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Corona-Krise

Eine Zeit voller Angst und Schrecken – ein Flared leg denim fürs Homeoffice

Höchstwahrscheinlich stehen Fashionblogs gerade nicht an erster Stelle auf der Leseliste. Ich glaube, das ist ein Fehler… und sage, wir sollten gerade jetzt Fashionblogs, Beautyblogs, Travelblogs und Foodblogs lesen. Und für die, die lieber Papier in der Hand haben, empfehle ich „Wir Kinder aus Büllerbü“ oder alles aus der Feder von Rosamunde Pilcher. Jegliche Endzeit-Romane kann man sich im Moment jedenfalls sparen. Die Lektüre von Zeit, SZ, FAZ oder auch der regionalen Blätter reichen da völlig aus und versetzen einen nachhaltig in Angst und Schrecken. Und nein, ich möchte damit nicht die Gefahr klein reden, runterspielen, nicht ernst nehmen oder ignorieren. Mein derzeitiger Lieblingslook fürs Homeoffice – Flaredleg Denim und Cardigan.conny doll lifestyle: flared leg jeans, Cardigan, Look fürs Homeoffice,

Angst und Schrecken

Also wie gesagt, ich möchte das Virus nicht runterspielen. Beziehungsweise nicht die Gefahr, die von ihm ausgeht… Es ist sicherlich sinnvoll, die sozialen Kontakte auf ein überschaubares Maß zu reduzieren. Was nicht sein muss, muss nicht sein. Was ich aber nicht weniger wichtig finde, ist sich zu informieren. Am besten bei Quellen, die sich mit so etwas auskennen, bzw. die richtigen Experten am Start haben. Das ist ja grundsätzlich eine gute Idee und in Krisenzeiten trennt sich in meinen Augen ziemlich schnell die Spreu vom Weizen. Wobei ich ein bisschen das Gefühl habe, es ist in diesen Tagen schwer zu beurteilen, wer die Spreu und wer der Weizen ist. Angst und Schrecken verbreiten sie irgendwie alle und sie stiften Verwirrung.

Die Wahrheit zum falschen Zeitpunkt

Zum Beispiel hatte ich vergangenen Donnerstag die Pressekonferenz von Angela Merkel, Markus Söder und Peter Tschenscher verfolgt. Nachweislich hatte dort niemand eine Schulschließung bekanntgegeben. Doch die Politiker*innen waren noch nicht aus dem Raum, schon kam die erste Schlagzeile, dass in Bayern die Schulen schließen. Beschlossen und verkündet wurde das allerdings erst am Freitag. Doch für die interessierte Leserschaft, muss doch der Eindruck entstehen, dass es also Menschen gibt, die entweder noch mehr wissen, als auf der Pressekonferenz gesagt wurde. Achtung Verschwörungstheorie. Oder der jeweilige Schreiberling ist während der PK in ein schlafähnlichen Zustand verfallen und hat nur die Hälfte mitbekommen. So oder so das Vertrauen in die Medien wird nachhaltig gestört. Beides kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein…?conny doll lifestyle: flared leg jeans, Cardigan, Look fürs Homeoffice,

Schreiben für die Suchmaschine

Meine Theorie, warum Medienhäuser solche Unwahrheiten oder richtiger, verfrühten Wahrheiten raushauen ist, die schreiben alle für Google… Die Information ist zweitrangig… Einmal setzen sie mit dieser Art die Entscheider unter Druck und: Es geht darum der Erste zu sein, der die Schlagzeile setzt. Es gibt nur einige wenige, die sich diesem Quotenrennen nicht hingeben – zumindest nicht ständig – und lieber auf Inhalte setzen. Die erst ihr Hirn einschalten, bevor sie sinnlos in die Tasten hauen. Ein wenig wünsche ich mir da die alten Zeiten zurück… Da war das schnellste Medium das Radio, welches die Menschen auf dem Laufenden hielt. Und ja klar, da ging es auch um die Quote… und auch damals haben die Menschen den Journalistinnen und Journalisten schon alles Mögliche und Unmögliche unterstellt. An diesen Unterstellungen hat sich bis heute übrigens wenig geändert… und ich möchte mich da eigentlich auch nicht einreihen.

Ständige Wiederholung von Schreckensnachrichten

Wenn es nach der öffentliche Meinung geht, könnte ich den Eindruck gewinnen, alle Journalistinnen und Journalisten haben diesen Beruf nur ergriffen, um endlich das schreiben zu können, was andere ihnen vorgeben. Ich halte diese Annahme für falsch. Was ich allerdings anprangere, ist dieser Suchmaschinen-Journalismus, den heute alle nur noch zu betreiben scheinen. Weil jedes Medium das erste sein möchte, vermischen sich Un-, Halb- und Wahrheiten in den Artikeln oder es wird ständig die gleiche Information wiederholt. So versetzt der erste Corona-Tote Bayerns bereits seit mindestens zwei Tagen alle in Angst und Schrecken. Und gerade in dieser Krisenzeit frage ich mich, wo der Mehrwert bei dieser Form der Berichterstattung ist? Am Ende rennen nur noch mehr Leute los, um Klopapier, Seife und Nudeln zu kaufen. Im Übrigen halte ich die Bilder, die auf Socialmedia über leere Regale geteilt werden auch für gefährlich.conny doll lifestyle: flared leg jeans, Cardigan, Look fürs Homeoffice,

Gute Information

Ich habe den Eindruck, ständig werden die selben reißerischen Überschriften aktualisiert und mit zweifelhaften „neuen“ Infos versehen. Zum Beispiel die Nachricht, dass Busfahrer*innen in München keine Fahrkarten mehr verkaufen dürfen, wabert nun seit einigen Tagen als ständige News durch die Lande. Man solle also die Fahrkarten nur noch ausschließlich am Automaten beziehen. Klar, ich verstehe, dass die Unternehmen der öffentlichen Verkehrsmittel ihre Mitarbeiter schützen wollen. Aber die Automaten und deren Touchscreens sind auch nicht gerade klinisch rein. Vielleicht wäre ein temporäreres 1-Euro-Ticket hier die Lösung? Aber – Moment – ich schweife schon wieder ab… Ich jedenfalls fühle mich nicht wirklich gut informiert und exakt das sollte doch durch die Medienhäuser gewährleistet werden. Also gute Information.

Wie sollen wir uns verhalten?

In meinen Augen sollte lieber zusammengetragen werden, wie man sich im Verdachtsfall verhalten sollte. Wo man sich testen lassen kann und wann man es überhaupt sollte. Dass man zum Beispiel auf keinen Fall eine Arztpraxis aufsuchen soll, sofern man nur einen leisen Verdacht auf Corona hegt. Sollte man nämlich wirklich positiv getestet werden, schließt das Gesundheitsamt für zwei Wochen die betreffende Praxis und damit ist eine benötigte Ärztin/ein benötigter Arzt weniger im Dienst. Ich finde, das sind die Infos, die die Zeitungen auf ihren Online-Seiten gerne ständig und immer wiederholen dürfen. Diesbezüglich war ich Anfang dieser Woche nämlich auch ziemlich verunsichert, als die Schule unserer Tochter noch vor der bayernweiten Schließung, beschlossen hatte, die 8. und 9. Klassen nach Hause zu schicken, weil in einer der Klassen ein bestätigter Corona-Fall aufgetreten war. Die Kommunikation der Schule war ein 1a. Doch wie wir uns als Eltern verhalten sollen, das war uns nicht so klar…

Angst und Schrecken durch Fakenews

Außerdem dürfen die Medien jeglicher Couleur gerne sofort und auch gerne schnell Fakenews enttarnen. Die verbreiten sich nämlich fast genauso schnell wie Corona selbst. Einen informativen Artikel hierzu findet Ihr hier… Diese Beiträge täten gut daran fortgeschrieben werden… So ist der neuste Whatsapp-Kettenbrief, dass die Einnahme von Ibuprofen der Grund für die vielen schweren Verläufe in Italien ist. Die Uniklinik in Wien habe das angeblich herausgefunden. Solche Behauptungen in die Welt zu setzen ist krank – sorry – und sie verbreiten zusätzlich Angst und Schrecken… Darüber hinaus gibt es wahrscheinlich noch zig anderer solcher Märchen.

Gebt die Karten nicht zurück

Und dann sind da noch die sogenannten brotlosen Künste. Alle, deren Veranstaltungen gerade verschoben bzw. ausfallen müssen verlieren dadurch ihre Einnahmen. Auch alle, die bei solch einer Veranstaltung nicht auf der Bühne stehen, sondern sich um Ton, Beleuchtung, Kostüm, Bürokratie, Sicherheit, Verpflegung, etc. kümmern, verlieren ebenfalls Ihr Einkommen. So finden sich auf Instagram zum Beispiel einige Aufrufe, das Geld, welches man für die Karten bezahlt hat, nicht unbedingt zurückfordern. Sofern man es sich natürlich leisten kann. Ich bin zwar erste Ende Mai auf der nächsten Veranstaltung und ich hoffe natürlich bis dahin normalisiert sich alles wieder… Doch wenn nicht, werde ich diese Karten nicht zurückgeben… Und ja, ich weiß, dass es nicht nur diese Berufszweige betrifft… Taxifahrer, die komplette Gastro, Hotels, Fluggesellschaften, Messebauer, Eventagenturen, etc. Die Liste ließe sich fortsetzen…conny doll lifestyle: flared leg jeans, Cardigan, Look fürs Homeoffice,

Die schönen Seiten des Lebens

Ich denke, ich habe hinreichend dargelegt, warum ich der Meinung bin, es macht gerade mehr Sinn, Blogs zu lesen, die sich mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigten. Ja, ja – die Kritikerinnen und Kritiker können sagen, die schönen Dinge des Lebens haben derzeit keine Relevanz sind unbrauchbar und sinnlos. Ich sehe das nicht so! Wenn ich mich von Corona in Angst und Schrecken versetzen lassen möchte, dann muss ich nur zum Einkaufen gehen und nach Toilettenpapier suchen. Oder ich lese auf den News-Seiten unserer Republik. Aber es wird auch erlaubt sein, sich mal fünf oder zehn Minuten mit einem Traumreiseziel, einem Beauty-Thema oder Mode zu beschäftigen. Oder nehmt ein Buch zur Hand, schaut Euch ein Fotoalbum an oder träumt mit Euren Lieben vom nächsten gemeinsamen Urlaub. Vielleicht schaut Ihr Euch auch die schönsten Liebesschnulzen an, die Eurer Streamingdienst oder Blu-ray, DVD-Regal hergibt… Es wird erlaubt sein, sich mal ein paar Minuten aus der Realität zu stehlen… Das könnt Ihr heute zum Beispiel bei Annette alias Lady of Style, die einen ganz wunderbaren Frühlingslook mit THE BRITISH SHOP zeigt.

Ein Wochenende in einer anderen Zeiten

Und ich mich das derzeit mit meiner Flared Leg Jeans. Die habe ich nämlich an dem Wochenende bei Cla in Frankfurt gekauft. Vor zwei Wochen noch hatte ich eine gute Zeit mit Cla, ihrer Tochter und Sabina. Wir haben noch einigermaßen unbeschwert ein paar Stunden in Frankfurt verbracht. Die Hose habe ich bei &otherstories gefunden und genaugenommen ziehe ich sie seitdem auch nicht mehr aus. Der Flared leg Jeans gehört schon immer meine heimliche Liebe und ich freue mich, dass es sie jetzt auch wieder mit einem höheren Bund zu kaufen gibt. Bequem und stylish zugleich und deswegen für mich die perfekte Hose im Homeoffice. In diesem Sinne meine Lieben… Lasst Euch nicht in Angst und Schrecken versetzen, wascht Euch die Hände und versucht positiv zu bleiben und wenn Ihr Euch über die aktuelle Lage informiert, dann zum Beispiel im Podcast vom NDR mit Christian Drosten. Den finde ich wirklich verständlich… Habt einen entspannten Sonntag…

Bei Susi alias Texterella gibt es heute auch einen Beitrag über Corona.
Und letzten Sonntag habe ich bereits einen Beitrag zum Virus geschrieben.

Außerdem noch ein Appell an alle Bayern, die noch keine Briefwahl gemacht haben… Bitte geht wählen…!!!


Hose: &otherstories (Affiliatelink)
Bluse und Schuhe: Zara – das ist beides schon jahrelang bei mir… und hellblaue Blusen sind absolut absolut zeitlos. Das Exemplar von Soluzione gefällt mir gut – via Breuninger (Affiliatelink).
Cardigan: Rabens Saloner – ein wirklich tolles Label ein Blick in deren Webshop lohnt sich.


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7 Comments

  • Iris Lingen

    Liebe Conny,
    ich danke dir für diesen Blogpost.
    Ich kann nur sagen, du sprichst mir aus der Seele.Deine Modeinspirationen liebe ich sowieso und grade jetzt „Balsam für die Seele“.
    Ich wünsche dir alles Liebe, Gesundheit sowieso.
    Liebe Grüße Iris

  • Bettina

    Liebe Conny,
    Danke für diesen Blog!!
    Du sprichst mir so was von aus der Seele!
    Wir werden sehr, wie alles weitergeht… morgen wird entschieden, ob mein Hotel schließt…
    Jedoch bin ich trotzdem, oder erst recht positiv! Und lasse mir mein Lachen auch nicht nehmen! Denn das tut mir gut!
    Bleib gesund meine liebe und pass auf dich auf! Ich freue mich auf deinen nächsten Beitrag!
    Liebe Grüße die Betty

    • Hasi

      Liebe Conny, ich finde das so klasse, dass Du Deine bereits gekauften Karten nicht zurück geben wirst. Gerade jetzt sollte man – sofern man es sich natürlich leisten kann – nicht kleinlich denken, sondern die Gemeinschaft und die Mitmenschen im Auge behalten. Und wir schaden uns doch im Endeffekt selbst, wenn wir diejenigen, die der jetzigen Situation wirtschaftlich frontal ausgeliefert sind, nicht solidarisch gegenüber stehen. Ich hoffe sehr, dass meine Stadt, mein Land inkl. ihren Geschäften, Künstlern, Handwerker, Hotels, Cafes, Gaststätten etc. nach der Krise noch so sein wird wie jetzt und möglichst alle – natürlich auch gesundheitlich – gut durchkommen. Und ich freue mich, durch Deinen Blog immer noch ein schönes, vertrautes und hochgeschätztens Stück Normalität gepaart mit scharfem Blick und gesundem, pragmatischem Menschenverstand erleben zu dürfen. Ich sehe es ebenfalls so, dass es gerade jetzt umso wichtiger ist, weiterhin auch noch die leichten, bunten, heiteren Seiten des Lebens nicht aus den Augen zu verlieren. Und diese vielen Schreckensmeldungen, welche sich tatsächlich sehr oft in allen Medien wiederholen, sind wirklich teilweise kontraproduktiv, da diese bei so manchen offenbar einen panischen Tunnelblick ausgelöst haben. Die geplünderten Regale in den Läden waren in der Tat bizarr. Wenn sogar mal die Bio-Nudeln und Vollkornprodukte überall fast komplett vergriffen sind… *Augenverdreh*
      Liebe Grüße und Dir und Deiner Familie eine gute Gesundheit! 🍀
      Hasi

  • Barbara

    Liebe Conny,
    auch mir sprichst du sooo aus der Seele. Vielen Dank für deinen Post, der meiner Meinung nach das grosse Durcheinander gut sortiert – ich finde auch, man sollte sich auf das Positive konzentrieren. Und dass das überhaupt nicht heisst, dass man den Ernst der Lage nicht kapiert.
    Schwierig finde ich, herauszufinden, welchen Berichten man glauben kann und welchen nicht. Da ist wohl auch der gesunde (…) Menschenverstand gefragt.
    Letztendlich hoffe ich, dass die mehr oder weniger radikalen Massnahmen die Verbreitung des Virus eindämmen und ein Ende absehbar wird.
    Interessanterweise hab ich auch beschlossen, die Karte für eine Veranstaltung nicht zurückzugeben, sollte sie denn nicht stattfinden. Denn das Ausmass der Verluste in all den Bereichen der Händler, Ladenbesitzer etc. ist glaube ich auch kaum vorstellbar…
    Alles Gute!! Gesundheit vor allem…
    Liebe Grüße, Barbara

  • Katja

    Liebe Conny ,
    zur Zeit kommt wirklich niemand um das Thema Corona vorbei ……
    Ich leide an einer Autoimmunerkrankung, gehöre also zur Risikogruppe und
    kann das teilweise dumme & rücksichtslose Verhalten mancher Menschen nicht nachvollziehen.
    Nicht nur Toilettenpapier fehlt , hier sind die Regale teilweise komplett leer und Lieferungen
    kommen nur kleckerweise an .
    Da wird zu Corona Partys aufgerufen, die Menschen sitzen Schulter an Schulter in den Eiscafés .
    In solchen Situationen zeigt sich der Charakter.
    Als letzte Konsequenz werden wir um eine Ausgangssperre nicht herumkommen…..

    Liebe Grüße & bleibt gesund !

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