conny doll lifestyle: Karo - mein Muster im Herbst und die Stärke von Modeblogs
HerbstWinter-Outfit

Karo – mein Muster im Herbst und die Stärke von Modeblogs

Karl Valentin sagte einmal, “Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen!”. Ich finde, obwohl es schon über siebzig Jahre alt ist, trifft dieses Zitat den Zeitgeist. Das Internet machts ja erst möglich, dass wirklich alles von wirklich jedem gesagt werden kann. Und wenn man acht Jahre einen Blog schreibt, dann kann man von sich wahrscheinlich auch behaupten, dass man alles schon mal gesagt hat. Okay, vielleicht nicht alles, aber viel. Und nicht nur zum Thema Mode. Derweil ist es auch dort gegenwärtig, es kommt alles wieder und demzufolge handelt es sich natürlich häufig um Wiederholungen. Aber Wiederholungen vermitteln ja auch eine bestimmte Vertrautheit. Das ist vielleicht nicht das schlechtest in diesen unseren Zeiten. Außerdem glaube ich, genau darin liegt die Stärke von Modeblogs. Dass wir Teile immer wieder zeigen und dadurch auch Anregungen zu neuen Stylings mit “alten” Teilen geben. Heute widme ich mich meinem Lieblingsherbstmuster: Karo

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Pluspunkt für Blogs

Also natürlich ist es in Socialmedia auch möglich, alte Teile aus dem vorhandenen Kleiderschatz zu zeigen. Allerdings fehlt mir dort die Transparenz. Denn es ist in meinen Augen viel schwerer nachvollziehbar, ob es sich um neue oder alte Teile handelt, weil eine Verlinkung mit dem Altbeitrag nicht so einfach möglich ist. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit zum Beispiel bei Instagram einen älteren Beitrag via Story zu teilen – aber meinem Eindruck nach, erreicht man mit der Story, dem Feed, den Reels und den Videos nicht immer die gleiche Klientel. Da hat nämlich jeder User so seine Vorlieben. Das gilt zwar auch für Blogs, gibt man hier allerdings “karo” oder “kariert” ins Suchfeld ein, wird man ziemlich schnell feststellen, welche Teile ich hier, wie häufig in unterschiedlichen Varianten gezeigt habe. Thats a big Pluspunkt for me in Sachen Blogs. Also, wenn ich keine Lust habe, mir ein Outfit für den nächsten Tag zu überlegen, dann schau ich in meinen Blog.

conny doll lifestyle: Modeblog, Porträtbild, Blogger

Outfitgalerie schafft Transparenz

Dazu fällt mir ein, dass meine liebe SEO-Expertin Lisa, mich gerade dabei unterstützt, meine Outfitgalerie in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die habe ich nämlich einige Zeit sehr stiefmütterlich behandelt. Derweil finde ich die Outfitgalerien auf fremden Blogs immer ziemlich interessant und hilfreich. Das ist auch der Grund, warum ich sie aktualisieren und schöner haben möchte. Sie ist noch nicht fertig – aber einen Blick kann man schon mal riskieren. Es mag sein, dass die Zeiten für Blogs vorbei sind. Aber die Menschen, die man mit heute mit Blogs erreicht, haben auf jeden Fall ein echtes Interesse und sollten unbedingt gut unterhalten sein. Das ist zumindest meine Meinung. Und in der Nische, meine Kleidungsstücke häufiger und in unterschiedlichen Kombinationen zu zeigen, da fühle ich mich schon seit Anbeginn meiner Bloggerzeiten zu Hause.

Ich halte diese Form der Stylinganregungen für die Zukunft. Ebenso wie einen bewussteren Umgang mit all unseren Ressourcen – auch unseren Kleidungsstücken.

Conny Doll

Masse statt Klasse vermehrt auf Socialmedia

Es mag sein, dass es immer noch Menschen gibt, die ihre Kleidungsstücke eher nach Masse shoppen. Und gerade auf Socialmedia habe ich das Gefühl, dass das die Mehrheit ist. Ich schätze, das ist auch einfacher, als sich mit seinem eigenen Verhalten auseinander zu setzen. Das soll sich jetzt aber nicht so anhören, als würde ich jedwedes Shopping verteufeln. Erstens mach ich das selbst gerne und was vielleicht sogar noch schwerer wiegt. Ich mach auch noch Werbung! Allerdings wollte und will ich nicht dogmatisch sein. Das führt nämlich meiner Erfahrung nach am Ende nur dazu, dass man als Greenpeace-Aktivistin fordert, dass alleinerziehende Eltern doch bitte in Zukunft die Unterwäsche ihrer Kinder selbst klöppeln müssen. Und es führt zu einem erhobenen Zeigefinger und einem kollektiven schlechten Gewissen. Aber das ist ein bisschen wie in der Kindererziehung. Es führt nämlich auch dazu, dass man dieses Ohnmachtsgefühl bekommt und denkt, man wäre eh machtlos.

Karo – mein Muster im Herbst

Das allerdings sind schlechte Voraussetzungen dafür, etwas zu ändern. Davon bin ich überzeugt. Ich versuche das eher in einem menschlichen Rahmen nach dem Trial-and-Error Prinzip. Denn bei mir ist es so, kaum fasse ich den Vorsatz zum Beispiel nichts zu kaufen, kann ich davon ausgehen, dass mir überall und ständig eine Versuchung über den Weg läuft. Da ist es manchmal schwer, konsequent zu bleiben. Denn am Ende bin ich auch nur ein Mensch. Aber deswegen zeige ich hier Kleidungsstücke immer wieder und bewerbe grundsätzlich nur Marken, Shops und Artikel bei denen ich zu 100 % dahinterstehe. Jetzt aber kurz noch zum Look mit der Karo-Hose. Kein anderes Muster ist für mich so eng mit dem Herbst verbunden wie Karo. Kaum naht der Oktober, zieht es meine Finger wie durch Zauberhand hin zu meinen Karo-Klamotten. Allerdings habe ich mal im Schrank recherchiert und dabei fast ausschließlich Karo-Hosen oder Blazer gefunden. Früher hatte ich auch noch einige Karo-Blusen, die kommen aber seit geraumer Zeit zu kurz. Wahrscheinlich sind es die, die gerade nicht so dem Zeitgeist entsprechen. Das sind eher Punkte… 🙂 Und einen Punkt mach ich jetzt auch – aber nicht ohne Euch vorher nach Eurer Meinung zu fragen. Wo seht Ihr die Stärke von Blogs? Freue mich sehr über Euer Feedback, sag DANKE und wünsche einen tollen Donnerstag.


Details zum Outfit

Hose

Riani – sie habe ich schon einige Zeit und sie Euch zum Beispiel hier schon mal gezeigt.

Cardigan & Lederblazer

H&M – zu der Zeit, als ich mir eingebildet hatte, ich brauch kurze Cardigans, gab es sie ausschließlich dort und das gilt auch für den Lederblazer

Bluse

Toni-Fashion – sie stammt aus der Sommerkollektion und meiner Kooperation mit dem Label. Seit 2015 arbeite ich mit der traditionsreichen Marke zusammen.

Schuhe

Converse – die einzig wahren Chucks mit einer etwas höheren Sohle

Tasche

Marc O’Polo – hab ich auch schon ewig.


4 Kommentare

  • alcessa

    Wie schon mal erwähnt, wühle ich mich gerade durch deine Bloggeschichte (indem ich bei jedem neuen Post einfach weiterklicke, bis meine Pause um ist) und ich kann dir ehrlich sagen, dass ist ein Riesenvergnügen! So bisschen wie eine Schatzkiste, die nie leer wird.
    Zum einen die Outfits: ich genieße es gleichermaßen, beim Betrachten zu denken “Oh, schau mal, daran habe ich auch schon gedacht” und “Oh, darauf wäre ich nie gekommen” oder “OK, ich glaube, das ist doch nix für mich” und “Klasse!” usw.
    Zum anderen die begleitenden Texte: ich habe mindestens einen dominanten Textsuchtsgen und muss überall lesen (auch beim Essen und Zähne putzen – pssst) und deine Beiträge mitsamt Kommentaren zu lesen macht auch seeeehr viel Spaß. Um gar nicht zu erwähnen, dass ich genauso auch mit deinen Blog-Kolleginnen vorgehe …

    Nun bin ich aber selbständig tätig, will heißen, ich arbeite selbst und ständig 😉 und habe nicht sonderlich viel Zeit. Daher bitte, jetzt mal alle Ü40-Bloggerinnen: Blogs und Outfitgalerien da lassen und davon ausgehen, dass sich immer wieder mal Spätdazugekommene finden, die das alles mit großem Vergnügen lesen und gucken. Das ist nämlich m.E. alles zusammen eine Superleistung und sehr wertvoll.

  • Tina von Tinaspinkfriday

    Oh Conny da hast Du so recht und ich freu mich genau über diese Art wie Du blogst. Ich blättere oft in Blogs und lasse mich inspirieren. Auch gern hier bei Dir. Aber das weißt Du. Und wie Alcessa schon schreibt ist das alles wertvoll und schön dass es so durchzublättern ist und eine Suchfunktion hat. ☺️ Meiner Meinung nach ist Instagram kein Ersatz für einen guten Blog. Wie oft bin ich enttäuscht, wenn ich eine Bloggerin entdecke, die nur noch Insta macht.
    Liebe Grüße Tina

  • Nicole

    Liebe Conny,
    gerade weil ich Blogs so wertvoll auch für mich finde, habe ich selbst einen gestartet und hoffe, der wird mal größer.
    Ich mag deine Art zu schreiben, dass du dich selbst mit Humor nimmst (legendär in diesem Beitrag: Als ich mir einbildete… zu brauchen- ich habe das auch und sooo feste Vorstellungen, dass ich immer enttäuscht bin, wenn keiner meine Gedanken gelesen hat..)
    Und deshalb: Ja, wir brauchen Blogs, denn es macht Spaß zu Lesen und die Person zu sehen..
    Weiter so!
    Liebste Grüße
    Nicole

  • Hasi

    Hallo, liebe Conny, Menschenskinder, die Zeit vergeht, ich muss mich hier mal wieder etwas ‘up to date’ lesen, ich hinke gerade etwas nach, huch 😉!! Ich bin ja generell gespannt, wie sich das mit Instagram so weiterentwickeln wird. Die Generationen kommen und gehen und jede sucht sich doch irgendwie eine Nische, auch hier im Internet. Instagram mag ja mit seiner Möglichkeit zum schnellen Konsumieren heute noch sehr angesagt sein, aber wie sehen das die jungen Menschen in 10 oder 20 Jahren? Nachdem sich alles immer wieder abwechselt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass dann auch wieder Formate mit etwas mehr Tiefgang und weniger aufpolierter Scheinwelt angesagt sind. Ich jedenfalls ziehe einen sorgsam und liebevoll gestalteten Blog Instagram immer noch gerne vor. Also: Conny-Blog weiterhin gerne, auch wenn ich gerade etwas weniger zum Kommentieren komme. Deine humorvollen, frischen und toll geschriebenen Texte und die Bilder sind doch definitiv immer einen Besuch wert, und Karl Valentin hätte mit Sicherheit auch nichts zu mäkeln, dass schon alles gesagt/geschrieben worden wäre. Karo und Punkte sind übrigens auch ganz in meinem Sinne, beides trage ich ebenfalls sehr gerne. Und ich oute mich gerade, dass ich ein Riesen-Fan von dieser süßen grün getupften Bluse bin!
    Ganz liebe Grüße,
    Hasi

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