conny doll lifestyle: Mein Erfahrungsbericht zu Flugreisen in Coronazeiten mit ein bisschen Beachflair
Rund ums Reisen

Mein Erfahrungsbericht zu Flugreisen in Coronazeiten mit ein bisschen Beachflair

Okay, Ihr habt es nicht anders gewollt und deswegen gibt es heute meinen Erfahrungsbericht zu Flugreisen in Coronazeiten zu lesen. Natürlich alles subjektiv. Handelt sich schließlich um meine Einzelmeinung. So bitte ich Euch diesen Blogpost nicht als alleinige Informationsquelle zu nutzen. Wenn Ihr eine Reise plant, dann ist es im Moment total wichtig, sich tagesaktuell zu informieren. Es ändern sich ja quasi täglich die Reisebestimmungen. Somit kann ich gleich mal vorausschicken, wer heute noch kein Smartphone hat, der sollte im Moment den Urlaub besser zu Hause verbringen. Und das meine ich ganz wertungsfrei. Ist schließlich auch wunderschön hier und keine Flugreise ist für die Umwelt eh besser. Aber vielleicht geht es Euch wie mir und Ihr habt schon 2019 eine solche gebucht, die Ihr jetzt antreten müsst. So oder so Flugreisen in Coronazeiten sind vielleicht ein wenig komplizierter wie gewöhnlich aber möglich. Beim Look bin ich standesgemäß ganz Beachbabe.

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Impfung, genesen oder Test

Bei unserer Urlaubsreise kam vielleicht noch erschwerend hinzu, dass wir in die Türkei geflogen sind. Ein Land außerhalb der, äh sicheren EU-Grenzen. Das heißt also, wenn die EU sich auf ein Papier einigt, müssen das Drittstaaten nicht zwingend anerkennen. Das ist im Moment ja gerade so ein Thema mit dem Impf- bzw. Genesenennachweis. Letzteren habe ich zum Beispiel noch nie gesehen. Vielleicht handelt es sich dabei auch um den Bescheid, den man vom jeweiligen Gesundheitsamt bekommt? Aber ehrlich, dieses Papier wäre mir für die Einreise in ein Land, dessen Sprache ich nicht beherrsche zu unsicher. Da meine Corona-Infektion schon mehr als ein Jahr her ist, werde ich aber ohnehin behandelt, als hätte ich die Infektion nie gehabt. Zwei Impfungen und damit auch zwei Impfnachweise. Flugreisen in Coronazeiten sind damit jedenfalls entspannter und nein, das soll jetzt keine Diskussion über die Notwendigkeit oder Risiken einer Coronaimpfung hervorrufen.

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Digitale Einreiseanmeldung

Wer in Coronazeiten die Grenze übertritt – ganz egal auf welche Weise, sollte sich wirklich genau mit den Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes beschäftigen. Und da gilt: Unbedingt öfter mal nachlesen und die Nachrichten verfolgen kann auch nicht schaden. Zu Anfang habe ich es schon erwähnt: Ohne Smartphone geht nix. Denn vielleicht kann man sich die benötigten Papiere zu Hause noch ausdrucken. Aber wie kommt man dann an die Unterlagen, die man zur Einreise nach Deutschland benötigt? Bei einem Kurzaufenthalt kann man die „Digitale Einreiseanmeldung“ vielleicht vor Abreise ausfüllen – sofern man sie benötigt. Die muss man nämlich nur dann ausfüllen, wenn man sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

In Coronazeiten muss man ja immer damit rechnen, dass das gewählte Urlaubsland während des Aufenthalts zum Risikogebiet erklärt wird.

Und bei Flugreisen in Coronazeiten ist es eh besser alle Papiere parat zu haben. Das reduziert die Zeit beim Check-in erheblich.

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Eine solche Einreiseanmeldung benötigt man im Fall des Falles aber nicht nur für Deutschland, sondern auch für andere Staaten. Ob das eigene Urlaubsland betroffen ist, sollte man unbedingt vor Einreise in Erfahrung bringen. In der Regel muss das Formular innerhalb von 72 Stunden vor der Reise ausgefüllt sein. Für die Türkei beispielsweise war so ein Formular nötig und ich weiß, dass auch Kroatien eine Einreiseanmeldung eingeführt hat. Auf der Seite vom „Centrum für Reisemedizin“ findet man Corona-Einreiseinformationen für viele Reiseländer. Allerdings ist es ratsam, eine zweite Quelle zu befragen. Die Seite des Auswärtigen Amts zum Beispiel. Ach ja – ich höre häufig, dass sich niemand für diese ganzen Unterlagen interessiert. Selbst bei Flugreisen in Coronazeiten haben mir Freundinnen erzählt, dass niemand nach den Papieren gefragt hat. Ich kann das nicht bestätigen. Sowohl bei beiden Check-ins und bei allen Einreisen wollten die Zollbeamten ALLE Papiere sehen.

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Die Papiere digital und analog

Deshalb sollte man auch unbedingt seine Impfbescheinigung digitalisieren lassen. Das geht in der Apotheke. Ich habe dann die QR-Codes sowohl in die CovPass-App als auch in die Corona-Warn-App geladen. Sicherheitshalber. Schließlich weiß man ja nicht, was passiert, wenn der Anbieter während des Urlaubs ein Update einspielt. Bei meinem Glück wären dann die Daten weg 🙂 Und ich weiß nicht, wie ich das einem türkischen Zollbeamten erklären sollte. Deswegen hatte ich natürlich auch noch mein Impfbuch und die beiden EU-Bescheinigungen dabei. Hahaha! Ich schwöre Euch, ich hatte nur wegen des ganzen Papierkrams Übergepäck. Reisen 2021 bedeutet mit Aktenordner unterwegs zu sein. Ihr wisst, ich neige zu Übertreibungen. Aber ein Travelorganizer ist auf alle Fälle sinnvoll. Noch ein Stück mehr, wenn man auch die Papiere für die ganze Familie verwaltet. Da hatte ich dieses Mal Glück, ich musste nur auf meine eigenen „Unterlagen“ achtgeben. Aber der Familienurlaub ist schon gebucht.

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Maskenpflicht am Flughafen und im Flugzeug

Wer noch nicht geimpft ist, braucht bei den meisten Staaten einen gültigen negativen Corona-Test. Manchmal einen PCR-Test und manchmal einen Schnelltest. Welcher hängt wieder vom jeweiligen Land ab. Und nicht jeder Tests ist erlaubt. Unbedingt darauf achten, wenn man einem Wochenende fliegt, denn die meisten Labore arbeiten an Sonn- und Feiertagen nicht. Außerdem muss das Testergebnis bei Einreise noch gültig sein, das kann ein Problem werden, wenn der Flug Verspätung hat. Allerdings habe ich nun auch schon gehört, dass in vielen Ländern zwischenzeitlich ein Antigentest akzeptiert wird. Doch bei Flugreisen zu Coronazeiten würde ich wohl eher auf Nummer sichergehen. Nicht auszudenken, wenn dem Zollbeamten ein Furz quer sitzt und er einem die Einreise erschweren möchte. Sicherheitsbestimmungen bzw. Hygienemaßnahmen sind im Übrigen hier wie dort dieselben. Wobei ich dachte, dass am Flughafen FFP2-Masken-Pflicht herrscht. Das stimmt aber nicht, medizinische Masken reichen aus.

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Flugreisen zu Coronazeiten – ein Einblick in die Gesellschaft

Nebenbei bemerkt bieten Flugreisen zu Coronazeiten wieder einen ganz wunderbaren Einblick in die Blödheit unserer Gesellschaft. Wer das große Vergnügen hat, durch ein besetztes Flugzeug bis nach hinten durchzulaufen, sieht quasi alles, was wir gerade an verschiedenen Lagern zu bieten haben. Und die querdenkenden Maskenverweigerer stechen aus dieser Mischung raus. Die tragen die Maske natürlich unterhalb der Nase und den idiotischen Gesichtsausdruck eines aufmüpfigen Teenagers im Gesicht. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Da komm ich lieber zum Beachbabe, zu dem es heute gar nicht viel zu sagen gibt. Die Strandtunikas haben wir allesamt noch vor meinem Urlaub fotografiert und Ihr kennt sie eigentlich alle schon. Sie sind aus meiner Kooperation mit Anita und ich freue mich wirklich sehr, dass ich sie in diesem Jahr nicht nur im heimischen Garten tragen kann.

Und nun hoffe ich, mein Erfahrungsbericht über Flugreisen in Coronazeiten hat Euch nicht erschlagen. Vielleicht habt Ihr Lust und möchtet noch Eure Geschichte beisteuern. Oder habt Ihr vielleicht sogar eine Info zum Genesenennachweis? Da würde ich mich darüber freuen. Habt einen wunderbaren Sonntag.

Noch mehr zum Thema Flugreisen: Hier findet Ihr einen Beitrag über Urlaub in den bayerischen Pfingstferien.

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4 Kommentare

  • EvelinWakri

    Liebe Conny,
    Sehr informativ für alle die noch eine Flugreise vor sich haben oder planen. Ich gestehe, da ich Gott sei Dank 2020 alle Urlaube stornieren konnte und nichts verschieben musste, so bleiben wir in unserem Lande und das ist schon zurzeit wieder eine Herausforderung, da fast alle denken oder glauben, dass das Virus vorbei sei und mit jedem der ihnen nahe kommt, kuscheln möchte.
    Wir entscheiden spontan wohin der nächste Urlaub in Österreich führt. Du siehst umwerfend aus als Beachbabe in den Tunikas.
    Einen wunderschönen Sonntag und herzliche Grüße Evelin

  • Nicole

    Liebe Conny,

    es gibt sie, die Genesenenbescheinigung.
    Danke für deine ausführliche Aufklärung und ja, manche Menschen erschließen sich einem nicht. ich bekomme da manchmal ganz fiese Gedanken, räusper.

    Bei uns ist es wie bei Evelin- wir konnten alles stornieren und werden in diesem Jahr noch nicht fliegen. Wir alle fühlen uns besser dabei.
    Ich freue mich, dass du schöne Tage verbringen konntest und das Meerbild, das macht schon Lust auf (echtes) Me(h)er.

    Liebste Grüße
    Nicole

  • Sabine

    Liebe Conny,
    vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
    Ich muss nun wider Willen im August für 5 Tage nach Barcelona, weil meine Tocter dort lebt und ich sie wenigstens einmal kurz dies Jahr sehen will.
    Auch ich bin so ein Sicherheitsfanatiker und werde mit „Aktenordner“ reisen.
    Mir graust…aber man muss Prioritäten setzen. Immerhin werde ich vor Ort save sein.
    Um den Anblick der „Gegner “ besser zu ertragen, werde ich vielleicht Baldrian mitnehmen. Im Klarsichtbeutel versteht sich.
    Schöne Grüße
    Sabine

  • Tina von Tinaspinkfriday

    Liebe Conny, hach so schöne Fotos. Das Strandkleid in Schwarz steht Dir sooo gut.
    Ich empfand alles recht easy. Der gelbe WHO Impfpass ist für alle Reisen einfach das beste Dokument. Informieren ist wirklich wichtig und auch die jeweiligen Einreiseformulare online auszufüllen. Ich würde auch sagen Smartphones werden immer wichtiger.
    Ansonsten kann ich echt nicht klagen, ich empfand den Langstreckenflug und die Organisation als angenehm.
    Allerdings Businessflug und mein Göga der Einzige dicht neben mir.
    Das Genesenenzertifikat können Hausärzte ausstellen. Dazu muss man den positiven PCR Nachweis vorlegen, wenn das Testergebnis dem Arzt nicht schon vorliegt. Ruckzuck ist das Formular mit QR Code generiert.
    Liebe Grüße Tina

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