conny doll lifestyle: Glaubwürdigkeit von Bloggerinnen - mein Look Minirock mit Boyfriendblazer, Trenchcoat, Frühlingslook, Stiefel, schwarz-weiß
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Glaubwürdigkeit von Bloggerinnen – mein Look: Minirock mit Boyfriendblazer

Mein werte Leserschaft – einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Euch. Ich hab Kaffee aufgesetzt und Semmeln äh Brötchen geholt, macht es Euch bequem, es gibt eine Sonntagspredigt zu einem Blogthema. Der Glaubwürdigkeit von Bloggerinnen oder soll ich besser sagen Influencerinnen? Ich mag allerdings weder das Wort, noch dessen Bedeutung… Wobei ich nicht sagen kann, dass ich Influencerinnen nicht mag. Ich kenne nämlich einige persönlich und ich bin sicher, Ihr kennt auch welche. Denn letztlich ist jeder eine Influencerin bzw. ein Influencer. Meiner Meinung nach besteht fast jedes Treffen mit Freundinnen, Nachbarinnen, Bekannten, Kollegen daraus, dass wir uns beeinflussen. Doch erst seit Instagram ist das ganze irgendwie ein „Beruf“ bzw. ein „Unwort“ geworden. Mein Look ist schwarz-weiß und passt damit eigentlich null zum Thema – denn das ist eine Grauzone.

conny doll lifestyle: Glaubwürdigkeit von Bloggerinnen - mein Look Minirock mit Boyfriendblazer, Trenchcoat, Frühlingslook, Stiefel, schwarz-weißAls ich angefangen habe zu bloggen, da war das so ein ganz großes Ding… Bloggerinnen, die auf ihren Blogs Werbung zeigen, waren ne ganz große Nummer in der Blogosphäre. Und natürlich keine gute Nummer, denn wer Werbung zeigt, der verrät die Bloggerwelt. Bloggerinnen, die sich dafür bezahlen lassen, dass sie bestimmte Labels tragen oder Produkte zeigen, sind nicht mehr authentisch. Alles zusammengelogen und unecht… Die ganze Glaubwürdigkeit der Bloggerin dahin. Eine jahrelang mühsam aufgebaute Community fast mit einem Schlag weg und das vermehrt in meiner Generation. Schließlich hat sich die Bloggerin dann verkauft, wenn Sie auf einmal anfängt, Geld von einem Unternehmen zu nehmen. So schaut’s nämlich aus!

Würde ein Mann sich darüber Gedanken machen?

Das zumindest war die Denke mancher Altersgenossinnen, wenn sie hörten, dass ich gelegentlich für Beiträge bezahlt werde. Mich hat sogar mal eine Bekannte als Prostituierte bezeichnet. Denn schließlich würde ich doch niemals bei XXX einkaufen, wenn ich nicht Geld dafür bekommen würde. Okay, diese Meinung kann man haben, aber erstens kennt man mich dann nicht und zweitens hat man das System von Werbung wohl nicht verstanden. Und Drittens empfinde ich diese Einstellung als ein wenig eng im Kopf und in meiner Wahrnehmung ist das eine sehr weibliche Denkweise. Denn ich glaube, ein Mann würde sich darüber einfach wenig bis gar keine Gedanken machen. Viel mehr würde er sich auf sein eigenes Hirn verlassen und einen werbenden Beitrag als Denkanstoß sehen.

Swarovski-Schraubenschlüssel-Edition

Manchmal könnten wir uns in der Tat eine Scheibe von den Männern abschneiden. Aber es ist natürlich mehr als klar, dass Frauen sofort eine Manipulation hinter jeder Werbung und die Glaubwürdigkeit der Bloggerinnen in Gefahr sehen. Und natürlich gibt es Unterschiede, würde ich jetzt auf einmal Werbung für die neusten Schraubenschlüssel von XY machen, würde mich das auch ein wenig befremden. Denn damit kenne ich mich nicht aus… Allerdings könnte man die vielleicht super in einer Cargohose im Utility-Style unterbringen. Nur ein Scherz liebe Leute… 😉 Obwohl, wenn die Schraubenschlüssel noch mit Swarovskisteinen versehen wären…??? Eine Swarovski-Schraubenschlüssel-Edition limitiert und mit meinem Namen drauf. Okay, dann könnte ich mich dazu vielleicht sogar hinreißen lassen. Schließlich brauch ich jedes Jahr beim Reifenwechsel einen Schraubenschlüssel.

Kennzeichnung ist Pflicht

Möglicherweise gibt es auch einen Letterman von Dior oder Chanel. Mit der dazugehörigen Handtasche. Aber gut… ich drifte ab. Ja möglicherweise wäre die Welt ein besserer Ort, würden Bloggerinnen weiterhin ihr tägliches Leben aufschreiben. Und sich auch in dieser Branche von den Männern das Heft aus der Hand nehmen lassen, denn wie gesagt, ich glaube nicht, dass die meisten Männer derart einseitig über Werbung auf Blogs denken. Das andere ist, diese Diskussion ist in meinen Augen, seit Instagram einen solchen User-Zulauf genießt, völlig ad absurdum geführt. Kräht wirklich noch ein Hahn danach, ob Bloggerinnen werbende Inhalte veröffentlichen? Natürlich müssen sie ordnungsgemäß gekennzeichnet werden. Doch davon gehe ich aus – alles andere ist verbotene Schleichwerbung. Wer seiner Kennzeichnungspflicht nicht nachkommt, bei dem ist die Glaubwürdigkeit aus anderen Gründen in Gefahr.

Die Grenze ist fließend

Und diese Kennzeichnungspflicht gilt in gleichem Umfang für Veröffentlichungen auf Instagram. Sogar fast noch stärker, vor allem nach dem Richterspruch dieser Woche, bezüglich der Klage gegen Pamela Reif. Es ist wohl so, dass jede Influencerin ihr privates Leben an den Nagel hängt, sobald sie mit Instagram Geld verdient. Und ein bisschen kann ich die Argumentation nachvollziehen, denn gerade bei den jungen Influencern sind die Grenzen von privat und geschäftlich wirklich fließend. Doch es gibt auch einige ältere Influencerinnen bei denen nicht so klar zwischen privat und kommerziell getrennt werden kann. Aber geht deswegen die Glaubwürdigkeit verloren? Glaubt wer ernsthaft, die Mädels würden nicht in diesen Hotels absteigen, vor denen sie stehen, wenn sie davon ein Bild auf Instagram hochladen?

Werbung für Sehnsucht

Also, ich glaube das nicht… Und andererseits kann man auch für Sachen Werbung machen, die man sich selbst gar nicht leisten kann. Einfach nur, weil die Vorstellung so schön ist. Ich könnte zum Beispiel über den Bayerischen Hof schreiben, einfach, weil es ein Haus mit Geschichte ist und ich dort schon häufiger auf der Luna-Party gewesen bin. Allerdings würde ich mir dort nie ein Zimmer leisten wollen… 5-Sterne-Luxus mitten in München sprengt einfach mein Budget. Allerdings könnte auch das genau der Aufhänger für einen werbenden Inhalt sein. Schließlich geht es dabei auch um geweckte Sehnsüchte – auch bei mir. Und ganz ehrlich, würde mich der Bayerische Hof einladen, eine Nacht in einer seiner Suiten zu verbringen, um im Anschluss darüber zu schreiben: Ich würde sicher nicht nein sagen. Würde das meine Glaubwürdigkeit als Bloggerin beeinflussen?

Glaubwürdigkeit von Bloggerinnen

Was für mich die Glaubwürdigkeit von Bloggerinnen bzw. eigentlich eher Influencerinnen viel eher einschränkt sind ganz andere Sachen. So zum Beispiel gibt’s Bloggerinnen, die diesen Namen nicht wirklich verdienen. Denn sie veröffentlichen nur dann einen Blogpost, wenn dafür Geld fließt oder ein Produktsponsoring dahintersteht. Oder wenn man jede Woche eine neue Kosmetikmarke auf Instagram zeigt. Und jede davon hat man natürlich einem vierwöchigen Test unterzogen. Oder im Bereich Fashion wird jeder low budget brand beworben, obwohl sich die Bloggerin/Influencerin selbst nur wirklich hochpreisige Labels kauft. Was man ja durchaus erkennt, wenn man den Insta-Account oder den Blog mal in seiner Gesamtheit auf sich wirken lässt. Ich finde, mit dieser Art der Werbung spricht man seinen Leserinnen jegliche Intelligenz ab. Aber da dieses Konzept zu funktionieren scheint, wohl auch ziemlich zu recht. Viele Likes, viele Follower und eine große Reichweite sprechen eine deutliche Sprache. Doch für was steht die Influencerin bzw. die Bloggerin. Für das größte Geschenk, den besten Event oder das meiste Geld? Solche Menschen bringen jedenfalls die Glaubwürdigkeit von Bloggerinnen in Gefahr.

Meine Themen: Fashion, Beauty, Gesundheit und Geschichten

Ein Freundin von mir sagt häufig, die Menschen sind dumm… Ich mag diese Ansicht eigentlich nicht teilen – aber gerade was die Instagram-Community manch einer Influencerin betrifft, mag sie recht haben. Die einen sind dumm und die anderen scheinbar missgünstig und böse. Doch zurück zu mir…denn ich bin weder böse noch missgünstig oder neidisch. Bei mir stehen circa 800 Beiträge ohne werbenden Inhalt, circa 75 Beiträgen mit Werbung gegenüber. Alle sind ordnungsgemäß gekennzeichnet und mit den meisten Kooperationspartnern arbeite ich schon seit Jahren zusammen. Manche haben mich eine kürzere Zeit begleitet – gerade im Beautybereich gibt es einfach immer mal wieder Neues zu entdecken. Hinzukommt, die Haut verändert sich – was vor drei Jahren noch super war, funktioniert heute vielleicht nicht mehr so gut. Meine Themen sind Fashion, Beauty, Gesundheit und Geschichten aus meinem Leben. Und ich stehe hinter jedem einzelnen Beitrag zu 100%. Das gilt für die mit Werbung, als auch für die ohne…

Meine Kooperationspartner stehen für etwas

Und im Fashionbereich arbeite ich gerne mit Versandhäusern, Brands oder Shops zusammen, die einen nachhaltigen Ansatz verfolgen – aus Deutschland kommen und hier für Arbeitsplätze sorgen. Dabei möchte ich deren Kleidung wieder ein bisschen mehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Denn die üblichen Verdächtigen, die sowohl die Innenstädte, als auch den Versandhandel beherrschen brauchen keine Aufmerksamkeit mehr und sie stehen in meinen Augen auch für nichts… Da ist weder Herz noch eine Message dahinter, sondern nur der schnöde Mammon. Ja klar, ohne den geht es nun mal nicht. Aber wenn man möchte, dass sich an den Herstellungsprozessen etwas ändert, dann muss man auch etwas dafür tun. Meine Kooperationspartner stehen jedenfalls für etwas… Alle… Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal… Denn jetzt ist der Kaffee leer und die Semmeln äh Brötchen aufgegessen. Und ich sage es Euch, wie es ist – es ist mir eine Ehre, dass Ihr mir Eure Zeit schenkt… Habt nen tollen und entspannten Sonntag…

  • Und kürzlich habe ich auch einen Beitrag mit einem Blogthema veröffentlicht: „Wie verdiene ich Geld mit meinem Blog“ passt da vielleicht gut dazu. Und auch da war der Look schwarz-weiß.

Rock: Maje – ich habe ihn beim Breuninger gekauft und dort ist der Rock noch im Sale erhältlich (Affiliatelink).
Bluse: Toni-Fashion – sie stammt aus einer Kooperation. Im letzten Jahr hatte ich eine Kooperation von Instagram mit Toni-Fashion. Leider ist sie nimmer verfügbar, sonst hätte ich sie natürlich verlinkt.
Blazer: ??? – ein Erbstück meiner Mama und bei Impressionen habe ich einen mega Nadelstreifenblazer (Affiliatelink) gesehen, bei dem bei mir gleich der Bestellfinger zuckt.
Stiefel: Zara
Mantel: Mango


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8 Comments

  • Uli Heppel von Fuck the Falten

    Liebe Conny,
    da sprichst du mir mit allem so aus der Seele. Ein wunderbar kritischer Artikel, der durchaus sehr viel Berechtigung hat. Das sehe ich alles genauso, wie du und mir oder uns geht es ganz ähnlich. Ich denke, um die Authentizität von Bloggern zu wahren, muss man sehr kritisch damit umgehen, für was man wirbt und für was nicht. Und es gibt sicher immer Dinge, für die macht man es gerne, weil man einfach voll dahinter stehen kann.
    Das ist für uns die Grundvoraussetzung.
    Danke für deine offenen Worte zu diesem Thema. Hab einen schönen Sonntag, gönn dir noch eine zweite Tasse Kaffee und leg die Beine hoch.
    Liebe Grüße
    Uli

  • Rike

    Liebe Conny,
    auch für diesen Artikel beide Daumen hoch von mir. Und eine Bitte, mach einfach so weiter.
    Ich lese regelmäßig Deinen Blog und finde ihn mit 3-4 anderen Bloggs sehr sehr gut und freue mich immer auf diese. Sie lassen mich schmunzeln und manchmal auch Nachdenken. Frau muss eben für sich filtern, was ihr gefällt. Und sollte auch nicht alles unkritisch übernehmen. Ich lese daher auch 2 andere Bloggs gar nicht mehr, dafür sind 2 andere tolle hinzugekommen.
    Getreu dem Slogan einer Fersehwerbung: “ Rede Dir nicht ein, dass es passt! Denn es passt einfach nicht!“
    ;o( Leider nutzen immer mehr das Netz um dort über andere herzuziehen, sich zu profilieren. Oder meinen dort eine Plattform zu haben um einfach nur zu Meckern für ihr Ego…. Im wahren Leben sind diese oft zu feige, ihre Meinung offen zu vetreten. Oder auch dahinter zu stehen.
    Ich finde Deine Themen immer passend zum Alltag. Und für die Mühen, die Du Dir machst, den Zeitaufwand dafür steht eben auch mal eine monitäre Belohnung an. Arbeit soll ja belohnt werden….
    In diesem Sinne einen guten Start in den Sonntag. Hier verzieht sich gerade Nebel über den Bergen und die Sonne zeigt sich. vG Rike

  • EvelinWakri

    Liebe Conny!
    Das liebe ich an Deinen Beiträgen: offen, kritisch und ehrlich. Du schreibst mir von der Seele und ich stimme Dir sehr gerne Deiner Ansicht über die Glaubwürdigkeit von Bloggerinnen zu. Auch Dein Look ist ganz nach meinem Geschmack!!
    Schönen Sonntag und liebe Grüße EvelinWakri

  • Anita

    Wie immer ehrliche Worte und eine gute Einschätzung von Dir zu diesem Thema. Ich siebe genau aus, was ich lese und wem ich folge ( deswegen bin ich ja mal bei dir gelandet, und bei dir geblieben 😉
    Die von dir beschriebenen influencer , Rechtschreibkorrektur will immer Influenza draus machen hihi, spielen bei mir keine Rolle, jedenfalls nicht online und in Bereich auf Mode und so weiter. Anregungen, Ideen hole ich mir natürlich, unter anderem bei Dir oder den anderen lady Bloggerinnen, oder auch aus Zeitungen oder von Büro-Kolleginnen oder Freundinnen. Insofern sind wir alle beeinflusst durch unser Umfeld, ohne dass mir da dieser komische Begriff ständig aufblinkt.
    Dass Blogger Kooperationen eingehen und mit Werbung ihre Artikel finanzieren, ist für mich nicht problematisch, solange es ordentlich gekennzeichnet ist.
    Ich bin aber schon einigen Blogs entfolgt, weil mir dort zu viel schminkzeug und High Fashion tralala geboten wird, von dem ich genau weiß, dass auch die Bloggerin so nicht lebt, und nicht dahinter steht, das finde ich unauthentisch, und ich lasse mich nicht gerne verklapsen, da werde ich knurrig und vergebe keinen Funken Aufmerksamkeit mehr dorthin.

  • Hasi

    Du hast mich auf eine Idee gebracht – ich bastel morgen ein paar Swarovski-Steine auf einen Schraubenschlüssel. Mein Mann braucht auch ein bisschen Glitzer in der Werkstatt 😉. Und ansonsten verbinde ich Deinen Blog wirklich nicht mit Begriffen wie „Werbeplattform“ oder „unauthentisch“. Ich denke, das merkt man mit etwas Gespür meist relativ schnell, wie man in dieser Hinsicht Blogger und Instagrammer einzuschätzen hat – und ich habe mir meine kleinen Internet-Schätze (so wie Deinen Blog) mit Sicherheit ganz gut zusammen gesucht.
    Liebe Grüße und komm gut in den Montag!
    Hasi

    P.s.: Outfit hot! 👍

    • Hasi

      Ich habe zwar gestern Abend schon kommentiert, allerdings unter dem „Uups-schon-so-spät“-Sternchen *lach*. Heute habe ich nochmals ganz entspannt (und zwar auch mit einer Tasse Kaffee – aber ohne Semmel, hihi) Deinen Text durchgelesen und finde, Du hast ihn wieder sehr schön geschrieben. Ja, manchmal denke ich mir immer, zum Glück haben wir in diesem Land offenbar so wenige wirklich wichtige Probleme, dass man sich über etwas aufregen muss, was einem selbst doch gar nicht schadet. Z. B. ob jetzt jemand stolz seinen neuen Kuschelpullover von *beeeb* vorführt und sich diesen zuvor skandalöserweise kostenlos im Laden oder Katalog aussuchen durfte. Oder von einer Firma ggf. eine kleine Aufwandsentschädigung dafür erhalten hat, dass man ein paar Wochen lang eine neue Creme testet und seinen Lesern dann darüber berichtet. Uff, demnächst ziehen wir auch noch über Maler her, die ihre Bilder nicht nur aus Gründen der heiligen Kunst anfertigen – sondern vom Abnehmer dafür glatt auch noch Geld verlangen. Also ehrlich, die Maßstäbe sind schon manchmal sehr verzehrt, finde ich…

      Liebe Conny, mein Kaffee ist jetzt auch getrunken und ich freue mich immer wieder, wenn ich hier was Neues schmökern darf. Schließlich schenkst Du uns Lesern ja auch das Ergebnis von insgesamt vielen, vielen Stunden Arbeit, die ja ein Blog ja auch mit sich bringt. In diesem Sinne ist es auch mir eine Ehre, hier immer wieder zum Lesen einkehren zu dürfen.

      Liebe Grüße
      Hasi

  • Isabella

    Liebe Conny,
    ich habe noch nie an deiner Glaubwürdigkeit gezweifelt!!
    Zudem ist doch jeder in der Lage, sich selbst über Produkte und Berichte eine eigene Meinung zu bilden.
    Also inwieweit ich mich „influencen“ lasse oder nicht, egal ob mit oder ohne Werbung. Wenn ich jemanden nicht authentisch finde, lasse ich mich auch nicht beeinflussen. Ich verstehe diese ganze Diskussion nicht wirklich.

    Wenn meine Nachbarin von dem neuen tollen Laden in der Stadt erzählt und schwärmt, soll sie mir das jetzt vorher im Gespräch als Werbung „kennzeichnen“? Ich schwärmte letztes Jahr, egal wo wir waren, von meiner neuen Luxus-Küchenmaschine. Aus reiner Begeisterung und Überzeugung! Gott sei Dank wurde ich nicht verklagt! 😉

    Liebe Grüße
    Isabella