lindner-Fashion gekauft und es Euch hier bei meinen anderen schwarzen Partylooks bereits gezeigt.

Kleid

H&M – ein Zufallsfund und ich liebe es, weil der Stoff leicht glänzt, was das Kleid schon mal edel wirken lässt. Zudem ist diese Raffung genial weil sie diverse Blähbäuche fast ungsehen mache. I love, weil es den Wohlfühlfaktor für mich erhöht. Aktuell habe ich dieses Bodycoon-Kleid mit Raffung beim H&M gesehen (Provisionslink). Außerdem gefällt mir dieses one-shoulder Strickkleid, das es in schwarz und weiß ebenfalls beim H&M gibt. (Provisionslink).

Schuhe

All Saints – ewig und drei Tage habe ich diese Schuhe schon und hab das Gefühl, sie sind seit letztem Winter so richtig im Trend. Positiv formuliert, habe ich die sehr vorausschauend gekauft. Hab leider nichts vergleichbares gefunden.

Stiefel

&other Stories – hab ich auch schon vor längerem gefunden. Zufällig und mit Glück, weil es das letzte Paar und zufällig in meiner Größe war. Das passiert mir bei meiner Schuhgröße (41) eher selten.

Tasche

Paillettentasche – brasi&brasi – perfekt um einen Look zu veredeln und auch das mag ich gerne. Schwarz funktioniert perfekt mit gold oder silber. Die Tasche habe ich schon ewig und das Label ist bekannt für seine Funkeltaschen.

Strumpfhose

Wolford – die habe ich vor circa zwei Jahren gekauft und sie nie getragen. Keine Ahnung, warum, weil jetzt könnte ich sie wirklich ständig anziehen. Das Muster ist einfach mega. Aktuell ist das Design gerade bei Breuninger erhältlich (Provisionslink) und Leo-Strumpfhosen sind wohl gerade ein ähnlicher Geheimtipp wie rote Strumpfhosen.


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rund um Socialmedia und ich habe das Gefühl, diese Folge wird unser Durchbruch. 😉

2 Comments

  • EvelinWakri

    Liebe Conny,
    ob früher alles besser war, ist für mich ein Empfinden, wenn man mit der Gegenwart nicht zufrieden ist und nicht im Reinen.
    Ich blicke nicht zurück ob es besser war, ich hatte gute und schlechte Zeiten. So wie heute. Vielleicht nehme ich auch alles einfach zu schnell an und überlege erst dann. Wie bei der Digitalisierung, die hat schon was für sich, für mich um Kontakt zu halten mit der Außenwelt und dann bei uns im Krankensystem. Wir haben ja das E-Rezept schon seit Beginn der Pandemie und es ist toll ohne Rezept zur Apotheke zu gehen und seine Medikamente abzuholen. Auch braucht man bei den Ärzten keine Befunde meistens mitbringen, die sind digitalisiert.
    Ja und wenn man möchte gäbe es ja auch genug Möglichkeiten, den Verfall seines Körpers gegen zuhalten. Dem stehe Ich skeptisch gegenüber. Party feiern war bei mir schon mit 30 vorbei, ohne dass ich eine Woche wie in Trance herumlief… Heute darfs ruhig mal wieder länger dauern, da mich nichts mehr zwingt am Morgen aufzustehen und die Nächte von Haus aus kürzer werden im Alter.
    Schwarz als Partylook mag ich auch und Deinen ganz besonders, sehr attraktiv und sexy mit den Strümpfen.
    Einen angenehmen Sonntag und liebe Grüße
    Evelin

  • alcessa

    Nein, war es nicht. Als ich jung war, war es z.B. nicht ungewöhnlich, dass manche Gräben (im Wald) voller Sperrmüll inkl. Haushaltsgeräte waren…

    Sonderlich klasse finde ich also weder früher noch jetzt und für die Zukunft habe ich auch keine großen Hoffnungen 😉

    Dafür mag ich deine Outfits sehr und das, obwohl ich eine Abneigung gegen Schwarz entwickle … diese bezieht sich ausschließlich auf mich, ist nicht super konsequent (betrifft z.B. Leggings gar nicht) und ich habe keine Ahnung, woher sie kommt.

    Desto schöner, die Farbe bei dir und bei anderen bewundern zu können. Mir ist aufgefallen, dass Nicole auch fabelhaft darin aussieht.

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