Conny im schwarzen Strickkleid mit schwarzer Spitzenstrumpfhose, draußen fotografiert.

Spitze kombinieren. Warum die Mischung aus Lace und Strick für mich ein Wintermärchen ist

Autorin: Conny Doll
Zuletzt aktualisiert: 29. November 2025

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich mag Gegensätze. Nicht unbedingt im Alltag, da reichen mir die Herausforderungen meist völlig aus. Aber in der Mode liebe ich sie. Vielleicht, weil Mode für mich oft näher an Kunst ist als an Funktion.
Und in keiner Kunstform gilt dieser Satz Gegensätze ziehen sich an so sehr wie bei der Kombination aus Spitze und Strick. Strick hat dieses warme, ruhige, winterliche Gefühl.
Spitze dagegen ist zart, fein, fast ein bisschen geheimnisvoll.
Beides zusammen ergibt für mich einen Look, der nie laut ist, aber immer etwas erzählt.

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Ein Wiederfund, der mich wirklich gefreut hat

Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes finden.
Ich war fest davon überzeugt, dass mein alter Karo-Rock irgendwo sein muss. Schließlich verschwindet ein Rock ja nicht einfach. Dachte ich.
Aber statt des Rocks habe ich ein Strickkleid wieder in der Hand gehabt, von dem ich wusste: Das besitze ich! Aber irgendwie hatte es sich still und heimlich unter einem anderen Kleid auf dem Bügel versteckt.

Und ich sag’s euch ehrlich:
Ich habe mich gefreut wie ein Schnitzel.
Manchmal sind die besten Mode-Momente die, die man gar nicht geplant hat.

Mit der Spitzenstrumpfhose dazu wurde der Look für mich sofort stimmig.
Diese Mischung aus warmem Strick und dem feinen Muster hat exakt das erfüllt, was ich an solchen Gegensätzen so liebe. Es ist ein bisschen leise, ein bisschen verspielt und trotzdem absolut wintertauglich.

Strick verkörpert Wärme, Spitze das Zarte.
Und genau diese Gegensätze liebe ich an Mode.

Spitze, aber in der sanften Version

Nicht jede von uns möchte direkt in einem kompletten Spitzenoberteil oder einem transparenten Dress das Haus verlassen. Muss man auch nicht.
Spitze funktioniert wunderbar in kleinen Dosen. Ein Saum, ein Ärmelabschluss, ein Kragenrand.
Oder eben ein Oberteil, das nur ein kleines bisschen hervorschaut – so subtil, dass man zweimal hinschaut, um es zu bemerken. Ich mag diese feinen Details, weil sie Outfits nicht verändern, sondern bereichern.
Und vor allem, weil sie nicht festlegen, sondern Raum lassen. Für Wohlgefühl, Humor, Haltung, Laune. Genau das, was Mode für mich sein soll.

conny Details - Spitzenoberteil und Strickjacke kombiniert

Und dann gibt es natürlich die mutige Seite von Spitze

Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch einmal ausprobieren würde, wie weit Spitze gehen darf.
Dieses transparente Kleid gehört definitiv in die Kategorie: Ich schaue mir das im Spiegel erst mal selbst an und entscheide dann. Es spielt mit Unterwäsche, zeigt, was man tragen möchte, und braucht eine gewisse Portion Selbstverständnis.
Mit einer Hose drunter wird es alltagstauglicher, mit einer Jacke drüber sogar fast gesellschaftsfähig. Für eine Weihnachtsfeier wäre es ohne Schicht darüber vermutlich eher ein Gesprächsaufhänger, aber hey, das hängt ja auch vom Team ab. Was ich daran aber liebe:
Es zeigt, wie vielseitig Spitze ist.
Nicht brav, nicht nur festlich, sondern ein Material, das sich je nach Kontext völlig anders anfühlt.

Warum Spitze für mich so gut in die Winterzeit passt

Vielleicht, weil sie etwas Feines in die dick eingepackten Tage holt.
Vielleicht, weil gerade die Kombination mit Strick dieses warme und zarte Gleichgewicht schafft. Oder weil sie uns erlaubt, ein Detail zu tragen, das nicht laut ist und trotzdem Wirkung hat. Für mich zeigt Spitze im Winter einfach, dass gerade in den ruhigeren Monaten oft die schönsten Details stecken.

Zum Schluss eine kleine Empfehlung

Wenn ihr euch an Spitze herantasten möchtet, fangt klein an.
Eine Strumpfhose ist ideal.
Ein sichtbarer Spitzenrand unter einem Pullover funktioniert genauso gut.
Und wenn ihr irgendwann Lust auf mehr bekommt, werdet ihr merken, wie gut sich das Material anpasst. Mode muss nicht mutig starten.
Oft reicht ein Detail, um etwas im Look zu verändern – und manchmal findet man dabei sogar ein Strickkleid wieder, das man längst vergessen hatte.
Jetzt bin ich neugierig:
Welche Art von Spitze fühlt sich für euch richtig an. Kleine Details oder gleich ein größeres Statement. Ich wünsche euch einen ganz wunderbaren 1. Advent und bedanke mich euren Besuch und eure Zeit. Und vielleicht empfehlt ihr mich weiter, wenn euch gefällt, was ihr lest.

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Details

conny trägt ein Strickkleid mit Spitzenstrumpfhose in schwarz mit langen Stiefeln

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3 Kommentare

  1. Guten Morgen Conny, das Strickkleid ist ein tolles Teil, gerade mit Spitze. Das sieht so genial elegant und sexy, ja festlich aus. Schön, dass Du es wiederentdeckt hast. Ich kann mir Deine Freude gut vorstellen. Hm bleibt nur noch die Frage, wo ist Dein alter Karorock? 🤭
    Ich wünsche Dir einen schönen Adventsonntag, liebe Grüße Tina

    1. Liebe Tina,
      ganz herzlichen Dank für deinen schönen Kommentar und ich sehe, Du stellst die richtigen Fragen. Ich suche den Rock immer noch… aber habe die Suche zwischenzeitlich auch auf den Einzelhandel ausgeweitet. Ich befürchte nämlich, ich habe ihn weggegeben…
      hab noch einen schönen Abend und ne gute Woche, lieber Gruß, Conny

  2. Hallo Conny,

    das sind wirklich traumhafte Winter-Outfits! Und gerade bei diesem milden Wetter lassen sie sich gut tragen. Vielen Dank, dass du immer wieder so schöne Style-Inspirationen auf deinem Blog teilst.

    Beste Grüße,
    Mark

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