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Power-Sightseeing in New York City – mein Urlaub als Ameise

Gepostet in Reiseoutfit, und Rund ums Reisen

Nach New York City fährt man nicht alleine… Damit meine ich jetzt gar nicht Cla und Ihre Tochter, mit denen ich ja tatsächlich unterwegs gewesen bin. Ich rede von all den Menschen, die rund um mich an dieser Reise Anteil genommen haben. Ganz egal wie sie zu mir stehen – ob beruflich oder privat, kaum hatte ich erwähnt, dass ich Ende April nach NYC fahren werde, hat jeder und jede etwas dazu zu sagen. Bei einer Reise nach Italien ist mir das in dieser Intensität noch nicht untergekommen. Im Fall von New York habe ich so viele Tipps und Ratschläge mit auf den Weg bekommen, dass ich allein, um diese umzusetzen noch mal extra Tage gebraucht hätte. Das ist echt cool… Also, dass so viele Menschen mit dabei sind und mitfiebern. Tausend DANK noch mal an Euch alle. Hier kommt der erste Teil meines Beitrags über Power-Sightseeing in New York City.

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Also, ich fand sieben Tage für die Stadt, die niemals schläft schon großartig, doch rückblickend sage ich: 7 Tage sind viel zu wenig. Aber gleichzeitig auch irgendwie zu viel… Denn sieben Tage Power-Sightseeing sind einfach anstrengend – sowohl für den Körper, als auch für den Kopf. Und nein, ich möchte jetzt nicht jammern… Damit will ich nur sagen, solltet Ihr ganz unbedingt nach NYC wollen, wartet nicht, bis Ihr über Vierzig seid… 😉 Und ich bezeichne mich eigentlich als völlig fit… also körperlich. Geistig lasse ich gelegentlich zu Wünschen übrig… 😉 Vor allem bei Schlafentzug… 😉 Oder aber, Ihr nehmt Euch mehr Zeit… Das wäre ja eigentlich sowieso das Beste… Trotz unserem Tagespensum haben wir es nämlich nicht geschafft, alles von unserer Liste zu streichen. Ich glaube ja, dass in New York auch die Zeit viel schneller vergeht… Aber diese Behauptung kann ich leider durch keinen Beweis stützen.

Ich bin ein Tourist

Da ich noch nie in New York gewesen bin, gab es ja eigentlich nichts, was ich nicht sehen wollte… Auch, wenn das heißt, auf ausgelatschten Touri-Pfaden unterwegs zu sein. Aber bitte, schließlich waren wir Touristen und wie bitte könnten wir das erste Mal in diese aufregende Metropole fahren und dann eben nicht den Times Square besuchen? Für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Welch ein Glück, dass Clas Tochter ein Hotel in unmittelbarer Nähe gewählt hatte. Damit konnten wir fast jeden Tag zwischen dem bunten Treiben ausklingen lassen. Und natürlich mussten wir aufs Empire State Building und „Top of the rocks“ ist wegen der Aussicht aufs Empire State Building schon ein Must. Geheimtipps hin oder her… Ich finde es klingt komisch, wenn ich nach NYC fahre und sage, dass mir das ESB oder die Brooklyn Bridge zu touristisch gewesen sind. So cool bin ich nicht.

New York City kann auch nass und kalt

Und welchen Stadtteil könnten wir auslassen? Ich finde ja eigentlich keinen – doch ob der fehlenden Zeit haben wir es nicht geschafft, jeden Stadtteil abzulaufen… Die ersten beiden Tage waren wir nämlich per pedes unterwegs. Deshalb haben wir uns entschieden, die Uptown-Tour mit dem Bus zu machen… Das war am dritten Tag für die Füße eine willkommene Abwechslung – auch, wenn man dadurch das Flair der Gegend nicht wirklich einfangen kann. Und obwohl wir es eigentlich anders geplant hatten, begann unsere NYC-Urlaub mit einem Besuch im Shopping Center Jersey Gardens… Wettermäßig hat uns New York nämlich nass und kalt begrüßt und da wir eh einen Tag im Outlet verbringen wollten, haben wir den Besuch kurzerhand vorverlegt. Das war ne sehr gute Entscheidung… wobei, wenn ich meinen Geldbeutel befrage, widerspricht der an der Stelle vehement… 😉 Aber das täte er auch am 2. oder 5. Tag…

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Hochhäuser… von unten….

Welthöchste Gebäude

Mein Gefühl bei der Ankunft im Herzen der Stadt entsprach übrigens einer Ameise… Es ist ja nicht so, dass ich noch nie Hochhäuser gesehen hätte… aber mit dieser City ist nichts vergleichbar… Mein Ameisenfeeling wurde vom Regenwetter noch verstärkt… und ich wurde es auch bei Sonne nicht wirklich los. Das ist einfach irre von solch riesigen Wolkenkratzern umgeben zu sein… Selbst den Himmel zu sehen, war an mancher Stelle nicht so leicht. Ich fand es beeindruckend. Und nein, bitte jetzt kein Vergleich zu China oder anderen asiatischen und arabischen Ländern… Denn ich weiß schon, es geht immer noch höher, weiter, lauter, bunter und schneller… Aber ich war das erste Mal in einer Stadt, deren Skyscraper auf der Liste der welthöchsten Gebäude stehen. Und das Gefühl ist noch geiler (pardon), als ich es mir vorgestellt habe…

Cheeeeeese

New York stand schon immer ganz oben auf meiner Wunschliste – also meiner Reisewunschliste… In meiner Vorstellung war die Stadt schon immer mächtig aufregend, lässig und cool und seit SATC war ich noch ein Stück neugieriger auf Big Apple. Und ich bin nicht enttäuscht worden, auch, wenn unser Power-Sightseeing in NYC sehr wenig von Sex and the City hatte. Ich glaube, bei näherer Betrachtungsweise hatten wir mehr mit einer kleinen japanischen Reisegruppe gemein, denn mit hippen New Yorker Kolumnistinnen. Alles was nicht bei drei auf dem Baum war (und wenn es oben war, erst recht), haben wir fotografiert und was Cla oder ihre Tochter nicht auf deren SD-Karten festgehalten haben, ist hoffentlich auf meiner… 😉 Unvorstellbar in der Zeit, in der wir noch Filmrollen in unseren Kameras hatten. Da musste man ja schon besser haushalten und genau überlegen, wann man den Auslöser drückt.

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Wegweiser im Highline Park

Power-Sightseeing zu Fuß

Zu Fuß erkundet haben wir Soho – ein absolut tolles Viertel, in dem ich gut und gerne mehr als einen Tag verbringen könnte. Wenn ich nur an die kleinen und ausgewählten Boutiquen denke, ist es wirklich kein Problem, sich dort rumzudrücken. Shoppen oder nur schauen… standesgemäß mit einem leckeren Starbucks-Kaffee… der „drüben“ übrigens teurer ist als bei uns… Und das, obwohl er in good old Germany schon so viel kostet. Außerdem sind wir noch durch Dumbo und einen großen Teil von Lower Manhatten gelaufen. Haben Chelsea mit Chelsea Market und den Meatpacking District mit Highland Park ebenfalls einen ganzen Tag gewidmet und damit weitere Schritt auf den Zähler bekommen. Im Durchschnitt sind wir übrigens täglich 15000 Schritte gelaufen – trotz des Metro-Tickets, das wir für die ganze Woche gekauft hatten. Das war ne weise Entscheidung.

Falsche Richtung

Das ist übrigens voll die Sache für sich… Also Metro-Fahren… Es gab immer mal Momente, da dachte ich, jetzt habe ich es kapiert… allerdings habe ich Cla und ihre Tochter am vorletzten Tag in die eigentlich richtige U-Bahn gelotst, die dann doch in die falsche Richtung fuhr… Und ein anderes Mal sind wir in einer New Yorker Express-Linie gelandet, die weiterfuhr, als wir eigentlich wollten. Das Schöne daran, wir sind dann zufällig an der Grand Central Station rausgekommen. Ein Ort, den wir alle aus unzähligen Filmen kennen und ich kann jetzt sagen, ich habe dort Mittaggegessen… Ich finds cool… Es war auf jeden Fall grandios, dass Clas Tochter vom ersten Tag an, den Durchblick hatte … Bei mir machte sich ja öfter mal die Ratlosigkeit breit – aber sie wusste immer wo es langgeht… Eine tolle Frau… aber kein Wunder, bei der Mutter… 😉

The Plaza

Und die Central Station war nicht das einzige filmberühmte Plätzchen, das jetzt auf meiner Liste besuchter Orte steht. Die Uptown-Bus-Tour spuckte uns nämlich unweit des Central Parks direkt vor dem Hotel „The Plaza“ aus… Ich kam zwar die ganzen Tage in NY nicht drauf, aus welchem Film ich dieses Luxus-Hotel kenne…doch fürs Essen war das ja nicht weiter wichtig. Das Plaza hat im Keller nämlich eine wundervolle Auswahl an Leckereien – und wir konnten uns fast nicht entscheiden – gefunden haben wir natürlich trotzdem was. Und Cla kann jetzt sagen, sie hat ihren Geburtstagskuchen im Central Park gegessen. Wie toll ist das denn? Und das Hotel kannte ich übrigens aus dem Film „Kevin allein in New York“ – das hat mir aber erst meine Tochter gesagt, als ich wieder zu Hause war. Ihr ist es sofort aufgefallen. Kluges Kind.

Nach NYC ist vor NYC

Ihr seht – unsere Zeit in New York war angefüllt mit vielen schönen Dingen – aber bei weitem habe ich noch nicht alles gesehen oder gemacht und es gäbe noch unzählige Wünsche auf meiner Liste. Deshalb muss ich unbedingt wieder in die Stadt, die niemals schläft und um noch mal den leckersten Frenchtoast der Welt zu essen. Denn wie schrieb mir eine liebe Instagrammerin „Nach New York City ist vor New York City!“ Jetzt würde ich Euch gerne noch ein paar NYC-Anfänger-Reise-Tipps mit auf den Weg geben – aber die pack ich in den nächsten Beitrag über unseren Besuch in Big Apple. Cla hat nämlich ein paar Streetstyle-Fotos von mir gemacht und die Bilder möchte ich Euch nicht vorenthalten… Habt einen tollen Dienstag und eine hoffentlich stressfreie Woche, Eure Conny

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr die Vorgänger-Beiträge zu meinem Trip verpasst haben solltet:

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Conny in New York – 5th Avenue
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Beim Bummel durch Soho – Blick aufs World Trade Center
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Soho
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Conny in Soho mit meiner neuen Jacke… 🙂
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Fließender Übergang von Soho nach Little Italy
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Coole Karre ähem tolles Auto in Chelsea
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Blick vom Highline Park
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Blick vom Highline Park
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Blick vom „Top of the Rocks“
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Auch vom Rockfeller aufgenommen… Danke Cla fürs Foto…. ©glamupyourlifestyle.de
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Brooklyn Bridge Subway Station
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Brooklyn Bridge von unten
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M&M’s Store am Times Square… meine Lieblingssorte ist Mint…
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Die Leckereien im Plaza
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Die Leckereien im Plaza

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8 Kommentare

  1. EvelinWakri
    EvelinWakri

    Was für eine traumhafte Reise und diese vielen fantastischen Eindrücke! NY ist beeindruckend und ja man kommt sich wirklich vor wie eine winzige Ameise. Deine Berichte über Eure Reise sind informativ, mitreisend und amüsant! Wunderschöne Bilder die das Leben dort vermitteln! Einen schönen Tag und liebe Grüße Evelin

    2017-05-09
    |Antworten
  2. Ach Conny, ich will auch wieder hin!!! Seit meinem letzten Trip sind schon ein paar Jahre vergangen… und ich würd so gern mal wieder schauen was sich alles verändert hat – vermutlich fast alles 😀

    Ganz liebe Grüße aus der EDELFABRIK Chrissie

    2017-05-09
    |Antworten
  3. Ja, diese Stadt ist schon speziell und seid ich dort war, weiß ich auch, dass die Geräusche der nächtlichen Müllabfuhr keine Erfindung für Filme ist und Becher für 2 Liter Coke möglich.
    Schön, dass ihr eine tolle Zeit gehabt habt.
    LG Andrea

    2017-05-09
    |Antworten
  4. Natalie
    Natalie

    Vielen Dank, liebe Conny, für deinen tollen Bericht und die wundervollen Fotos!
    Ich werde nächstes Jahr mit meiner Familie NYC besuchen! Yeahhh! Liebe Grüsse aus der Ostschweiz! Natalie

    2017-05-09
    |Antworten
  5. Hallo meine Liebe,
    die Stadt sieht im Frühling ja ganz anders aus! Ich liebe sie einfach und würde zu gerne auch bei wärmeren Temperaturen hin fahren! Im M&M’s Lädchen waren wir natürlich auch und auch vor dem Little Italy Schild! Ehrlich gesagt haben wir nicht weit entfernt vom Central Park zwei Wochen genächtigt! Wenn du magst nehme ich deinen Beitrag mit in die Blogger Hot Spots New York auf ?!

    Liebe Grüße,
    Alexandra.

    2017-05-10
    |Antworten
    • Liebe Alexandra, daaanke … ich habe Deine NY-Reise auch mit Spannung verfolgt. Das war toll, wegen meiner eigenen Vorfreude… 🙂 Und über einen Platz in Deinen Blogger Hot Spots NY freue ich mich natürlich mega…. DANKE und liebe Grüße, Conny

      2017-05-11
      |Antworten

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