conny doll lifestyle: Fashionblogger und Mutter, Teenager, Erziehungsthemen, Humor, Ribcage-Denim, Highwaist, Denim, Levis,
Erziehungsgrenzen

Teenager – Erziehung unter erschwerten Bedingungen

Die meisten von Euch wissen, hier in der Hütte, leben neben meinem Mann noch zwei Teenager. Und auch ein Hund und eine Katze… von den Tieren, die diese beherbergen möchte ich jetzt nun nicht sprechen. Das hat mit dem Thema auch nüscht zu tun. Bleibe ich lieber bei diesen zwei wunderbaren Teenagern. Das sind sie zumindest dann, wenn sie schlafen… und ich gebe es offen zu, auch dann, wenn sie ein technisches Endgerät benutzen. In beiden Fällen kann man es nämlich sehr harmonisch mit ihnen aushalten. Viele andere Situationen führen sehr häufig zu äh – ich nenne es Mal Meinungsverschiedenheiten. Und eher selten diskutieren wir dabei die großen Fragen des Lebens, sondern wir sind bei unserer Erziehung eher bodenständig veranlagt. Beim Look gibt’s heute das versprochene Styling mit Ribcage-Denim – schließlich sollte es diese Woche um Hosen gehen.conny doll lifestyle: Fashionblogger und Mutter, Teenager, Erziehungsthemen, Humor, Ribcage-Denim, Highwaist, Denim, Levis,

Erziehungsalltag mit Teenager

Bevor ich mich allerdings der Ribcage-Denim widme gibt es noch einen Schwank aus unserem Erziehungs-Alltag mit zwei Teenagern. Unsere bodenständige Themenwahl ergibt sich zum Beispiel daraus, dass ich nicht bereit bin, den Teenagern Dinge abzunehmen, zu denen sie in ihrem Alter durchaus selbst in der Lage wären äh sind. Nehmen wir die Wäsche. In der Regel wird sie von mir sauber im jeweiligen Zimmer abgeliefert. Ich finde das ist schon echt nett. Der Weg in den Schrank ist damit ultrakurz und sollte zu schaffen sein. Meine Meinung! Doch in dieser Hinsicht sind meine Teenager-Kinder praktisch veranlagt.  Die Wäsche liegt halt dann so rum – da man das meiste eh gleich wieder anzieht, ist es völlig unnötig etwas wegzuräumen.

Mütterliche Faulheit

Doch mit dem Thema Wäsche habe ich mich genaugenommen schon abgefunden. Letztlich halte ich mich in deren Zimmern nicht auf und muss mir das Wäschechaos nicht ansehen… Dem Phänomen, eigentlich ungetragene Kleidungsstücke im Wäschekorb zu versenken, begegnete ich mit Faulheit. Ich lasse mir einfach extrem laaaaange Zeit und wasche diese Sachen erst Mal nicht. Seitdem ist größtenteils Schluss mit dieser Unsitte… Und letztlich gibt es wahrlich wichtigere Probleme… Andererseits könnte exakt dasselbe für jedes andere Thema gelten. Wenn ich aber jede Unart meiner Kinder in Relation zum Elend der Welt oder einer schlimmen Krankheit setze, dann könnte ich die Erziehungsbemühungen gleich komplett an den Nagel hängen. Muss mich dann aber nicht beschweren, zwei völlig unselbstständige Wesen heranzuziehen.conny doll lifestyle: Fashionblogger und Mutter, Teenager, Erziehungsthemen, Humor, Ribcage-Denim, Highwaist, Denim, Levis,

Teenager – vom Suchen und Finden

Aber natürlich ist da auch mein Mutterherz. Und ich denke: Die Teenager sind doch noch so klein, wie sollen sie denn ihren Schrank finden oder den Mülleimer für die Bonbonpapiere oder den Wäschkorb für die wirklich benutzte Wäsche? Den Deckel der Zahnpastatube, die Mülltonne wenn der Müllsack voll ist, die Teller, wenn man ein Stück Kuchen isst. Den Staubsauger, weil man das Gebäck ohne Teller gegessen hat? Den Knopf zum Ausschalten des Fernsehgeräts, den Haustürschlüssel, den sie manchmal sogar in der Hand halten und trotzdem klingeln. Selbst die Trinkflasche im Schulranzen versteckt sich manchmal echt ganz fies. Ich habe wirklich vollstes Verständnis dafür – letztlich ist ein Pubertätshirn mit Wichtigerem beschäftigt und da müssen sich mütterliche Alltagsthemen hintenanstellen. Schließlich wissen sie, dass die Spülmaschine voll ist, aber 500 Whatsapp-Nachrichten im Schulchat müssen ja zunächst beantwortet werden. Sonst bekommen die anderen Teenager die Krise.

Ich, das Vorbild

Das versteht niemand besser als ich – denn in dieser Hinsicht bin ich ein wirklich schlechtes Vorbild. Und ich muss mir dann an dieser Stelle auch die Frage gefallen lassen, ob die anderen Unarten ebenfalls von mir übernommen werden? Ich räume auch nicht gerne die Spülmaschine aus – dafür habe ich schließlich zwei Teenager. Und gelegentlich esse ich auch ohne Teller – aber eigentlich nur, wenn die beiden nicht zu Hause sind??? Ich habe noch nie geklingelt, wenn ich meinen Haustürschlüssel in der Hand halte, wobei ich das bei meinem Verwirrungsgrad nicht generell ausschließen möchte und meine Bonbonpapiere würde ich immer sofort in den Müll schmeißen. Ihr seht also, an mir kann es nicht liegen… Insofern ist wohl mein Mann dafür verantwortlich… 🙂 Okay, ich habe den Schuldigen identifiziert und damit ist die Ursachenforschung beendet… Gut, dass mein Mann keinen Blog schreibt.

Die Ernährung des Teenagers

Und bevor jetzt noch irgendwer auf die tolle Idee kommt, hier genauer nachzufragen, wechsel ich kurzerhand das Thema hin zu Ernährung. Da werden die Teenager nämlich immer komplizierter. Während sie früher echt viel gegessen haben, wird die heutige Nahrungsaufnahme ausschließlich nach der Optik beurteilt. Die Krönung dieser neuartigen Ernährungsform – äh „Optikarier genannt“, war vergangene Woche der Satz von meine Sohn: „Diese Bratwurst sieht aus wie eine Wollwurst und Wollwürste esse ich nicht!“ Darauf erwiderte ich, dass das zugehörige Sauerkraut aussieht wie Spaghetti und er es deswegen essen könnte. Nunja – es war ein Versuch… Vielleicht muss ich wieder anfangen, Gesichter zu drapieren – so wie wir es im Kleinkindalter praktiziert haben?  Oder ich schreibe in Zukunft „Hey Alder“ mit Kartoffelpüree auf  die Teller.

Der Teenager und die Diskussion

Okay – eine Überleitung zur Ribcage-Denim bringe ich leider nimmer zustande heute… Ich könnte Euch endlos weitere Beispiele aufzählen – möchte aber zur Ehrenrettung meiner Kinder sagen, dass sie echt total wunderbar sind… Ja, das sind sie und wenn es um den Hund geht, dann halten sie bisher alles, was sie jemals versprochen haben. Manchmal vielleicht mit der ein oder anderen Diskussion – aber das Diskutieren lernen gehört auf jeden Fall auch zur Erziehung und manchmal sind die Teenager-Argumente so gut, besonders an regnerischen Tagen, dass man gar nicht anders kann, als selbst mit dem Hund Gassi zu gehen. Und dieses Gelaber, das haben die zwei definitiv von mir… Jedenfalls ist mir sehr wichtig, dass Ihr diesen Beitrag nicht als Beschwerde über meine Teenager versteht… Ich weiß im Umkehrschluss, dass es auch vielfach Gründe gäbe, sich über meine mütterlichen Qualitäten zu beschweren… 🙂 Zum Beispiel über meine mobile Endgeräte Nutzung… O:-) Habt nen tollen Freitag liebe alle… Und über Eure Geschichten zum Thema freue ich mich immer!!!!


Hose: Levis – ich wollte ein Tragefoto der Rückansicht und habe es vergessen… Beim nächsten Mal denke ich hoffentlich dran. Die Hose findet Ihr in mehreren Farben bei About you (Affiliatelink).
Jacke: Only – die ist steinalt und derzeit ist gerade nichts vergleichbares zu finden.
Pulli: H&M – es gibt dort gerade wieder einen ähnlichen (Affiliatelink).
Schuhe: Dune London – die habe ich auch schon echt ewig – bei Die Hose findet Ihr in mehreren Farben bei About you (Affiliatelink), das evtl. vergleichbar wäre.


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6 Comments

  • Jana

    Guten Morgen Conny,

    fech siehst Du aus!
    Zum Thema Teenager kann ich auch ein Lied singen. Und die von Dir genannten Probleme mit aus-,weg,- und aufräumen kenne ich auch seid Jahren. Ich habe schon Fussel am Mund vom vielen reden. Aber wirklich ändern tut sich nichts. Die sind resistent gegen solche Ermahnungen und Bitten. Hier ein paar Beispiele: Wenn ich einen Zettel in den Flur lege (mit einer Nachricht für das Pubertier) dann würde der Zettel auch nach nach Wochen da liegen. Schliesslich habe ich ihn ja geschrieben, dann kann ich ihn auch wegräumen.
    Teller, Tassen nach deren Benutzung bleiben so stehen (in manchen Fällen mit übrig gebliebenen Essensresten) mit der Aussage, ich war gestern zu müde die wegzuräumen, mache ich heute. (Die Müdgkeit war aber nur so lange, so lange sich das Pubertier in den Gemeinschaftsräumen aufhielt, als es in seinem Zimmer mit Handy ankam, war die schlagartig weg,) Ich habe vieles versucht, Geschirr in sein Zimmer tragen, das rumstehende Geschirr ignorieren, im Gegenzug bei ihn betreffende Dineg genau so agieren….
    Dreckige Wäsche wird nach Aufforderung erst mal aus dem gesamten Zimmer eingesammelt (obwohl da eine Wäschetonne im Zimmer steht), dabei wird auch Wäsche gegriffen, die ich, genau wie Du, sauber bis ins Zimmer getragen habe und welche noch nicht benutzt war!!!! 🙁 Dann wird diese Wäschetonne (die fast überquillt) in das Erdgeschoss getragen und dort abgestellt. Keine Ahnung, was sich das Pubertier dabei denkt, wie die Tonne zu der Waschmaschine in den Keller gelangen soll……Gerade stand die Tonne 3!!! Tage im Eingangsbereich, bis er sie in den Keller gebracht hat. Es fiel mir schwer den Anblick der Wäschetonne so lange dort zu ertragen….Ach Conny, ich könnte ein Buch darüber schreiben, wollen wir uns zusammen tun? 😉 Aber wie Du auch sagst, wir lieben sie ja trotzdem, das steht auch gar nicht zur Debatte, aber Teenagerjahre sind schon nicht ohne und sind für das ein oder andere graue Haar verantwortlich.
    Wünsche Dir ein schönes Wochenende
    Grüsse aus dem sonnigen Berlin

  • Lilly

    Ja Schöne – das ist ein Realitätsbericht… genau SO ist es.. und kein klitzekleines bisschen anders… mein über alles geliebter Sohn ist zB auch der Ansicht, dass ein Herd (Ceranfeld) nach dem kochen nicht geputzt werden muss, denn er benutzt ihn ja am nächsten Tag wieder… Sachen die auf der Treppe zum „mit hinauf nehmen“ liegen, „sieht es nicht“?? OK… er bekam daraufhin eine Brille 🙂 und ja, in seinem Zimmer sieht es wild aus – allerdings aber nur so lange, bis es seiner Freundin zu „wild“ wird 🙂
    Das einzige, um was er sich immer immer und sehr liebevoll kümmert ist Coco*** für sie steht er sogar mehrfach auf und lässt sie raus oder rein oder oder 🙂 aber unterm Strich glaube ich, haben wir alles richtig gemacht *lach – denn wie es eigentlich sein soll, das wissen sie, wir sagen es ihnen ständig 🙂
    Jeans finde ich cool – leider nichts für mich… aber edel und besonders… hab ein wunderschönes Wochenende.. und .. wie wäre mal wieder ein Kaffee*?? KUSS Deine Lilly

  • Eva

    Oh ja, ich kann mich gut erinnern!
    Unvergessen die Mahlzeiten, in denen mir die Welt neu erklärt wurde und der Teenager dafür plädiert hat, dass Kiffen als Menschenrecht einzuführen sei.

    Bezüglich Nahrungsaufnahme waren sie problemlos, wenn man im Zimmer ‚vergessene‘ ketchupverschmierte Teller (und Ähnliches mehr) mal ausblendet.

    Kleiner Trost: dies alles hat mal ein Ende und plötzlich stehen da erwachsene, tolle junge Menschen vor einem und man freut sich und sieht, dass man vielleicht doch Vieles richtig gemacht hat.

  • Nicole

    You made my day! 🙂
    Bei jeder – wirklich jeder(!) Zeile habe ich genickt und auch herzlich gelacht.
    Ich dachte, Du sprichst von unserem Sohn!
    Hier ist es ganz genauso!!!

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