conny doll lifestyle: grau und pink, culotte mit sockenstiefeletten, fake fur, kunstfelljacke, layering
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Ich habe nen Erziehungsauftrag verpennt – Culotte mit Sockenstiefeletten und Kunstfelljacke

Meine Lieben, diese Woche trete ich in eine neue Ära des Mutterseins ein… Jawohl!!! Und nein, es ist jetzt nicht so, dass meine Kinder ab diesem Jahr wissen, dass es das Christkind vielleicht gar nicht gibt. An dieser Geschichte halte ich fest – denn irgendwie glauben wir Menschen eh an viel zu wenig… Umso wichtiger finde ich das Christkind und den Nikolaus… Das hängt für mich auch nicht zwingend mit Geschenken zusammen – viel mehr geht es doch um das Gefühl, dass der Glaube an Sachen, die es eigentlich gar nicht geben kann, hervorruft… Das ist für mich der schönste Gedanke an Weihnachten… Doch eigentlich meine ich was anderes… Mein Kind möchte alleine aus der Stadt, also aus München in unseren kleinen Vorort fahren…Echt jetzt? Jetzt schon? Da fühle ich mich beim Gedanken ans Outfit schon erheblich sicherer und style heute Culotte mit Sockenstiefeletten und Kunstfelljacke.

Culotte mit Sockenstiefeletten

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Okay, okay, ich weiß, es gibt Schlimmeres und es ist sicherlich nicht der Anfang vom Ende – aber meine Tochter möchte das erste Mal aus München nach Hause fahren. ALLEIN!!! Mit öffentlichen Verkehrsmitteln… Mit 13 – okay fast 14. Viele von Euch denken wahrscheinlich, mir murmelt was durchs Oberstübchen. Viele Kids machen das ja schon tagtäglich nur um zur Schule zu kommen. Aber hey – das ist was anderes… Die wissen ja, wie es geht… Den Schulweg hat man bestimmt irgendwie mal mit ihnen geübt und dann ist das immer eine Linie und immer die gleichen Haltestellen und es ist immer die gleiche Richtung… Und ja klar, natürlich lernt man dabei das S-Bahn und/oder das U-Bahn fahren. Aber meine Kinder sind Landkinder… Okay, nicht soooo ganz und völlig – schließlich ist Germering auch ne Stadt. Aber in unserem Teil geht es eben sehr ländlich zu – nicht umsonst wird es von den Einheimischen liebevoll Dorf genannt.

Stadtteil Dorf

Wir wohnen also in einem „Stadtteil“ mit dem Namen „Dorf“. Das gebe ich ja eigentlich gar nicht gerne zu… Wie klingt denn das, die Modebloggerin aus dem Dorf…. 🙂 Aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen. Bei uns ist es wenig urban, dafür sehr ländlich. Das hat den Vorteil, dass wir sowohl gleich drin, als auch gleich draußen sind… Also in der Stadt oder im Grünen. Wobei, das gilt nicht für die Rushhour… Und ich habe das Gefühl, der Berufsverkehr ist zwischenzeitlich rund um die Uhr. Während dem sind wir nirgends gleich und auch nicht schnell. Einer der großen Nachteile, wenn man am Stadtrand wohnt und mitten in der Stadt arbeitet. Übrigens gilt das auch für die öffentlichen Verkehrsmittel. Die sogenannten Taktverstärker fallen eh ständig aus und so wird es immer kuscheliger in den jeweiligen Abteilen und es kommt mir vor, dass mit zunehmender Fahrgastzahl die S-Bahn auch langsamer wird… Vielleicht wiegen die Menschen zu viel? Jedenfalls glaube ich, dass das in allen großen Städten genauso zugeht.

Einfach schon groß sein

Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben… Allerdings ist die Wohnlage die Erklärung… Unsere Kids fahren Fahrrad… in sehr seltenen Fällen auch mal Bus und da gibt es nur zwei relevante Linien. Okay, die Möglichkeit auf der falschen Straßenseite in einen der Busse einzusteigen besteht natürlich… Aber die nächste Haltestelle ist ja nicht weit… und der Weg zurück, könnte zur Not auch gelaufen werden. Nun ist es also so, dass meine Tochter mit ihrer Klasse einen Kulturausflug macht. Zum Gärtnerplatztheater – mitten in München… Eine ganz großartige Idee finde ich das – schließlich hat sie schon das Alter erreicht, ab dem es echt schwierig wird, sie zu einem solchen Ausflug mit den Eltern zu überreden. O:-) Also super Idee… Nur eben das Heimkommen, gestaltet sich nach einem diversen Zwist mit den Schulkameradinnen, nicht mehr so leicht, wie zuerst gedacht. Ursprünglich wollten die Mädchen zusammen nämlich noch losziehen, um die neusten Schminksachen auszuprobieren und eben einfach schon groß sein.

Erziehungsauftrag verpennt

Dagegen ist grundsätzlich mal überhaupt gar nichts einzuwenden – ganz im Gegenteil… Selbstständig werden ist ne richtig gute Sache… und wichtig… Doch wegen des Streits in der Mädchengruppe – hat meine Tochter nun den großartigen Plan gefasst hat, alleine nach Hause zu fahren… Jiipiiee… kann ich da nur sagen. Ich bin beeindruckt von ihrem Mut… Allerdings habe ich bisher versäumt, ihr das Kapitel – wie fahre ich S- und U-Bahn in München näher zu bringen. Shit – ich habe versagt – aber ich dachte, ich habe noch Zeit, mindestens bis sie 24 14 ist… Ich frage mich, mit welchen fehlenden Aufklärungsarbeiten ich noch so ins Hintertreffen geraten bin? Am Ende bin ich so ne weltfremde Mutter, die sich irgendwann wundert, wenn das Kind den ersten Freund mit nach Hause bringt – natürlich hängen wir dann alle Türen im Haus aus… Der Trend geht ja voll zu offenem Wohnraum. Aber ich schweife schon wieder ab… O:-)

Wir machen Urlaub in der S-Bahn

Jedenfalls werden wir die Weihnachtsferien für einen ausgedehnten Ausflug mit öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Da die ja auch ständig ausfallen und/oder zu spät kommen. Ich denke auf diese Art kann man die Ferien auch rumbringen… Kreuz und quer durch München… Vielleicht sollten wir eine Schnitzeljagd daraus machen? Oder vielleicht bin ich auch die Einzige, die hier ein Problem sieht und meine Kinder wissen eh schon genau wie es läuft. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass das öfter vorkommt, als mir lieb ist. Aber bitte behaltet das für Euch – ich muss ja nicht alles zugeben… 🙂

Culotte mit Sockenstiefeletten und Kunstfelljacke

Und wie immer, so auch heute – hat mein Outfit überhaupt gar nüscht mit der Geschichte zu tun. Aber ich habe schon lange keine Culotte mehr getragen und das ist Grund genug. Gestylt habe ich sie lässig-chic… und der Look ginge ganz vorzüglich auch mit einem Blazer – dann passt er ein bisschen besser ins Büro. Was für mich bei einer Culotte total wichtig ist, ist, dass der Schuh einen schmalen Fuß macht… UGGs zum Beispiel könnte ich mir bei so einem Look eher nicht vorstellen. Und vielleicht ist es noch jemandem aufgefallen – ich ändere meine Blogroutine. Anstatt Dienstag, Freitag, Sonntag veröffentliche ich ab heute Mittwoch, Freitag, Sonntag… Ich finde, das ist eine tolle Idee. Möglicherweise hätte ich damit noch bis zum kommenden Jahr warten können, aber Warten ist nicht meine größte Stärke und wie heißt es so schön, was Du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf Morgen. Das gilt ganz sicher auch für meine Blogroutine und fürs S-Bahn fahren O:-) Ich wünsche Euch eine schöne Woche, lieber Gruß – Conny


Culotte: Esprit – bei Boden hab ich eine sehr tolle, dunkelgraue Culotte gefunden… und bei Heine eine graue Culotte mit Ziergürtel im Sale (Affiliatelink)
Bluse: TONI-Fashion – die Bluse stammt aus einer Kooperation mit TONI-Fashion und ist wirklich eine gute Investition. Ihr findet sie hier.
Jacke: WENZ – sie stammt aus einer Kooperation mit WENZ und ich habe sie Euch hier schon mal gezeigt. Im Moment ist sie im Sale – Ihr findet sie im Shop (Affiliatelink).
Pullover: mir ist wieder eingefallen, ich hab ihn in den USA bestellt und würde ihn sofort wieder bestellen. Er ist jeden Cent wert.
Schuhe: Mango – sind vom letzten Jahr – bei OTTO habe ich ein Paar in rot (Affiliatelink) gefunden… ist jetzt für Weihnachten bestimmt auch ne gute Idee. Mir ist klar, dass der Pullover, den ich hier verlinke überhaupt nichts mit dem zu tun hat, den ich auf den Bildern trage – aber der Pulli von MOSS Copenhaben ist gestreift und sieht richtig toll aus via Breuninger (Affiliatelink)


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5 Comments

  • Anja

    Wow Conny ,was für ein g….. Look ,wäre mein Weihnachts Outfit 😍 das mit dem Dorf ist ja so eine Sache ,wir leben hier in einer “ kleinen “ Stadt und es ist wunderbar aber wenn wir dann Mal in die Großstadt reisen ,sind wir echte Landeier 😂 schönen Mittwoch ,liebe Conny 💄

  • Silke

    Liebe Conny,

    mein Mann hat seinen Eltern bis heute (er ist jetzt 52) nicht verziehen, dass er nicht mit 14 zusammen mit seinen Freunden von Puchheim Ort mit der S-Bahn nach München ins Kino fahren durfte. Sie wollten damals (1980) in einem „richtigen Kino“, also das Mathäser in München, Star Wars anschauen und nicht im Gröbenzeller Dorfkino. Er war dann der Einzige, der nicht mit durfte. Wie gesagt, das nagt heute noch an ihm, dass ihm das nicht zugetraut wurde.

    Du solltest also den Wunsch Deiner Tochter noch einmal ernsthaft überdenken, damit sie Dir das nicht auch noch in 30 Jahren vorhält und noch mit Deinen Enkeln darüber lästert. ;-))))))

    Dein Outfit find ich übrigens MEGA, da gibt es nix zu lästern.

    Liebe Grüße

    Silke

  • Nicole Kirchdorfer

    Liebe Conny, also zunächst mal finde ich den look super süß ! Was sie Erziehung betrifft, so kann ich nur von meiner stieftochter ausgehen und Liebes: Mädchen in dem Alter haben oft schön GV…besser, wenn sie danach auch heim finden…ich selbst war in diesem Alter auch schon sehr selbstständig. Denke die Kids sind heutzutage noch viel reifer, als wir damals, wenn auch nicht in jeder Hinsicht 😊
    Also i h empfehle sie Zügel nach dem Grundkurs u-bahn fahten locker zu lassen…da must Du durch…
    Liebe Grüße Nicole

  • Hasi

    Liebe Conny, ich glaube, Du brauchst Dir in Sachen Tochter und Öffis keine so große Sorgen zu machen. Erstens mal ist doch eh alles angeschrieben, zur Not kann Dein Mädel auch jemanden fragen – und im Zeitalter des Handys reicht die symbolische „Nabelschnur“ sowieso viele Kilometer weit. Und im schlimmsten Fall holst Du sie halt mit dem Auto ab, wenn sie versehentlich auf der anderen Seite von München gelandet ist 😉. Wenn sich Deine Tochter das kleine Abenteuer zutraut, dann würde ich mich freuen und sie das mit 13 auch machen lassen.
    Top gestylt bist Du wieder! Toll!

    Liebe Grüße (auch von einem „Land-Ei“ 🐣)
    Hasi