conny doll lifestyle: Gedanken eines Normalos zur Fastenzeit - minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt, Streifenshirt, Bootcut-Jeans, Denim, casual look, Sneaker
Fashionblog,  Frühlingslook,  Themen allerlei - aber immer mit Outfit,  Wahnsinn

Gedanken eines Normalos zur Fastenzeit – minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich wollte Ihnen mitteilen, dass Sie bereits elf Tage hinter sich gebracht haben. Sie müssen nur noch 36 Tage durchhalten. Ein Klacks… Oder? Immerhin sind das mehr Tage, als die meisten Menschen Jahresurlaub haben und es ist mehr als ein Monat. Aber von was rede ich hier eigentlich… Jawohl von der Fastenzeit… Also der christlich orientierten Fastenzeit, die in diesem Jahr übrigens länger, als die üblichen 40 Tage ist. Die Kirchgänger und auch die Kirchensteuerzahler sind zwar seit Jahren rückläufig, aber die christlichen Werte, spielen für viele nach wie vor ne große Rolle… Und ich glaube auch für viele ist die Fastenzeit total wichtig. Beim Look faste ich heute Kleidungsstücke und kombiniere ein minimalistisches Outfit… boot cut denim und Streifenshirt oder Jeans und T-Shirt.

Fastenzeit ein Christending

conny doll lifestyle: minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt, Streifenshirt, Bootcut-Jeans, Denim, casual look, SneakerAaaalso ich gebe es zu… Ich konnte jahrelang mit der Fastenzeit überhaupt nichts anfangen. Der Grund liegt da ganz bestimmt in meiner Erziehung. Ich bin in einem christlich geprägten Haushalt aufgewachsen… Nicht bigott, mit Sicherheit nicht – aber das Kirchenjahr spielte irgendwie immer eine Rolle, ebenso die Fastenzeit. Ich bin römisch-katholisch, hatte ne Kommunion und bin auch gefirmt… Nennt man das so? Aber für mich als Kind gehörte das halt so dazu… „Das machte man halt so!!!“ Ich erinnere mich noch an meinen Kommunionsunterricht, während dem wir bei der Mutter einer Freundin immer irgendwelche Mandalas ausgemalt haben. Auch meine Firmung hab ich noch in guter Erinnerung… Ein toller Tag… Nur der heilige Geist, der hat den Weg zu mir wohl nicht so ganz gefunden. Vielleicht ist er noch unterwegs…

Weltfremd

Heute gehe ich eher selten in die Kirche… Der Pfarrer unserer Gemeinde ist nicht gerade ein mitreißender Prediger… Und insbesondere katholische Pfarrer haben für mich nicht so wirklich viel Ahnung vom Leben. Allerdings möchte ich hier jetzt nicht dieses Themenfass „Beziehungen von katholischen Pfarrern“ aufmachen… Ich befürchte, ich wäre schnell in einer polemischen Ecke und würde auf die gleichen Phrasen draufhauen, die eh schon jedem bekannt zu sein scheinen. Ich bin der Meinung, ein Mann, der öffentlich keinen Familienalltag leben kann/darf und auch keine Verantwortung übernehmen muss, wirkt im Jahr 2019 einfach ein wenig weltfremd. Aber, das ist nur meine persönliche Meinung und da lässt sich sicherlich drüber streiten. Man könnte aber sagen, ich faste ganzjährig Gottesdienstbesuche.

Kirchgang und Glauben

Das hat einfach damit zu tun, dass der Kirchgang selbst für mich nichts mit Glauben zu tun hat. Die Institution Kirche bzw. besser gesagt, deren Gottesdienste geben mir nichts. Zumindest die meisten, die ich besucht habe. Natürlich gibt es Ausnahmen… Aber wie schon angemerkt. Für mich gehört das beides nicht zwingend zusammen. Auch die Fastenzeit hat in meinen Augen wenig mit dem Gottesdienst zu tun. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob manche Christen noch aus rein christlicher Überlegung heraus fasten. Denn ursprünglich ist der Gedanke dahinter, wohl näher zu Gott zu finden. Sich öfter darauf zu besinnen, was oder wer Gott für einen ist. Also immer dann, wenn wir bewusst auf etwas verzichten, sollte eine Auseinandersetzung mit Gott und dem Glauben stattfinden. Ich hingegen habe häufig den Eindruck, für viele ist die Fastenzeit eher einer Detox-Zeit und irgendwie im Trend.

Fasten ein Trend

Und es passt zum gegenwärtigen Aufräum- und Minimalismus und beten tun die Leute für die Konsequenz von Marie Kondo… Aber bitte nicht falsch verstehen, ich finde es total wichtig, das eigene Verhalten immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Und wir Menschen in der Überflussgesellschaft sollten viel häufiger über unseren Konsum im allgemeinen, unsere Ernährung – zu viel Kalorien und über unsere Mediennutzung etc. nachdenken. Denn wir haben von allem zu viel… und zwar ganzjährig. Und die Fastenzeit wirkt für mich ein wenig, wie die Zeit um Silvester… Am Aschermittwoch sind da noch gute Vorsätze, aber ziehen wir alle bis zum Ostersonntag durch? Und wer setzt sich während dieser Zeit in Wirklichkeit noch mit Gott und dem Glauben auseinander? Natürlich kann ich das nicht mit Sicherheit sagen… aber ich glaube, Fasten bedeutet für viele einfach ein weiterer Schritt in Richtung Selbstoptimierung.

Kaum weg, schon will ich es zurück

Ich hoffe, es kommt jetzt nicht so rüber, als wäre ich ein Fastengegner… Ganz im Gegenteil. Meiner Meinung nach, liegt im Weniger der Schlüssel zum Glück… Das erlebt man ja schon als Kind, wenn man sein Zimmer aufräumt und dabei ausmistet, hat man danach wieder ein ganz anderes Wohlgefühl im eigenen Reich. Das ist wichtig und es ist ebenfalls wichtig, sich von Zeit zu Zeit von Sachen zu trennen… Und da muss ich mich echt an der Nase packen… Gerade was meinen textilen Schatz anbelangt… Ich bin einfach kombinationsverrückt und es fällt mir schwer, Kleidungsstücke auszumisten. Denn kaum Weggegeben, fällt mir häufig genau zu dem Teil, die bahnbrechende Outfitidee ein… Ehrlich Leute, das hab ich alles schon erlebt… Deswegen miste ich lieber in der Küche aus… Den Tortellinimaker zum Beispiel, den habe ich in den letzten paar Jahren eigentlich nie gebraucht. Warum hab ich den eigentlich?

Jeans und T-Shirt

Doch bevor ich jetzt noch so ein paar schräge Küchenutensilien aufzähle, lieber ein Wort zu meinem minimalistischen Outft. Denn Jeans und Shirt trage ich wirklich selten zusammen. Doch manchmal gilt auch beim Outfit – weniger ist mehr… Und es ist vielleicht auch eine tolle Gelegenheit mal zu erwähnen, dass ich sehr gerne hautfarbene Hemdchen unter meinen Oberteilen trage… Dann muss man nicht so Obacht geben, dass man genau den richtigen Farbton trifft. Das richtige Blau, Rot oder Weiß in dem Fall… So liebe Leute und nun faste ich Worte und halt meinen Mund – denn jetzt seid Ihr an der Reihe… Mich würde interessieren, wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit? Fastet Ihr? Was und aus welchem Grund? Ich würde mich freuen, wenn Ihr es mir verratet. Und bitte nicht vergessen… Am 11. Mai würde ich gerne mit Euch shoppen gehen? Habt Ihr Lust, dann bitte ich Euch sehr um einen Kommentar unter meinem letzten Beitrag… Vielen Dank und Euch allen einen schönen Sonntag… 🙂


Jeans: Mavi – steinalt… so richtig… beim S. Oliver habe ich eine geniale Bootcut-Jeans gesehen (Affiliatelink) und bei WENZ hab ich ne coole von Sienna gesehen, leider nur noch Restgrößen (Affiliatelink)
Shirt: Mango – bei Boden gibt’s gerade 20% und ein schönes Streifenshirt in verschiedenen Farben (Affiliatelink)
Schuhe: Gola – PR-Sample aus meiner letzten Kooperation mit THE BRITISH SHOP – großartige Sneaker und ich hoffe sehr, dass Wetter ist bald so, dass ich sie ständig anziehen kann…
Tasche: ZWEI – PR-Sample und schon älter…
Drunter: die Hemden von mey mag ich – via Breuninger (Affiliatelink)


conny doll lifestyle: Gedanken eines Normalos zur Fastenzeit - minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt, Streifenshirt, Bootcut-Jeans, Denim, casual look, Sneakerconny doll lifestyle: Gedanken eines Normalos zur Fastenzeit - minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt, Streifenshirt, Bootcut-Jeans, Denim, casual look, Sneakerconny doll lifestyle: Gedanken eines Normalos zur Fastenzeit - minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt, Streifenshirt, Bootcut-Jeans, Denim, casual look, Sneakerconny doll lifestyle: Gedanken eines Normalos zur Fastenzeit - minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt, Streifenshirt, Bootcut-Jeans, Denim, casual look, Sneakerconny doll lifestyle: Gedanken eines Normalos zur Fastenzeit - minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt, Streifenshirt, Bootcut-Jeans, Denim, casual look, Sneakerconny doll lifestyle: minimalistisches Outfit: Jeans und T-Shirt, Streifenshirt, Bootcut-Jeans, Denim, casual look, Sneaker

 

2 Comments

  • Hasi

    Da sage mal einer, „Fasten“ kann nicht cool und zugleich hot aussehen! Diese Farbkombination aus Marine, Weiß, Rot – sowas wirkt einfach immer wieder unschlagbar frisch! ❤
    Tüdüdü. Ich komme ja auch vom Land, da führte zumindest noch in meiner Kindheit kein Weg drum herum, sich regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in einer Kirche einzufinden. Allerdings geht es auch mir so, dass sich Glauben nicht unbedingt über das Attribut „römisch-katholisch“ oder „evangelisch“ zeigen muss, und auch eine Kirchenmesse macht niemanden automatisch zu einem besseren Menschen (da musste man manchmal nach dem Gottesdienst nur die Gespräche auf dem Friedhof lauschen! *lach*). Gottesdienste besuche ich daher seit ich erwachsen bin auch nur noch bei Gelegenheiten wie an Allerheiligen oder bei Beerdigungen. Den Respekt vor dem großen Ganzen und diese gewisse Verbindung mit allem kann ich auch erfahren, ohne mantrahaft einen Rosenkranz oder ähnliches mitzumurmeln. Stattdessen gehe ich z.B. lieber vor die Haustür und staune über dieses grandiose Naturwerk, das uns umgibt, bin dankbar für alles Gute und bin freundlichund tolerant zu meinen Mitmenschen. Ich denke, das sind letztendlich eher die Werte, auf welche es ankommt – und nicht nur, dass man die Bibel auswendig aufsagen kann. Und auch das Fasten würde ich mehr als einen Weg sehen, wieder vermeintlich Selbstverständliches stärker zu würdigen. Okay, ich gebe es ja zu, ich faste derzeit nicht bewusst. Aber: ich esse niemals Fleisch, ich rauche nicht und trinke nur sehr bewusst Alkohol. Das sollte also hoffentlich auch reichen 😉!
    Jepp, und jetzt „faste ich noch Tablet“ – und wünsche Dir und Deiner Familie noch einen schönen Sonntag 🌞! LG, Hasi

  • EvelinWakri

    Heute kurz und bündig: Du mit Jeans und Shirt perfekt und top! Fasten derzeit ja und zwar kein shoppen bis Ostern 🙄🙈 Als ehemalige Provinztante war in der Jugend Kirche wöchentlich Pflicht und fasten auch. Darum habe ich immer schon ein Stück vom Osterschinken am Karfreitag, aus der Vorratskammer stibitzt.
    Ganz liebe Grüße EvelinWakri