conny doll lifestyle: Von Körpergrößen und Kleidergrößen - Sommermode mag ich luftig
Sommeroutfit

Von Körpergrößen und Kleidergrößen – Sommermode mag ich luftig

Heute gibt’s mich nur kurz und mit einem weiteren Hosenbeweis für meine kürzlich aufgestellte These. Die mit den überlangen Beinen. Solltet Ihr nun nicht wissen, wovon ich spreche, dann empfehle ich Euch einen Blick in diesen Blogpost zu werfen. Berechtigterweise merkte eine Followerlady of Instagram an, dass man weite Hose in jedem Fall besser kürzen könne, als enge. Da gebe ich Ihr absolut recht und widerspreche gleichzeitig. Denn Menschen mit wenig Fachexpertise sollten überhaupt keinem Kleidungsstück mit Nadel und Faden oder gar einer Schere zu nahe kommen. Außerdem gibt es auch überlange Jeans. Und diese zu kürzen, benötigt in jedem Fall Fachwissen und am besten auch eine Nähmaschine. Ich kann mit beidem nicht dienen. Ich verstehe es aber nach wie vor nicht, dass für Frauen, die laut Statistik in Europa durchschnittlich 1,66 Meter groß sein sollen, Hosen produziert werden, die Körpergrößen von mindestens 1,75 voraussetzen.

„Normale“ Schnitte für „normale“ Menschen

Mal ganz abgesehen: Mit dem nötigen KnowHow könnte man jedes Kleidungsstück ändern. Dennoch frage ich mich, warum die Teile dann überhaupt für die Masse produziert werden? Dafür sind Kleider von der Stange doch eigentlich gedacht. Aber letztlich steht die Hose ja nur stellvertretend für so viele Stücke, die für „normale“ Menschen geschneidert sind. So sehen viele taillenhohe Hosen oder Röcke toll aus, sind aber sehr unbequem, sobald man sich damit hinsetzt. Auch manche körpernahen Blusen oder Shirts schränken einen in der Bewegungsfreiheit ein. Manche sind dafür gedacht, sie in die Hose zu stecken, gerade bei einem Business-Outfit sieht das aufgeräumter aus. Doch die Blusen sind so kurz, dass man sie nicht in eine „normal“ geschnittene Hose stecken kann. Oder sie rutschen bei jeder Bewegung wieder raus. Meine Schmerzgrenze in diesen Dingen ist ziemlich hoch – also ich akzeptiere viel fürs Aussehen. Letzteres gewinnt bei mir meistens, wenn es in Konkurrenz zur Bequemlichkeit oder Funktionalität steht.

conny doll lifestyle: Von Körpergrößen und Kleidergrößen - Sommermode mag ich luftig

Die Masse hat die falsche Körpergröße

Ich mag Trompetenärmel. Ein Albtraum im Alltag. Zumindest für jeden, der selbst für selbigen sorgt. Ich liebe V-Ausschnitte. Selbst wenn sie manchmal zu tief sind und ich immer noch eine Lösung für darunter brauche. Außerdem bin ich Fan von Puffärmeln, selbst wenn das Bügeln ein Albtraum ist. Das gilt ebenfalls für Kleidung aus Seide und Leinen. Und manches Gezuppel an Kleidungsstücken, weil hier und da etwas verrutscht, akzeptiere ich. Vielleicht liegt es ja an meiner Statur? Während für die Masse also zu lange Hosen produziert werden, sind die Blusen für die Masse eher zu kurz. Eine Logik, die sich mir in den letzten 35 Jahren nicht erschlossen hat. Bin ich also insgesamt zu kurz geraten und obenrum doch irgendwie zu lang? Oder aber liegt es vielleicht gar nicht an mir, sondern an den Schnitten, die bei vielen Herstellern und Brands irgendwie immer noch gleich zu sein scheinen. Wobei das in der Regel nicht für alle Kleidungsstücke gilt. Da entspricht die Größe 38 bei Hose X nicht der Größe 38 bei Hose Y. Das ist auch der Grund, warum ich TONI so mag – da passiert sowas nicht.

Meine Woche war …

Aber eigentlich bin ich schon wieder vollkommen abgeschweift. Denn schließlich hatte ich das Dilemma mit den Größen gerade erst hier im Blog thematisiert. Ich schätze, es gibt darüber aber noch mehr zu sagen. Doch sicher nicht heute. Denn ich hatte ursprünglich gedacht, ich erzähle Euch in einer kurzen Geschichte, wie meine Woche so gewesen ist. Denn zugegeben möchte ich gerade meine freie Zeit nicht unbedingt vorm Rechner sitzen, weil mich diese Woche so doofe Kopfschmerzen plagen. Die stehen sicherlich in sehr direktem Zusammenhang mit meiner Kiefer-OP. Ich weiß gar nicht, ob ich es erzählt habe, aber neben meinen beiden Implantaten hat sich nun ein weiterer Zahn aus meinem Kiefer mit einem lauten Knacken verabschiedet. Dieses Thema, mit all seinen Facetten, wäre sicher auch ein toller Aufreger-Beitrag hier auf dem Blog. Wenn ich mich dabei nicht immer so ärgern müsste, hätte ich die Geschichte wahrscheinlich schon längst geschrieben. Außerdem plagen mich seit Corona immer wieder doofe Kopfschmerzen, für die es keine richtige Ursache gibt.

conny doll lifestyle: Kleidergrößen - Sommermode mag ich luftig

Sommermode mag ich luftig

Aber bevor ich mich mit derlei Dingen beschäftige, zeige ich Euch lieber noch einen Look mit einer eben viel zu langen Hosen. Diese Leinenhose kann ich nur tragen, wenn ich sie mit hohen Schuhen kombinieren. Aber im Sommer mag ich keine Pumps, deshalb bin ich dankbar für die Mode mit Chunky-Sandalen, die ja häufig eine Plateau-Sohle haben und ich bin dankbar für Wedges. Für mich die perfekten Schuhe bei hohen Temperaturen. Meiner Meinung nach sehen Wedges in Sandalenform am besten aus. Wobei ich auch schon Stiefeletten mit diesem Absatz hatte. Somit wäre wieder bewiesen, dass es eben für alles auch Ausnahmen gibt. Die Seidenbluse ist auch eines meiner Sommer-Highlights. Ich liebe die, weil sie so schön locker fällt und damit ist sie perfekt für ein Sommerstyling. Denn bei Hitze mag ich enganliegende Kleidung nicht wirklich. Außerdem: Seide verzeiht keine Schweißflecken und im Winter ist das Material eigentlich zu dünn. Also eigentlich ist Seide somit raus. Ich mag das Material aber trotzdem total. Und wie ist das bei Euch so? Habt einen schönen Sonntag, liebe alle.


Outfitdetails

Hose

Zara – typisch für Zara, dass die weiten Hosen zu lang sind und die engen „normal“ lang, dafür mir oft zu eng sind. Aber man sollte dort eh nichts kaufen. Ich reiße mich zusammen.

Bluse

&other Stories – hab ich schon ne Weile und Euch auch öfter gezeigt. Hellblau ist für mich eine happy colour und harmoniert absolut toll mit Gelb. Das weiß Ikea und auch die Ukraine. Bei COS habe ich dieses hellblau, dünn gestreifte Hemd mit Ballonärmeln entdeckt. (Ein Provisionslink, wenn Ihr klickt, werdet Ihr zum Shop weitergeleitet und ich erhalte eine kleine Provision – Euch kostet das nichts).

Wedges & Tasche

Marc O’Polo – steht seit jeher für skandinavische Mode. Beide Teile habe ich schon ewig und die Tasche spielte mal eine tragende Rolle bei einer Führerschein-Geschichte.


3 Comments

  • Iris Lingen

    Liebe Conny,
    ich mache es heute kurz und knapp. Die Hose steht dir super und so toll kombiniert. Dieses Vanillegelb zu Hellblau, ein Träumchen.
    Ich wünsche dir einen zauberschönen Sonntag.
    Beste Grüße zu dir
    Iris

  • alcessa

    Wunderschönes Outfit – mir gefällt alles daran wirklich sehr. Wünsche dir so wenig Gesundheitsstress wie möglich – hoffentlich trösten die „schönen Dinge im Leben“ ein wenig …

  • alcessa

    (Ich bin’s wieder – wollte nur gucken, ob’s dem Outfit gut geht. Sieht noch immer klasse aus!)

    Nach meiner Erfahrung sind Nähmaschinen-Grundlagen schnell erlernt (habe das schon als Kind erledigt) und dann kann man einfache Näharbeiten selbst erledigen. Auch gibt es Billig-Nähmaschinen von namhaften Marken, die solchen gelegentlichen Gebrauch jahrelang mitmachen.
    Wenn man aber wirklich selber ein Kleidungsstück nähen will oder eher feine Klamotten ändern will, dann braucht man schon mehr Wissen, Erfahrung, Mut und Geduld.
    Ich ändere Jeans ohne zu zücken und es sieht am Ende gut aus, würde mich aber nie an eine feinere Stoffhose ranmachen – diese haben häufig keinen sichtbar genähten Saum und der Stoff kann zu kompliziert für meine Nähmaschinen-Kenntnisse sein … Will heißen, gelegentlich löse ich so meine Hosenlänge-, Kleidlänge- oder Ärmellänge-Probleme, oft aber auch nicht.

    Vor Jahren habe ich mal einen VHS-Nähkurs gemacht, der war klasse. Wir brachten unsere Maschinchen mit, plauderten munter und das Beste war: einer der Teilnehmer war ein Mann, der sich mit seiner Frau ausgerechnet hatte, dass selbstgenähte Gardinen im neuen Haus Geld sparen. Also kaufte er sich eine kleine Nähmaschine und lernte mit uns nähen! 😉

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