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Übers Bloggen in diesen Tagen – Streifenkleid und rote Details

Posted in Outfit - My Style, Sommeroutfit, Themen allerlei - aber immer mit Outfit, and Wahnsinn

[Werbung]Vergangene Woche hat mich so ein doofer, fiebriger Infekt gezwungen, mehr Zeit im Bett zu verbringen, als es mir lieb war. Echt, Zeit im Bett ist nur in meiner Vorstellung toll. Sobald ich liegen bleiben darf, nervt es mich nach längstens zwölf Stunden. Da ist auch ganz egal, was es gerade im TV gibt… Okay, okay – “Das Haus des Geldes” hat mich vielleicht ein bisschen länger durchhalten lassen und auch die eine oder andere Bloglektüre… Und tada – schon bin ich bei meiner Sonntagspredigt. Denn das Internet macht es einem in diesen Tagen wirklich nicht leicht… Oder sollte ich besser sagen die europäische Gesetzgebung oder die Lobbyarbeit von … Ja, von wem eigentlich? Mein Look hingegen ist von keiner Lobby beeinflusst. Aber das Streifenkleid ist aus einer Kooperation, die ich kürzlich hatte und das ist der Grund, warum der heutige Beitrag auch mit Werbung überschrieben ist.

Conny Doll Lifestyle: Streifenkleid, rote Details, Pantoletten, DKNY, Tchibo, Armani, blau, weiß, rot

Als ich vor fünf Jahren begonnen habe zu bloggen, da wollte ich das hauptsächlich, weil ich für andere Frauen eine Inspiration sein wollte… Ich kombiniere nun mal gerne Kleidung. Das hatte ich ja schon kürzlich in meinen 10 Faktenbeitrag erwähnt. Ich bin echt stylingverrückt und es ist nicht nur eine dahingesagte Phrase, dass ich meinen Kleiderschrankinhalt nicht zwei Mal auf die selbe Weise kombinieren möchte. Echt, so komisch das klingt, ich meine das ernst… Und wo bitte lassen sich Verrücktheiten so gut teilen, bzw. wo trifft man vielleicht sogar auf Gleichgesinnte? Jawohl – im Internet!!! Damals noch mehr auf Blogs, heute eben fünf Jahre später, habe ich manchmal das Gefühl, niemand möchte sich noch mit vielen Wörtern, gar einem Text auseinandersetzen… Egal, wie kurzweilig das Gelesene auch sein mag.

DER Instagram-Logarythmus

Jetzt geht das alles viel schneller… Hauptsächlich auf Instagram werden heute täglich abertausende Looks und Stylingideen geteilt… Und erfreulicherweise zwischenzeitlich nicht nur von jungen Hühnern. Neeee auf Instagram sind heute auch genügend 40plus-Frauen vertreten. Manche vielleicht nur wegen der Kinder… Schließlich muss man ja wissen, was die Teenager auf dieser Plattform so treiben, auch, wenn die das natürlich gar nicht mögen. Aber es sind auch genügend Frauen, ganz ohne Kindermuss auf Instagram… Es ist ja auch wirklich eine tolle App. Sie bringt innerhalb kürzester Zeit Gleichgesinnte zusammen. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten und für mich überwiegt zwischenzeitlich die Gram bei InstaGram. Denn die ewige Jagd nach Likes, Reichweite, Kommentaren, Views und Klicks finde ich zwischenzeitlich extrem ermüdend. Heute würde Indiana Jones nicht mehr den Hl. Gral suchen, dafür aber sicherlich den geheimen Instagram-Logarythmus.

Prinz Harry und Co.

Und falls hier jemand nicht bei Instagram ist, obwohl ich mir das bei 1 Billion Nutzern weltweit nicht vorstellen kann. Diese Zahl besteht nicht nur InfluencerInnen… Neee… Mir scheint einen Hauptteil der Nutzer von Instagram machen Offiziere, Ärzte, Witwer mit Kindern und Prinz Harry aus. Der ist seit der Hochzeit mit Meghan Markle immer noch auf Instagram aktiv und schickt royale Bilder via Direktnachricht. Bitte fragt mich jetzt nicht nach dem Inhalt – ich habe noch nie eines der Bilder geöffnet. Aber wie gesagt Prinz Harry ist damit nicht allein… alle genannten Gruppen schicken gerne Direktnachrichten mit dem Inhalt “HI”, “How are you?”, “Hi pretty Lady, nice to meet you. Please kindly reply back to me OK”. Manchmal erhalte ich am selben Tag von unterschiedlichen Profilen die im Wortlaut exakt gleichen Nachrichten… Diese Profile blockiere ich immer und melde sie manchmal … leider kostet mich das mein Wachstum auf Instagram.

Instagram verändert die Bloggerszene

Aber das sollte jetzt gar nicht mein Thema sein… Allerdings trägt Instagram eine Anteil daran, dass sich diese Blogger-Szene so rasant verändert hat. Heute braucht sich niemand mehr ein Thema überlegen oder gar stundenlange Fotoshootings planen und umsetzen und erst recht braucht man sich keine Gedanken über HTML-Codes, Plugins, Themes oder Bildbearbeitung machen. Es ist auch keine Kamera mehr nötig, schließlich ist fast jedes derzeit erhältliche Handy mit einer tollen Kamera ausgestattet. Und das ist dann eh der direkte Weg… schließlich ist die App eigentlich für die mobile Nutzung gemacht. Niemand braucht mehr ein Impressum und niemand muss die eigene Adresse angeben oder gar die DSGVO beachten. Schließlich sind die Daten in sicheren Händen – bei Facebook – das weiß man ja aus Erfahrung, dass die das mit der Datensicherheit voll im Griff haben.

Schau über den Fashionteller-Rand

Es ist jetzt nicht so, dass ich mir damals, zu Beginn meiner Bloggerzeit über Kooperationen oder ähnliches Gedanken gemacht habe… Neee, habe ich nicht. Ich wollte schreiben! Schreiben und zwar eigentlich gar nicht über Fashion… da könnt Ihr sicherlich mehr Information in der VOGUE, der ELLE oder der INSTYLE finden. Ich wollte über alles Schreiben, was mich interessiert, weil ich mir einbilde, dass alles, was mich umtreibt auch viele Frauen meines Alters berührt. Und da wir nicht nackt durch die Gegend laufen, wollte ich die Frauen meines Alters dazu inspirieren, fashionmäßig über den eigenen Tellerrand zu schauen. Ich weiß nämlich, dass ich das kann… Es mag kein besonderes Talent sein, aber nach fünf Jahren weiß ich, dass einige Frauen ihre Kleidung mit anderen Augen sehen und auch mal anders kombinieren. Das weiß ich, weil mich manches Mal eine dankbare Mail von netten Ladies erreicht.

Bloggen ist nicht nur schreiben

Und wie gesagt neben dem Schreiben, hab ich auch noch was über WordPress, Plugins, Google, Datenschutz, Linksetzung und die Fotografiererei gelernt. Ich habe Workshops belegt, um zu verstehen, was man machen muss, damit Google meine Inhalte in den Suchergebnissen platziert. Index-Dingsbums, Keywordvergabe und und Meta-Description sind kryptische Wörter, die noch kryptischere Dinge tun. Und glaubt mir, das kratzt jetzt nur an der Oberfläche, weil ich auch nach fünf Jahren noch an der Oberfläche kratze. Doch wenn ich möchte, dass meine Blogposts gelesen werden, dann sollte ich wissen, was es mit diesen Begriffen auf sich hat. Denn damit mich jemand liest, muss ich erst Mal gefunden werden. Und ob ich gefunden werde, darüber entscheidet Google… Allerdings symbolisiert Google auch das Böse, gerade im Bezug auf die DSGVO… Die ist ihrerseits ein weiterer Mosaik-Stein, die das Bloggen heute nicht gerade einfacher werden lässt.

Uploadfilter und Leistungsschutzgesetz

Und der nächste Käse hängt schon in der Pipeline. Die EU ist nämlich in Bälde der Retter des Urheberrechts mit einem neuen Geniestreich namens Upload-Filter. Nein, ich möchte nicht gegen das Urheberrecht wettern, ich arbeite hauptberuflich beim Radio und weiß, was gute journalistische Arbeit bedeutet und welchen Wert sie hat. Insofern ist es richtig, dass sich jemand darum kümmert. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das EU-Parlament dafür der richtige Verein ist. Ich glaube viel eher, da lassen sich einige Politiker mit weniger Ahnung von einer guten Lobby instrumentalisieren. Also mit Verlaub, das Internet entwickelt sich derart rasant, dass da doch niemand mehr in Gänze durchblickt. Erst recht nicht, wenn man nimmer 20 ist. Und ganz sicher bin ich mir, dass dieser Upload-Filter eine echte Gefahr für die Meinungsfreiheit darstellt und das Leistungsschutzgesetz setzt noch einen drauf. Die Sache auf den Punkt bringt übrigens dieser Artikel in der SZ.

Streifenkleid und rote Details

Alles in allem ist Bloggen in diesen Tagen nicht einfacher geworden. Und wo ich eine kleine Geschichte schreibe, bringt Chris von Stylepeacock mal schnell fünf kompakte Fakten auf den Tisch, warum heute viele mit dem Bloggen aufhören. Oder zumindest mit dem Gedanken spielen. Mir schreibt sie damit aus der Seele. Danke liebe Chris und Ihr dürft Euch nun bei meiner lieben Freundin bedanken. Diese Kombination habe ich im Urlaub nämlich rauf und runter getragen und sie hat gesagt, das sieht gut aus. Und das hat meine Freundin völlig ungefragt gesagt, also habe ich gedacht, der Look mit Streifenkleid und den roten Details muss auf den Blog. Außerdem ist dies Kleid perfekt für die Urlaubsgarderobe, weil es mich an Sonne, Strand und Meer erinnert. Habt einen tollen Sonntag liebe alle… <3


Kleid: Tchibo – Ihr habt es schon gesehen und in manchen Größen ist es bei Tchibo noch verfügbar.
Schuhe: DKNY – habe sie wohl vor zwei Jahren gekauft… und die Adilette in Rot-Schwarz finde ich auch ganz cool (Affiliatelink Farfetch)
Tasche: Armani – da bin ich im Urlaub ein paar mal dran vorbeigelaufen und konnte einfach nicht widerstehen… Die süße, kleine Tasche von Vivienne Westwood gefällt mir auch total und ich finde, sie passt hervorragend zu den schwarz-roten Adiletten (Affiliatelink LuisaViaRoma)


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6 Comments

  1. Sandra Ben Amara

    Egal mit welchen Regularien ihr zu kämpfen habt, ich will noch ganz lange von dir lesen.
    Du bist so ziemlich die einzige, deren Blog ich ganz regelmäßig lese.
    Du bist nämlich echt. Deine Outfits sind es, deine Geschichten, deine Gedanken.
    Bei Instagram hab ich einen Account ja. Aber ehrlich gesagt kapier ich das alles nicht so richtig.
    Bilder gucke ich zwar dort auch ganz gern, aber da habe ich eben nicht dass Gefühl, dass es echt ist. Schöne Geschichten ja, zum gucken, inszeniert, Ausschnitte. Wie Serien auf Netflix.
    Haben nichts mit mir und meinem Leben zu tun und sind somit auch keine Inspiration.

    Schönen Sonntag wünsch ich dir!

    2018-06-24
    |Reply
  2. Anja Popp

    Liebe Conny 🙋🏻 ich folge Dir ja erst seit kurzem, aber bin mittlerweile richtig in Vorfreude, wenn einer neuer Blog Beitrag kommt. 😘 Es ist irre, fast Wahnsinn, was ihr Mädels da leistet, um Neuigkeiten im Mode, beauty , Lifestyle – Bereich unter uns lese und “pflegebedürftigen” 🙃😉 zu teilen. Ich folge nicht vielen, weil ich der Meinung bin, nicht mehr alles was hip ist, zu brauchen. Mehr Qualität statt Quantität 👍, ich bedanke mich sehr herzlich bei Dir, Du bist spitze, lebst das alles mit einer Leidenschaft, klar wird alles mehr durchleuchtet, etc. und das kann einem echt gehörig auf den S… gehen. Mach weiter, Du könntest nicht ohne 😁einen tollen Sonntag
    ❤️Liche Grüße, Anja

    2018-06-24
    |Reply
  3. Das Kleid ist sehr süß liebe Conny . So süß, dass ich es mir gleich bestellt habe, bevor es weg ist.

    Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Bloggerei weiter entwickelt. Jetzt kommt noch obendrauf, dass man als Facebook-Seitenbetreiber für den Datenschutz von Facebook mit verantwortlich gemacht wird. Völlig bekloppt das Ganze. Es wird auf den Schultern der Nutzer ausgetragen, nur weil man die Großen in die Knie zwingen will.

    Mich nervt es auch ungemein, dass ich zu jedem Post “Werbung” dazuschreiben muss, nur weil ich ein Produkt erwähne. Eine Blolggerin postete neulich ein Bild auf Instagram. Dort war zu sehen, wie ihr Auto abgeschleppt wurde. Zu sehen war im Hintergrund die Schrift eines großen Möbelhauses. Damit das nicht wie Schleichwerbung aussieht, muss dieses Bild nun Werbung bezeichnet werden. Erste Abmahnurteile gegen Blogger gibt es auch schon.

    ad absurdum

    Übrigens: Die vielen Prinzen nerven mich auch auf Instagram. Ich hab wirklich keine Lust, Stunden damit zu verbringen, meinen Account aufzuräumen. Wenn es eindeutig ist, blockiere ich und melde es.

    Ich will doch nur bloggen 🙂

    Liebe Grüße Sabine

    Liebe Grüße Sabine

    2018-06-24
    |Reply
  4. Hasi

    Oii. Schon wieder neue Regularien? Also, ihr Bloggerinnen müsst euch ja mittlerweile schon mit unheimlich viel auseinander setzen, eben auch was das Rechtliche betrifft. Meine ehrlich gemeinte Hochachtung für diesen ganzen Einsatz! Und dann gibt es ja auch noch diese berüchtigten “Internet-Abmahner”, die eifrigst versuchen, bares Geld aus klitzekleinsten Fehlern herauszuschlagen, wie ich gelesen habe. Klar hat das schon alles seine Richtigkeit, aber es ist natürlich schon manchmal etwas arg eng gefasst. Danke jedenfalls, dass Du Dich davon trotzdem nicht abhalten lässt und uns regelmäßig immer wieder vergnügliche Lese-Lach-Anguck-Nachdenk-Conny-Momente schenkst 💗.

    Und ich gratuliere, dass Du diese aufmerksame und ehrliche Freundin hast – das Kleid steht Dir nämlich wirklich super! Marineblaue Ringel mit Rot kombiniert ist und bleibt in meinen Augen einfach unschlagbar 😍.

    Schönen Sonntagnachmittag noch, an Dich und auch an die Familie! 🔅
    Hasi

    2018-06-24
    |Reply
  5. Cla

    Liebe Conny,
    ein toller Look. Deine Freundin hat recht: Das Kleid steht dir fantastisch und Streifen mit roten Details gehen immer.
    Tja was soll ich zum Thema Bloggen sagen?! Ich sehe es wie du. Auch ich habe aus Spaß an der Freude damit angefangen. Doch der Spaßfaktor wird einem im Moment etwas genommen. Doch aufgeben möchte ich nicht. Das schöne überwiegt halt doch. Immerhin haben wir uns dadurch kennengelernt. 🙂
    Lieben Gruß Cla

    2018-06-24
    |Reply

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