conny doll lifestyle: Ein Shoppinsamstag in der Stadt... Boho meets Cowgirl, denim, allover, seventies, Fashionblogger
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Ein Shoppingsamstag in der Stadt… Boho meets Cowgirl

… ist was feines. Wenn man sich treiben lassen kann. Nichts Bestimmtes sucht und eigentlich nur mit der besten Freundin, der Schwester und/oder der Mama abhängen möchte. Jaaaa, das heißt jetzt so… heute hängt man ab… Also bitte keinen Einspruch… Und ich finde im Bezug auf Shopping diesen Begriff auch sehr passen. Zwischen Kleiderständer, Kabinen und stapelweise Pullovern hängt man irgendwie ab… Wenn ich mit meiner besten Freundin unterwegs bin, bedeutet ein Shoppingsamstag erst Mal ausgiebig frühstücken und dann hüpfen wir kurz vor Ladenschluss noch schnell in ein, zwei Geschäfte… Allerdings kauen wir uns dann immer noch ein Ohr ab.  Mein Look heute fällt wohl unter Boho meets Cowgirl…

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Allerdings so schön ein Shoppingsamstag getarnt als Treffen mit meiner Freundin sind, so wenig mag ich es ziellos in der Stadt zum Shoppen zu gehen. Das steht jetzt im absoluten Widerspruch zu der Lanze, die ich üblich fürs Offline-Shopping breche. Aber ich finde das stimmt nicht. Eigentlich ist es eher ein Appell an den Service… Und nein, damit möchte ich nicht den Verkäuferinnen und Verkäufern und allen, die im Einzelhandel tätig sind ans Bein pieseln… Ganz im Gegenteil – ich glaube, die meisten von ihnen würden gerne einen guten Job machen – nur lässt man sie meist nicht. Also der Arbeitgeber lässt sie nicht, weil er immer weniger von ihnen einstellt, weil er sie nicht bezahlen möchte. Und der Kunde/die Kundin lässt sie auch nicht, weil die haben heutzutage schon im WWW recherchiert und wissen eh alles besser.

Shoppingsamstag – Kreislauf ohne Kreis

Insofern löffeln wir wohl die Suppe aus, die wir uns alle ein Stück weit selbst eingebrockt haben und nach wie vor einbrocken. Bestimmt nicht absichtlich und auch nicht vorsätzlich – aber doch irgendwie. Es ein Kreislauf, der aber eben nicht mehr rund ist, weil wir ja nicht mehr nur hier in Europa bzw. in Deutschland für uns verantwortlich sind. Es mag schon sein, dass die Gewerkschaften hier für mehr Lohn und weniger Arbeitszeit kämpfen… Schließlich wird alles teurer und so…  Also an sich ist das echt ne gute Sache… Aber was bringt das langfristig, wenn Produktionen ins Ausland verlagert werden. Nehmen wir die Schneiderzunft – in meinen Zwanzigern gab es hier in Deutschland noch Fertigungsbetriebe… Heute tu ich mich schon schwer, eine gute Änderungschneiderin zu finden. Und das gilt erst recht für einen Shoppingsamstag.

Eine für alles

Und oft wird geschimpft auf die Servicewüste in Deutschland… und das vielleicht auch zurecht. Denn es ist ja nicht so, dass die großen Firmen nach der Tarifverhandlung neue Leute einstellen, damit sie den Stand X aufrecht erhalten könnten. Neee, um höheren Kosten aus dem Weg zu gehen, werden Leute ausgestellt… Was am Ende dazu führt, dass nur wenige Mitarbeiter für eine ganze Abteilung zuständig sind. Oft bei einem fremden Thema…  Da steht dann die Dame oder der Herr aus der Wäscheabteilung bei den Herrenhemden und muss noch die Kasse machen. War es nicht die Drogeriekette Schlecker, die für derartiges Verhalten noch am Pranger stand? Jedenfalls mach das durchaus einen Unterschied bei der Beratung. Die kleinen Läden und Firmen, die weiter versuchen, auf Service zu setzen… bekommen trotzdem immer weniger Kunden. Weil eigentlich braucht ja keiner mehr eine Beratung, schließlich hat man sich im Internet schon alles zusammenrecherchiert.conny doll lifestyle: Ein Shoppingsamstag in der Stadt... Boho meets Cowgirl, denim, allover, seventies, Fashionblogger

Offline beraten – online gekauft

Oder aber der klassische Fall, die Menschen lassen sich offline beraten und kaufen dann online… Das gibt zwar keiner zu, aber ich glaube, die Menschen im Einzelhandel machen eine andere Erfahrung. Nun gut, aber worauf wollte ich eigentlich raus? Genau, dass ein Shoppingsamstag in der Stadt eine tolle Sache ist. Allerdings gilt das für mich nur dann, wenn ich nüscht suche. Hab ich ein bestimmtes Teil im Auge, dann gehe ich lieber in die kleinen Läden, von denen ich weiß, die Verkäuferin, bzw. der Verkäufer kennen ihr Sortiment genau. Außerdem glaube ich, dass das ein Grund für die vielen Shop in Shop Systeme ist. Im Bereich Beauty wie beispielsweise beim Beck oder beim Oberpollinger in München macht das durchaus Sinn. Da kennen sich die Expertinnen dann mit ihrer Marke auch aus. Und in der Regel legen die Kundinnen speziell bei Beauty auch Wert auf ein umfangreiche Beratung.

Shopping mit allen Sinnen

Außerdem ist neben den lokalen Stores, Online-Shopping einfach echt genial geeignet, spezielle Teile zu finden. Suche ich beispielsweise einen „blauen Rock“ dann kann ich mir genau die anzeigen lassen. Keine grünen, keine gelben, keinen roten – nope ausschließlich blaue Röcke und die Länge kann ich auch definieren. Selbst den Preis kann ich vorher festlegen. Vor Ort vergesse ich meistens mein Budget zu nennen, bevor die hilfsbereite Verkäuferin sich auf den Weg macht. Ich kann nämlich dann mit ner ziemlichen Sicherheit davon ausgehen, dass sie meinen blauen Traumrock findet… der aber leider mein Budget sprengt… Da spielt mir mein Unterbewusstsein echt übel mit… O:-) Drei Mal dürft Ihr raten, mit welchem Rock ich dann am Ende an der Kasse stehe… 🙂 Denn in einem ist Offline-Shopping unschlagbar… und das nicht nur am Shoppingsamstag… Beim Fühlen… Dieses Shopping mit allen Sinnen gibt’s nur vor Ort…

Boho meets Cowgirl

Und zum Online-Shopping bin ich auch eher selten mit meiner Freundin unterwegs… Also ist so ein Shoppingsamstag in der Stadt eben doch unschlagbar… Mit meinem Outfit hat das Ganze aber eher nix zu tun… Außer, dass ich damit höchstwahrscheinlich nicht über  kopfsteinbepflasterte Altstadtstraßen wackeln würde… Also ist der Boho meets Cowgirl wohl eher was für den glatten Asphaltdschungel oder fürs Online-Shopping? Ich schätze, ich habe bald einen neuen blauen Rock. Und nun wünsche ich Euch ein ganz tolles Pfingstwochenende…Vielleicht habt Ihr einen Shoppingsamstag mit Eurer besten Freundin geplant? Lasst es Euch gutgehen… Eure Conny

Im Sego-Store in Günding kann man vorzüglich online UND offline shoppen…

Und in München mag ich von den großen vor allem Konen und Oberpollinger… Meiner Erfahrung nach war der Service dort immer großartig.

Außerdem bin ich ein Fan von JaGenau in Germering.

Und ob Ihr es glaubt oder nicht… ich habe einen neuen blauen Rock… online gekauft.


Bluse: Gestuz – dieses Blusenshirt ist zwar auch von Gestuz (Affiliatelink), aber ein völlig anderer Stil… Ich finde es aber sehr schön – via Breuninger.
Hose: Mavi – die ist schon einige Tage alt, würde ich mir heute eine neue Hose beim Online-Shopping kaufen, dann wäre es wohl diese von Closed (Affiliatelink). Wobei ich auch diese von Jaqueline de Yong echt klasse finde – via About you (Affiliatelink).
Schuhe: Marc O’Polo – die habe ich auch schon ewig… und leider kein vergleichbares Paar gefunden.
Tasche: Mango


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2 Comments

  • Hasi

    Dein Outfit sieht in der Tat super aus, liebe Conny! Diese Bluse zu der Hose und der roten Kette ist ja echt eine Schau. Da geht mir „like“-Daumen aber gleich sofort nach oben! 🙂 Yeehaa!

    Das glaube ich übrigens gerne, dass das tolle und lustige Stunden sind, wenn Du mit Deiner Freundin eine Tour durch die Läden und Cafes machst. Seien wir froh, dass das noch geht, denn das Ladensterben ist ja mittlerweile ein gängiger Begriff allerorten. Viele sind sich irgendwie gar nicht bewusst, welche Auswirkungen schon das eigene Verhalten auf langfristige Etwicklungen hat. Geht der Trend mit dem Online- und Billigshoppen so weiter, fällt neben vielen Jobs natürlich auch irgendwann mal der Stadtbummel mangels lokaler Geschäfte weg – wir erleben es ja immer mehr, welcher Wandel sich die letzten Jahre bereits vollzieht. Sogar die schwedischen und spanischen Multis verlagern sich ja offenbar immer mehr auf den digitalen Versandhandel. Und da stellt sich mir halt schön langsam die Frage, möchten wir wirklich lieber statt lebendigen, freundlichen Innenstädten mit vielseitigem Angebot und menschlichem Kontakt nur noch gigantisch große Amazon-Lagerhallen vor unseren Städten haben? Vom wachsenden Umweltproblem des Onlinehandels noch ganz zu schweigen (zufälligerweise aktuell wieder Thema im „Stern“). Daher halte ich es bislang in der Regel immer noch so, erst dann online zu kaufen, wenn der Sprung in die Stadt tatsächlich erfolglos war. Und ich hoffe mal ganz arg, dass mir diese Offline-Alternative noch lange erhalten bleibt. Aber: nix is g’wiss…

    Liebe Grüße und schöne Pfingsten 🌞😎!
    Has

  • EvelinWakri

    Mein schlechtes Gewissen hält sich absolut in Grenzen, denn ich shoppe vorwiegend offline und genieße mit meiner Herzensfreundin,!dem Mann und eigentlich mit fast all meinen Mädels. Einfach durch die kleinen Läden bummeln und da ist die Beratung noch top oder ich bediene mich einfach selbst, kann sehr konsequent sein.
    Cooler Style liebe Conny
    Herzliche Grüße EvelinWakri