conny doll lifestyle: Batikkleid, sego-Store, segostore, Offlineshopping, nachhaltig, Modeblogger, Verantwortung
Gedanken über Nachhaltigkeit

Tragen nur Modeblogger die Verantwortung für unseren Konsum?

Zu Beginn meiner Bloggerzeit, da wurde uns Modebloggern häufig vorgeworfen, wir würden für alles Werbung machen. Man könnte nicht mehr unterscheiden, zwischen den „echten“ Inhalten und dem, was wir nur schrieben, weil wir ein/zwei/drei Teile „geschenkt“ bekommen. In Anbetracht der Entwicklung in der Socialmedia-Welt erscheint mir dieser Vorwurf geradezu lächerlich. Denn auch, wenn es sicherlich solche BloggerInnen gab und gibt. Zum Bloggen gehört in jedem Fall ein wenig mehr, als Bilder in sozialen Netzwerken hochzuladen und mit einem Label zu markieren. Doch mit der Werbeflut in den sozialen Medien haben die wenigsten Probleme. Das ist zumindest mein Eindruck. Dafür ist es nun zwingend notwendig, den Modebloggern ihre Verantwortung bewusst zu machen. Das mache ich heute, in Form eines Batikkleides vom SEGO-Store.

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Nope, ich möchte nicht jegliche Verantwortung von mir weisen. Und auch nicht von allen anderen Modebloggern. Natürlich tragen wir  Verantwortung. Wie eigentlich jeder, der irgendwo, irgendetwas veröffentlicht. Das gilt meiner Meinung nach auch für jeden Kommentar, der innerhalb der sozialen Netzwerke oder in sonstigen Foren veröffentlicht wird. Verantwortung tragen nämlich nicht nur Modeblogger und sie hat auch nicht ausschließlich mit Mode zu tun. Aber ich schweife ab… Wie gesagt, ich bin natürlich der Meinung, Modeblogger tragen Verantwortung und wir sollten genau überlegen, für welches Produkt, welchen Shop oder welches Label wir werben. Ich für meinen Teil mache das. Und ich bin mir ganz sicher, dass alle meine Blogger-Kolleginnen, mit denen ich näher verbunden bin es genauso handhaben.

Modeblogger übernehmen durchaus Verantwortung

Kürzlich hat also meine Bloggerkollegin Susi aka Texterella folgenden Kommentar auf diesen Blogpost bekommen: Eine durchaus berechtigte Frage? Allerdings bin ich der Meinung, dass sie bei einem Modeblogger völlig deplatziert ist. Denn zu diesem Zeitpunkt ist das Kleid produziert und bereit für die Konsumentin. In diesem speziellen Fall, stammt das Kleidungsstück vom Label Sheego, eine Marke der Schwab Gruppe. Es wurde also von einem Unternehmen produziert, das seinen Sitz in Deutschland hat. Damit möchte ich nichts schönreden, bzw. so tun, als ob es die Umweltschäden durch die Fashionindustrie nicht gäbe. Natürlich muss da was passieren und ich möchte auch nichts entschuldigen. Aber die Schwab Gruppe beschäftigt laut eigenen Angaben in Deutschland 1.000 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in Hanau. Das bedeutet wohl auch, das Unternehmen zahlt Steuern im Inland und übernimmt die Personal- und die Personalnebenkosten. Außerdem ermöglicht die Schwab Gruppe jungen Menschen eine Berufsausbildung.

Zweifelhafte Fashionshops

Genau solche Kriterien sind es, nach denen ich zum Beispiel meine Mode-Kooperationspartner auswähle. Denn auch diese Argumente haben für mich Gewicht. Natürlich kann ich niemandem hinters Gesicht schauen. Aber ich könnte Euch einen Auszug der Anfragen zeigen, die hier reinflattern. Ich zumindest hatte keine Vorstellung davon, wie viele zweifelhafte Fashionanbieter es gibt. Für diverse Shops bekommt man einen extra Zugang für Modeblogger und darf sich was aussuchen – for free versteht sich. Allerdings werdet Ihr solche Kleidungsstücke auf meinem Blog vergeblich suchen. Für diese Shops, bei denen man oft auch kein Impressum findet, mache ich keine Werbung (weder hier noch auf Insta) und ich verlinke sie auch nicht via Amazon. Eine Kostprobe dieser Labels findet Ihr z. B. unter dem Hashtag #femmeluxefinery auf Instagram.conny doll lifestyle: Batikkleid, sego-Store, segostore, Offlineshopping, nachhaltig, Modeblogger, Verantwortung

Kritik am Konsumverhalten ist gut

Natürlich könnte man nun sagen, das reicht nicht Conny. Modeblogger dürfen jetzt nur noch Werbung für wirklich grüne Labels machen und am allerbesten ist es, wenn man alles selber näht und strickt. Jawohl! Ich finde das auch! Und dann baue ich noch die Baumwolle auf dem Balkon an und halte mir Schafe und Ziegen für die Wolle. Den Strom für die Nähmaschine (die ist natürlich aus Holz oder Eisen) erzeuge ich mit einem Solardingens auf dem Dach und gieße die Baumwolle nur mit dem Wasser aus der Regentonne. Entschuldigt, ich drifte schon wieder ab. Es ist nicht so, dass Kritik am Konsumverhalten gänzlich unangebracht ist. Aber Leute, Konsum ist keine neuzeitliche Erfindung. Und jetzt kommt die Topnews: Modeblogger haben den Konsum nicht erfunden

Modeblogger
haben den Konsum nicht
erfunden !!!!

Modeblogger sind ansprechbar

Ebenso haben die Modeblogger die Werbung nicht erfunden. Was allerdings ein großer Unterschied zu vielen anderen Werbeformen ist, wir Blogger sind ansprechbar. Wir sitzen vor unseren Displays und Bildschirmen und lesen alles, was an Kommentaren eingeht. Ausnahmslos. Und wir setzen uns damit auseinander. Im Gegensatz zur Fernsehwerbung oder Zeitung. Mich würde interessieren, ob Kommentatoren solch kritischer Worte schon mal an ein Modemagazin geschrieben haben oder an einen Fernsehsender? Vielleicht an einen Hersteller? Oder an die Politik? Letztere ist für mich genau die richtige Adresse. Denn wer sorgt denn dafür, dass Lieferwege undurchsichtig sein können und wir westlichen Wohlständler, Länder und deren Ressourcen ausbeuten können? Warum brauchen wir mehr Wirtschaftsgemeinschaften und Freihandelsabkommen?

Umweltschutz ist ein Diskussionsthema

Und warum ist der Umweltschutz in der Politik ein reines Diskussionsthema? Ständig wird geschwafelt und geschwafelt und dann wird beschlossen, dass weitergeschwafelt wird. Warum wird hier keine friedliche Demo organisiert? Warum ist Plastik immer noch nicht verboten? Und warum ist der Brexit so schwierig und kompliziert? Weil die lieben Briten keine Zölle zahlen wollen und es ihnen ganz recht wäre, wenn der Warenhandel so weitergehen würde wie bisher. Allerdings ohne Vorschriften von der EU. Weil sie ihre eigenen Abkommen, vor allem mit China abschließen wollen. Warum also? Damit die Wirtschaft des Landes nicht leidet. Das zumindest ist meine Meinung. Es geht immer nur ums Geld, denn Geld regiert die Welt. Von Modebloggern hat in diesem Zusammenhang noch nie jemand gesprochen.conny doll lifestyle: Batikkleid, sego-Store, segostore, Offlineshopping, nachhaltig, Modeblogger, Verantwortung

Und was ist mit Fußball?

Hinzukommt, die Modebloggerei ist für 40plus-Blogger eine eher brotlose Kunst. Jede geringfügig Beschäftigte verdient mehr, als ein Modeblogger. Wenn man seinen Blog rein auf Fashion ausrichtet, dann ist es genaugenommen nichts weiter als ein Hobby mit Gewerbeschein. Für das man sich nach mancher Meinung permanent rechtfertigen sollte. Warum muss sich der Fußball-Sport eigentlich nicht über den Einsatz von Mikroplastik auf Kunstrasen rechtfertigen? Weil Fußball des Deutschen liebstes Kind ist? Ich jedenfalls werde hier auch weiterhin über Labels und Shops schreiben, von denen ich glaube, dass sie hier in Deutschland das Richtige tun. Ausbilden, Arbeitsplätze schaffen, erhalten und Steuern zahlen. Denn für manche Region sind diese Firmen ein großer Segen.

Bist Du bereit, den Mehrpreis zu bezahlen?

Und manche Shops versuchen vielleicht sogar das Unmögliche möglich zu machen. Sie verbinden nachhaltige Fashion mit vielleicht nicht ganz so nachhaltig produzierter Ware. Denn am Ende entscheiden wir ja immer selbst für was wir unser Geld ausgeben und ob wir bereit sind, den Mehrpreis für grüne Labels zu bezahlen. Denn ganz klar ist, unser ganzes Wirtschaftssystem basiert darauf, dass wir Waren konsumieren… Und wisst Ihr was, meiner Auffassung nach, darf es auch noch Orte geben, wo es eben um die schönen Dinge im Leben geht. Um Inspiration und um, ja, um Kleider. Denn seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar noch länger, ziehen sich die Menschen schöne Kleider an. Das haben sie sogar schon getan, als sie sich noch Knochen in die Haare gebunden haben und von Modebloggern noch keine Spur gewesen ist.

Batikkleid vom SEGO-Store

So, meine Lieben – ich habe fertig. Doch natürlich nicht ohne noch ein Wort zum Outfit zu verlieren. Schließlich bin ich Modeblogger. Allerdings nicht eine von dieser Sorte, der die Firmen alles in den Popo schieben – ich kaufe mir meine Kleidung auch selbst. So, wie dieses Batikkleid. Das habe ich beim SEGO-Store entdeckt. Wobei genau genommen hat es mich entdeckt. Christine, die Chefin vom SEGO-Store meinte nämlich, dass das definitiv mein Kleid sei. Das nenne ich mal Service. Und für mich ist das ebenfalls verantwortliche Werbung, wenn ich mit meinen Worten den Handel in der Region unterstützen kann. Und ich hoffe, es gelingt mir. Im Übrigen sind laut statistischem Bundesamt die Konsumausgaben in Deutschland für Innenaustattung höher als die für Kleidung und Schuhe. Insofern scheinen also die Interieurblogger das Problem zu sein… 🙂 Habt nen schönen Sonntag liebe alle. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Meinung zum Thema verratet… Wie gesagt, ich lese alles, was da kommt!!!


Kleid: Anokhi via SEGO-Store (Kein Affiliatelink – wenn ich irgendwas vom SEGO-Store verlinke, verdiene ich daran keinen Cent)
Jeansjacke: S.Oliver – und diese Jacke ist schon so alt, da gab es auch noch keine Blogs – möglicherweise ist sie auch nicht mehr ganz im Trend – aber es ist für mich nachhaltig auch Teile zu kombinieren, die nicht mehr so auf der Höhe der Zeit liegen. Das gilt für die Trägerin ja in gleichem Maße. Eine echt mega lässige Jeansjacke von Rinascimento gibt’s beim Breuninger  (Affiliatelink) und sie ist ein echtes Schnäppchen, weil im Sale und noch in vielen Größen vorhanden.
Tasche: Mango – auch schon ein paar Jahre alt… beim Breuninger ist diese wunderschöne Tasche von See by Chloé (Affiliatelink) zu haben
Schuhe: Marc O’Polo – noch älter…. und ich trage sie am liebsten zu Schlaghosen. Habe keine vergleichbaren gefunden.


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9 Comments

  • Marie

    Guten Morgen!
    Danke für die Sonntagspredigt und diesen Blog !!Ganz klar: Jede ist für ihr Konsumverhalten und ihr Handeln selbst verantwortlich! Und oft ist es anstrengend und nervig sich damit zu beschäftigen….Ich lese (ausgewählte) Blogs zur Entspannung und immer freiwillig!!! Manchmal inspiriert mich etwas, oft fühle ich mich gut und witzig unterhalten.
    Ich bewundere wieviel Zeit, Arbeit und Herzblut manche Bloggerin und mancher Blogger in diese Form der Arbeit und /oder Freizeitbeschäftigung steckt und ich das Ergebnis kostenlos lesen und anschauen kann. Für jede, mit Werbung vollgestopfte Zeitung muss ich bezahlen…..
    „ASK YOU WHY, BEFORE YOU BUY“ ist ein ständiges Motto geworden und erspart mir die Lektüre der Kondo-Bücher😉
    Ooh, das ist jetzt auch eine Mini-Predigt geworden.😮
    Beste Grüße!

    • Conny

      Daaanke liebe Marie… Und ja, Du hast auf jeden Fall recht… Es freut mich, dass Du das so siehst, wie ich… Ich denke, es ist leichter andere Leute in die Pflicht zu nehmen, bevor man bei sich selbst anfängt… Das kenne ich von mir schon auch. Doch Blogs sind ja keine Pflichtlektüre… (außer meiner natürlich), sondern nur ein Angebot. Ich könnte das ja noch nachvollziehen, wenn wir 40 plus-Blogger Primark-hauls machen würden… Aber jede von uns, macht sich durchaus Gedanken, was sie zeigt und postet nicht achtlos irgendwelche Kleidungsstücke…
      Ich danke für Deinen Kommentar liebe Marie und wünsche Dir einen schönen Sonntag ❤️ lieber Gruß Conny

  • Nancy

    I like companies who are more social aware! Your dress is gorgeous and how good a denim jacket always looks on a dress! Hope to see you on my Fancy Friday linkup party!

  • Christin

    Liebe Conny,

    solche Kommentare machen mich auch immer total wütend – ich bin kein hirnloses Wesen und kann entscheiden, welchen Blog ich lese und was ich wo und wann kaufe! Und dann dieser moralische Zeigefinger u n d noch am besten anonym, grrr 😠.

    Ansonsten stimme ich der Marie, (s.o.) 100%ig zu.

    Schönen Sonntag und lG

    Christin

    • Claudia

      Liebe Conny,

      kein einfaches Thema. Aber mit der (verbalen) Keule auf andere los gehen bringt natürlich nichts,außer Widerstand.
      Für mich ist das schon ein großes Thema, Konsumverzicht und weniger Ressourcen verbrauchen,aber ich fange bei mir selber an und mache keine moralischen Vorhaltungen,denn perfekt bin ich natürlich nicht. Bei mir gibt’s nicht einiges, was verändert werden könnte. Aber ich mache z. Z. bei der slowfashionseason mit und kaufe nichts neues. Generell kaufe ich weniger, bin mit dem was ich habe sehr zufrieden und falls ich doch etwas neues brauche,schaue ich bei Labels, die so produzieren, dass nicht nur CO2 günstig hergestellt wird, sondern auch fair bezahlt wird. Dafür bin ich bereit mehr zu bezahlen. (Achtung Werbung: das letzte neue Teil war eine Bluse von Eterna , kostet halt schon etwas mehr, aber produziert in Deutschland und die Qualität stimmt)Mehr bezahlen tue ich auch wenn ich Lebensmittel einkaufe, meine Männer sind ja noch Fleischesser und da kostet Bio eben locker drei Mal so viel.
      Wir haben seit diesem Jahr eine Photovoltaik Anlage auf dem Dach. Das nächste Auto wird ein Elektrokleinwagen.
      Mich haben ganz viele Berichte der letzten Wochen, Monate und Jahre zum Nachdenken gebracht und deshalb mein Konsumverhalten verändert. In meinem Bekannten und Freundeskreis ist das mittlerweile auch bei vielen so.
      Information ist wichtig, moralischer Druck bringt nur Widerstand.
      Ich freue mich bei dir natürlich immer, wenn du uns neue Kombinationen mit „alten“ Teilen zeigst. Das ist auch slowfashion.
      Finde es gut, wenn du solche sozialkritischen Themen hier aufgreifst.
      Liebe Grüße, Claudia

  • Sabine Gimm

    Huhu Conny,

    das Kleid ist wirklich wie für Dich gemacht. So eine hübsche Batik. Erinnert mich stark an die 70er. Da haben wir noch gefärbt, was das Zeug hält.

    Für den Konsum sind wir alle verantwortlich. Auch vor meiner „Blogger-Karriere“ ging ich schon gern shoppen. Es liegt einfach daran, dass wir uns gern herausputzen.

    Den Moralapostel spiele ich selbst höchst ungern. Denn mal Hand aufs Herz. Theoretisch bräuchten wir an Klamotten nur wenige Basics, die wir nur dann ersetzen, wenn sie nicht mehr passen oder kaputt sind. In der Regel haben die Menschen viel mehr im Kleiderschrank als nötig. Da nehme ich mich nicht aus.

    Ich kaufe auch nicht nur nachhaltig. Wenn ich durch die Kieler Innenstadt laufe, finde ich überwiegend Modeketten, die es in jeder anderen Stadt gibt. Also wird öfters online geshoppt.

    Die Euro-Läden gibt es natürlich auch. Aber nur noch wenige. Da riecht es schon nach Formaldehyd, wenn mann den Laden betritt. Viele Menschen können sich keine Kleidung nebenbei leisten und sind froh über billig gekaufte Klamotten. In der Kleiderkammer findet man auch nicht immer das Passende. Und in Jutesäcken will keiner rumlaufen. Das ist natürlich fatal.

    Liebe Grüße Sabine

  • Tina von Tinaspinkfriday

    Liebe Conny, ich wollte es erst nicht glauben, dass Susi diesen Kommentar bekommen kann. Na ja aber der Zeitgeist ist grade so, dass man mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, statt bei sich selbst nachzuhaken. Jeder Konsument kann steuern was er macht. Für was er sein Geld ausgiebt. Wenn wir jetzt alle selber klöppeln und nix mehr konsumieren hilft das der Welt sicher. (Ironie) Da bin ich ganz bei Dir. Jeder kann sich das aussuchen, wie er leben möchte..welche Blogs er liest etc. Genau wie Blogger aussuchen können mit wem sie kooperieren. Ich wähle aus und sage ab wenn ich nicht hinter den Waren oder der Firmenphilosophie etc. stehe. Da hast Du vollkommen recht. Man kann nicht alle Blogger über einen Kamm scheren.
    Dein Kleid ist klasse und steht Dir hervorragend.
    Liebe Grüße Tina

  • Hasi

    Grundsätzlich gibt es ein Zauberwort, welches Eigenverantwortung heisst. Das bedeutet: Ich persönlich entscheide, wo und was ich kaufe. Und wie es die Eigenverantwortung mit sich bringt, sind nicht andere für mein Konsumverhalten verantwortlich. In der heutigen Zeit stehen reichlich Mittel und Wege zur Verfügung, sich über Umwelt-, Ressourcen- und Ausbeutungsprobleme schlau zu machen und daraus dann ggf. Konsequenzen zu ziehen. Die Schuld aber auf Blogger zu schieben, wenn mal wieder was Neues im Schrank hängt, finde ich leicht billig. Stell Dir mal vor, man hat eine Freundin, welche beim Shoppen war, man kauft dann auch etwas – und erklärt im Anschluss frech, dass die Freundin daran Schuld sei. Übrigens, hihi, muss ich Dir noch verraten, dass ich seit Tagen überlege, wie ich einem alten weißen Hemd durch eine Batik-Aktion neues Leben einhauchen kann – und dann kommt doch glatt heute die liebe Conny mit einem Batikkleid des Weges! Danke für die Inspiration, ich stöber nämlich schon seit Tagen neugierig im Internet nach Techniken und Ideen. Gut, ich gebe passend zum Thema auch zu, das Färben von Kleidung braucht wirklich überraschend viel Wasser. Aber: Ein Hemd so wieder aus dem Schrankschlaf zu wecken, ist doch immer noch besser, als es gar nicht mehr zu tragen. (…vor allem *hust* hat das Hemd seit der letzten Wäsche eh schon eine blaue Verfärbung am Hals 😉. Wirkt jetzt niicht gerade sehr stylisch, muss ich zugeben… )

    Viele liebe Grüße!
    Hasi

  • EvelinWakri

    Welch ein Konsummensch bin ich?! Also prinzipiell die regionale Shopperin, da ich kaufe in Boutiquen die faire Mode anbieten, doch auch in den Fashiondtores, wenn ich weiß das werde ich nur diese Saison tragen.. Ich lasse mich selten beeinflussen sondern hole Inspiration.!wenn ich etwas kaufe,!dann kann die Modebloggwelt nichts dafür…. ich informiere mich gerne auf Blogs,!aber beeinflusst werde ich nicht.
    Das Kleid finde ich zauberhaft.
    Liebe Grüße EvelinWakri

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