Mein Newsletter hatte letzte Woche offensichtlich noch frei.
Während ich längst wieder versuchte, im Alltag Tritt zu fassen – Mails, Listen, das übliche Organisationsbingo – machte er sich rar.
Vielleicht lag er noch irgendwo zwischen Plätzchenkrümeln und Restglitzer.
Mitte der Woche kam er dann doch. Etwas verspätet, aber immerhin.
Und ehrlich: Es wäre schade gewesen, wenn mein Text über Social Media gar nicht bei euch gelandet wäre. Gerade der. Gerade diese Gedanken.
Wenn die Funktionsfähigkeit meines Newsletters also kein guter Grund ist, ihn zu abonnieren – dann weiß ich auch nicht. Spätestens der Beitrag heute über Kniestrümpfe ist ein Blog-Abo allemal wert. 😉


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Zufriedenheit – schön wär’s
Ich denke in letzter Zeit viel über Zufriedenheit nach.
Nicht, weil ich sie endlich gefunden hätte.
Eher, weil sie sich immer dann verflüchtigt, wenn man gerade glaubt, sie erwischt zu haben.
Zufriedenheit klingt so stabil, ist es aber selten.
Sie taucht auf, wenn man gerade nichts erwartet – und verschwindet, sobald man genauer hinsieht.
Vielleicht ist sie genau deshalb so kompliziert.
Und natürlich wäre es wunderbar, permanent zufrieden zu sein.
Aber wenn ich ehrlich bin: Wir würden uns dann kaum noch bewegen.
Wir würden nicht suchen, nicht ausprobieren, nichts ändern.
Vielleicht ist Unzufriedenheit gar nicht das Gegenteil, sondern die treibende Kraft, die uns überhaupt in Schwung hält.

Vielleicht ist Zufriedenheit gar kein Zustand,
sondern nur dieser Moment,
in dem man kurz aufhört, etwas zu wollen.
Kniestrümpfe und andere kleine Realitäten
Apropos Bewegung. Ich bewege mich gerade hauptsächlich zwischen Schreibtisch, Kaffeemaschine und Kleiderschrank (von der morgendlichen Hunderunde mal abgesehen).
Aber für beide Fälle sind Kniestrümpfe sehr gut geeignet.
Früher trug ich sie fast nur unter Hosen.
Praktisch, warm, unsichtbar.
Aber viele sind einfach zu schön, um sie ständig zu verstecken – feine Materialien, Farben, Muster, die irgendwas erzählen, wenn man sie lässt.
Zum Minirock verändern sie den Look sofort.
Nicht dramatisch, aber eindeutig.
Ein bisschen leichter, ein bisschen weniger perfekt.
Und das mag ich. Vielleicht, weil es nicht versucht, mehr zu sein als es ist.
Kein Statement, kein Trend. Nur Kleidung, die ihren Job macht.
Ein paar kleine Fakten über Kniestrümpfe
Der Begriff knee high tauchte schon im 18. Jahrhundert auf.
Damals fixierte man Strümpfe mit Strumpfbändern unterhalb des Knies – praktisch gedacht, charmant umgesetzt.
In England gehören Kniestrümpfe bis heute zur Schuluniform.
Vielleicht stammt daher auch ihr braver Ruf – ein Image, das man heute getrost ignorieren darf.

Das kleine Gleichgewicht
Ich merke, Zufriedenheit hat bei mir viel mit Akzeptanz zu tun.
Damit, Dinge so zu lassen, wie sie gerade sind – auch wenn sie nicht glänzen.
Sie zeigt sich manchmal in Momenten, die sich nach „passt schon“ anfühlen.
Vielleicht ist das der Grund, warum ich mich gerade über so etwas Banales wie Kniestrümpfe freue.
Sie machen nichts Großes aus sich.
Sie sind einfach da.
Warm, praktisch, zuverlässig.
Und manchmal reicht genau das.

Zum Schluss: Technik, Takt und ein bisschen Humor
Wenn ihr das hier lest, hat der Newsletter vermutlich funktioniert. Oder ihr habt mich über Umwege gefunden – was auch irgendwie schön ist.
Manchmal funktioniert Technik, manchmal nicht, und manchmal ist das Leben erstaunlich ähnlich.
Danke, dass ihr hier seid.
Danke für eure Zeit und euer Mitlesen.
Und falls ihr wissen wollt, ob ich die Technik nächste Woche wieder im Griff habe, abonniert einfach den Newsletter.
Ein bisschen Spannung gehört ja offenbar dazu. Und jetzt mal ehrlich:
Wenn dieser Text auch nur eine Person dazu bringt, Kniestrümpfe wieder auszuführen, dann hat er seinen Zweck erfüllt.
Also los – zeigt her eure Strümpfe. 😉
DANKE 🖤
Details – Werbung:
- Strickpullover: alt, sehr alt und jeden Winter heiß geliebt. Bei diesem Pullover finde ich die Ärmel sehr toll (Affiliatelinklink) – meinem vielleicht ein bisschen ähnlicher ist dieser Pullover (Affiliatelink).
- Rock: Sandro – hab ich schon länger (hier ein weiterer Look mit Stiefel) – aktuell hat Sandro diesen Karo-Rock in der Kollektion (Affiliatelink). Und dieser Rock von Marc O’Polo steht schon ne Weile auf meiner Wunschliste. (Affiliatelink).
- Schuhe: THE BRITISH SHOP – ein super weicher und toller Schuhe, stammt aus einer Kooperation und meinen Look dazu, findet ihr hier.
- Jacke: Barbour via THE BRITISH SHOP – sie stammt aus einer Kooperation und ist gerade eine meiner liebsten Jacken. Hier der Blogpost dazu.
- Tasche: L.CREDI – leider ist mein Modell nimmer erhältich. Aber es gibt dort eine große Auswahl von tollen Taschen. Im Moment, finde ich diesen Rucksack für den Job sehr verlockend. Mit dem Code CONNYLCREDI20 bekommt Ihr dort 20 % Rabatt.


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Dankeschön für deinen heutigen Beitrag…..ja, Zufriedenheit ist ein sehr scheues Reh. Jedenfalls bei mir. Und es ist sehr schön, wenn es Da ist. Ich liebe dieses Gefühl. Alles Liebe, und eine schöne Zeit ❤️Helene
Liebe Conny
Genau so, mit Kniestrümpfen zum kurzen Rock und Loafers bin ich 1970, mit 16, rumgelaufen 🤩
Es kommt in der Mode alles immer wieder…
Und die Sache mit der Akzeptanz kann ich bestätigen.
Mit jetzt 71 gibt es so Einiges zu akzeptieren. Passt schon….
Ich wünsche dir einen entspannten Sonntag
Eva
Super siehst Du aus in dem schönen Look mit Kniestrümpfen.😁 Zufriedenheit, ja die ist flüchtig und manchmal vielleicht nur eine Ausrede für Faulheit. Habe ich für Dich getestet.😅 In diesem Winter habe ich auch Kniestrümpfe für mich entdeckt, was bei meinem Weihnachtslook meine Leserinnen spaltete. Ich habs dennoch getragen.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina
haha, mal schauen, ob und wann du mich zu Kniestrümpfen bringst. Ich beobachte den Trend, finde viele Looks, so wie deinen, richtig gut. Aber für mich? Ich weiß nicht, ich überlege zu lange, fange an, wenn alle anderen damit durch sind.
Und Zufriedenheit, ich habe mittlerweile eine Art Grundzufriedenheit, bin dankbar für alles was ist und was ich habe, akzeptiere und respektiere, dass manches aber ist, wie es ist. Natürlich habe ich auch Wünsche, Träume und Ziele und etwas (du nennst es Unzufriedenheit), was mich antreibt.
Hab morgen einen guten Wochenstart Conny und viele Grüße, Sigi