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Hellblaue Tunika mit Denim-Styling und komplizierte Denke

Gepostet in Frühlingsoutfit, Outfit - My Style, Styling-Challenge, und Themen allerlei - aber immer mit Outfit

Kürzlich hatte ich doch den Beitrag darüber, dass ich es nicht so gerne leiden kann, wenn mir äußere Umstände mein Plan durchkreuzen. Einfach, weil es meistens mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist. Ich muss Termine verlegen und das End vom Lied – die kommenden Wochen sind voller, als üblich. Und die Chance, dass dann alles läuft wie geplant, ist mit mehr Terminen ja noch geringer. Somit werden aus einer „verplanten“ Woche gerne mal drei.  Ich finde, das ist durchaus ein Grund, sich zu ärgern… Und ich stehe damit gar nicht so allein, wenn ich an Eure Kommentare zu dem Thema denke. Was ich aber auch feststelle, ist, dass manchmal einfach nur mein Denke kompliziert ist. Beim Outfit gibt es heute noch mal die hellblaue Tunika – lässiger, im Denim-Styling kombiniert. Auch wieder mit einem Jeanshemd – aber dieses hier ist nicht tailliert und ein bisschen länger. Und die Leo-Booties sind das I-Tüpfelchen.

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Also zurück zur komplizierten Denke… Mein Beispiel, das mich zu diesem Thema inspiriert hat, war eine Veranstaltung diese Woche. Am Donnerstagabend war ich auf ein Event eingeladen und mein IT-Boy war auch dabei. Einmal, weil er eindeutig die besseren Fotos macht, außerdem handelte sich bei der Veranstaltung um die Markteinführung des Spots von Prindo. … Ich bin technisch jetzt nicht die totale Null – aber bei Themen, bei denen Nullen und Einsen eine Rolle spielen, bin ich meinem Mann doppelt dankbar, dass er mich begleitet. Da kann ich in Gesprächen wissend nicken und nur für den Fall, dass ich etwas vielleicht nicht ganz verstanden habe, ist danach noch jemand da, der mir etwaige auftretende Verständnisfragen beantworten kann… Also nur für den völlig unwahrscheinlichen Fall… O:-)

Denken ist alt… O:-)

…und schon wieder verzettel ich mich. Das komplizierte Gedankengut sollte doch hier seinen Platz bekommen. Eine Sache, die ich ja eigentlich gar nicht so gerne zugebe… Irgendwie verbinde ich umständliche Denkerei nämlich mit Altsein… Ich erinnere mich noch gut, wie mein junges Ich gerne selbstgerecht meine Mama maßregelte, die seit jeher… also in meinen Augen verworren dachte. Den zweiten oder dritten Schritt schon immer vor dem ersten planend. Wenn wir diesen oder jenen Ausflug machen und es dann anfängt zu regnen und wir dann mitten auf der Strecke sind, können wir uns nicht so schnell unterstellen oder einkehren und müssen dann mit den nassen Klamotten den ganzen Weg zurück gehen. Am Ende der Gedankenliste meiner Mutter, lagen wir alle mit Lungenentzündung im Krankenhaus. Also blieben wir lieber Zuhause – so meine Erinnerung.

Reich an Erfahrung

Die junge Conny hatte da wenig bis gar kein Verständnis dafür. Allzeit bereit und die Sachen auf sich zukommen lassen – das war meine Devise. Erst Mal bei strahlendem Sonnenschein losfahren und sich dann darüber wundern, dass es doch zu regnen beginnt. Oder nach Italien fahren, um dann kurz vor der Grenze festzustellen, dass man ja gar keinen Ausweis dabei hat… und Leute, das hat funktioniert. Es war ein toller Urlaub und seitdem weiß ich, dass zelten nicht zu meiner äh…ja, Lieblingsübernachtungsweise zählt. Doch auch das ist nicht das Thema… aber so war das…. Diese ganzen Aktionen sind natürlich auch dem jugendlichen Leichtsinn geschuldet. Erst beim dritten Schritt darüber nachdenken, dass der erste Schritt vielleicht doch gar nicht so unbedingt sinnvoll gewesen ist. Diesen Schluss allerdings, habe ich in den seltensten Fällen gezogen. Für irgendwas war es ja immer gut… wenn es auch nur Erfahrung brachte.

Auf jede Eventualität vorbereitet – Dank Wickeltasche

Des funktionierte auch alles ganz prächtig, so lange ich alleine war und nicht verantwortlich… also mitverantwortlich. Mit meiner Tochter zog dann auch die komplizierte Denkweise in mein Leben ein… und ehrlich gesagt war das auch gar nicht so verkehrt. Als sie noch klein und ihr Bruder noch kleiner war, war ich oft froh und dankbar, dass ich dies und jenes dabei hatte. Denn der Inhalt meiner Wickeltasche hat absolut von meiner komplizierten Denkweise profitiert. Heute, wo die zwei Kurzen ja schon bisschen viel cooler sind und keine wickeltaschen bepackte Mutter mehr brauchen (und natürlich auch niemals gebraucht haben), habe ich meine liebe Mühe, meine Kinder, nicht mit meinen Hirngespinsten verrückt zu machen. Ich schätze, ich würde wahnsinnig werden… Während ich noch mit meinen Hirnwindungen beschäftigt bin, sind die zwei schon gegangen… oder fertig mit was auch immer. Ganz sicher haben sie schon mindestens 3x die Augen verdreht.

Mit der S-Bahn in die Stadt…

Dass ich jetzt aber auch bei mir beginne, umständliches Gedankengut an den Tag zu legen war mir irgendwie neu. Also wie gesagt, ich war eingeladen von prindo. in die Kochschule vom Andi Schweiger am Gasteig. Ein Viertel in München, das, wie die meisten anderen auch, nicht gerade dafür bekannt ist, ein Überangebot an Parkplätzen zu bieten. Außerdem war mein Mann schon dort, er hatte zufällig in der Nähe zu tun. Also wollte ich die S-Bahn nehmen, damit wir im Anschluss an die Veranstaltung zusammen nach Hause fahren könnten. Just passierte das, was immer passiert, wenn ich plane mit den Öffentlichen zu fahren – die Strecke wurde gesperrt. Und ich überlegte, wie ich jetzt wohl am besten in die Stadt komme, ohne vierzig Euro für ein Taxi zu bezahlen und mein Mann und ich trotzdem zusammen nach Hause fahren könnten.

…oder doch mit dem Auto

Mein Auto wollte ich aber auch nicht in München stehen lassen, weil das dann so umständlich ist, es am nächsten Tag wieder zu holen… Und so dachte und dachte ich… Und ich würde wahrscheinlich jetzt noch denken, hätte die Zeit mich nicht gezwungen, tätig zu werden. Bis zum Schluss habe ich gehofft, die Streckensperrung würde aufgehoben. Doch nein, das ist nicht passiert und selbst wenn, bis alles wieder „normal“ ist, dauert es ja ein paar Stunden. Am Ende habe ich mein Gefährt doch in der Stadt stehen lassen. Als ich es dann am nächsten Tag holen wollte, war die S-Bahn-Strecke wieder gesperrt… Damit hatte ich, trotz meiner Umstandskrämerei nicht gerechnet… und es hat mir ein mal mehr bewiesen, dass es nicht hilfreich ist, wenn ich im Vorfeld im Kreis denke. Schließlich ging es „nur“ um eine Veranstaltung und nicht um eine weitreichende Entscheidung.

Denim-Styling mit Leobooties

Wie sieht das denn bei Euch aus? Denkt Ihr auch manchmal an den zweiten Schritt, bevor Ihr überhaupt losgelaufen seid? Oder steh ich mit meinen verworrenen Bedenken eher allein… Eure Meinung dazu interessiert mich brennend. Aber erst noch ein Wort zum Outfit… Obwohl es dem Freitagslook sehr ähnlich ist, sieht es doch ganz anders aus. Ein weiterer Beweis, dass es gut ist, wenn man mehrere, unterschiedliche Jeanshemden im Schrank hat. Darüber brauche ich nicht wirklich ausschweifend nachdenken. Und die Leos-Booties sind das I-Tüpfelchen, aber das habe ich ja oben schon geschrieben. Für mich ein unaufgeregtes Denim-Styling, dass die hellblaue Tunika toll in Szene setzt. Einen entspannten Sonntag wünsche ich, Eure Conny

…und nicht vergessen, heute ist Tag der Minz-Schokolade… O:-)


Jeanshemd: Object – schon ein paar Tage bei mir – und für Euch habe ich ein ganz frisches bei Pepe-Jeans (Affiliatelink) gefunden. Ich mag diese kleinen Rüschen-Details an der Knopfleiste.
Tunika: Zara – ist nimmer zu haben – aber GAP hat eine bei Zalando (Affiliatelink) und die mag ich auch.
Jeans. Only – ich mag ja alle aber diese Skinny von Only ganz besonders (Affiliatelink – Zalando)
Booties: Sam Edelman – sind jetzt seit zwei Jahren bei mir und immer noch heiß geliebt – diese Saison wäre eher Blockabsatz im Trend und Kennel&Schmenger hat das total toll hinbekommen. Das findet Breuninger (Affiliatelink) wohl auch und hat die Leos verkauft… gibt es jetzt leider nur noch in Restgrößen.
Schal: Mango


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4 Kommentare

  1. Jungensmom
    Jungensmom

    Ach ja…es ist immer wieder toll deinen Blog zu lesen, um festzustellen dass noch andere so ticken wie man/frau selbst. ? Ich glaub meine Kids sind auch oft ziemlich genervt von meinen weißen Ratschlägen. „Chill your base“ oder so ähnlich ist mittlerweile ihr Lieblingsspruch.
    Ist ja leider oft so dass das Leben jeden Tag neue Überraschungen für einen bereit hält. Nicht alles was man plant, funktioniert auch. Ja that’s Life. !! Ich bin zwar mittlerweile etwas entspannter, aber das vorausschauend Denken kan ich mir leider doch nicht ganz abgewöhnen.
    Ach ja….Tag der Minz-Schokolade? Heute ist bei uns Tag der Konfirmanden–Vorstellung. ?
    Geht auch vorbei….muss schnell meine Base chillen und mich dann langsamer gertig machen.

    2017-02-19
  2. EvelinWakri
    EvelinWakri

    Du zeigst uns heute wieder wie unkompliziert und doch raffiniert ein Look sein kann! Jeanshemd über Tunika ein Hit und die Leobooties der Oberknaller!!
    Der Tag der Minzschokolade wird ganz still gefeiert, nur die Schoki und ich!!! Denn ich bin die um die Eckendenkerin, Umvorausplanerin par excellence! Für den Urlaub wird für jede Eventualität gepackt! Im Winter eine leichte Jacke und Schuhe, denn es könnte überraschend Sommer werden! Für den Urlaub im Sommer dicke Socken und Pullis, da sicher mit massiven Schneefällen zurechnen ist. Medikamente habe ich vorausschauend für den ganzen Urlaubsort, falls eine Epidemie ausbricht. Also in meiner Nähe bist Du nie unterversorgt!! Aber den Hausschlüssel vergesse trotzdem immer wieder und immer öfter! Und jetzt weiß ich auch warum: ich bin zu viel mit Denken beschäftigt! Einen schönen minzigen Sonntag Evelin

    2017-02-19
  3. Hasi
    Hasi

    Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. Der Spruch ist immer wieder unschlagbar. Aus diesem Grund sollte man wirklich vieles einfach relaxter und entspannter angehen. Und meistens braucht es ja auch gar nicht so viel Gewese und Trara. Aber ein bisschen den Kopf einschalten und mitdenken schadet eben trotzdem nicht. Und mit den Jahren hat man einfach seine Erfahrungen gemacht und erlebt, was so alles passieren kann – deshalb werden die Überlegungen ja immer komplexer.

    Passend zum Thema: Eine einfache, relaxte – aber auch gut durchdachte Jeanskombi! ❤

    Liebe Grüße

    Hasi

    2017-02-19
  4. tephora
    tephora

    Liebe Conny …
    zuerst muss ich Dir sagen, daß Dir dunkelblau unglaublich gut steht. Und die Leo-Booties sind ein Eyecatcher!
    Auch ich denke manchmal kompliziert – und dann wieder bin ich total gedankenlos. Hm. Woran das liegt, hab ich irgendwie noch nicht rausgefunden.
    Dummerweise stelle ich gerade fest, daß ich keine Minzschokolade im Haus habe … manno.
    Ich wünsche Dir einen bereichernden Sonntag.
    Liebste Grüße.
    <3
    Steffi
    http://www.tephora.de

    2017-02-19

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